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Meta streicht über 1.000 VR-Jobs: Zuckerberg setzt auf KI

Meta vollzieht eine drastische Strategieänderung: Vier Jahre nach der Umbenennung in Meta entlässt der Konzern über 1.000 Mitarbeiter im VR-Bereich und schließt mehrere Studios. Der Fokus verschiebt sich deutlich zur künstlichen Intelligenz.

Meta streicht über 1.000 VR-Jobs: Zuckerberg setzt auf KI

Meta Platforms vollzieht einen fundamentalen Kurswechsel in seiner Technologiestrategie. Das Unternehmen hat diese Woche begonnen, mehr als 1.000 Mitarbeiter aus dem Bereich Virtual Reality zu entlassen und schließt mehrere Studios innerhalb der Reality Labs-Sparte. Dies bestätigten mit der Angelegenheit vertraute Personen gegenüber CNBC.

Vom Metaverse zur Künstlichen Intelligenz

Die Entscheidung markiert eine bemerkenswerte Kehrtwende für CEO Mark Zuckerberg. Erst im Oktober 2021 hatte er Facebook in Meta umbenannt – ein Signal für seine damalige Vision, dass die Zukunft von Arbeit, Unterhaltung und sozialer Interaktion im virtuellen Raum stattfinden würde. Nun schwenkt der Konzern massiv in Richtung künstliche Intelligenz um.

Reality Labs im Umbruch

Die Stellenstreichungen betreffen primär Mitarbeiter, die sich auf VR-Technologien konzentrierten. Mehrere Studios, die an Virtual-Reality-Titeln arbeiteten, werden geschlossen. Die Reality Labs-Sparte, die für die Entwicklung von VR- und AR-Technologien zuständig ist, hatte in den vergangenen Jahren Milliarden verschlungen, ohne dass sich die erhofften kommerziellen Erfolge einstellten.

Strategische Neuausrichtung

Die Maßnahmen unterstreichen Metas strategische Prioritätenverschiebung. Während das Metaverse-Konzept nicht die erwartete Marktakzeptanz fand, hat sich KI als vielversprechenderes Geschäftsfeld erwiesen. Der Konzern investiert nun verstärkt in generative KI-Modelle und deren Integration in seine Plattformen Facebook, Instagram und WhatsApp.

Auswirkungen für Investoren

Für Anleger signalisiert der Schritt eine pragmatischere Ausrichtung des Technologiekonzerns. Die Fokussierung auf KI könnte mittelfristig zu besseren Renditen führen als die kostenintensiven VR-Projekte. Die Entlassungen dürften zudem die Kostenstruktur verbessern und die Profitabilität stärken.

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