Meta plant erste Entlassungswelle für den 20. Mai 2025
Rund 8.000 Mitarbeiter sollen betroffen sein – weitere Stellenstreichungen in der zweiten Jahreshälfte geplant.

Meta, der Mutterkonzern von Facebook und Instagram, hat laut drei mit den Plänen vertrauten Quellen den 20. Mai als Datum für die erste große Entlassungswelle des Jahres festgelegt. Das berichtet die Nachrichtenagentur Reuters exklusiv. Die Kürzungen betreffen demnach rund 10 Prozent der weltweiten Belegschaft des Unternehmens.
In absoluten Zahlen entspricht das knapp 8.000 Stellen, die in dieser ersten Runde gestrichen werden sollen. Meta beschäftigt weltweit zehntausende Mitarbeiter und gehört zu den größten Technologiekonzernen der Welt. Ein Stellenabbau in dieser Größenordnung wäre einer der bedeutendsten in der jüngeren Geschichte des Unternehmens.
Weitere Entlassungen in der zweiten Jahreshälfte geplant
Neben der für den 20. Mai angekündigten ersten Welle planen die Verantwortlichen bei Meta laut den drei Quellen weitere Entlassungen im späteren Verlauf des Jahres 2026. Details zu diesen zusätzlichen Kürzungen – darunter genaue Zeitpläne und der Umfang der betroffenen Stellen – stehen jedoch noch nicht fest.
Die Quellen betonten zudem, dass Führungskräfte ihre Pläne noch anpassen könnten, je nach weiterer Entwicklung der Lage. Die endgültigen Entscheidungen sind damit noch nicht in Stein gemeißelt. Dies deutet darauf hin, dass der Konzern flexibel auf veränderte Rahmenbedingungen reagieren will.
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Zur AktienanalyseFür deutsche Privatanleger, die Meta-Aktien im Depot halten, sind solche Meldungen von besonderer Relevanz. Stellenabbau wird an den Märkten häufig als Signal für Kostendisziplin und Effizienzsteigerung gewertet, kann aber auch auf strukturelle Herausforderungen im Geschäftsmodell hinweisen. Meta hatte in der Vergangenheit bereits größere Entlassungsrunden durchgeführt, etwa Ende 2022, als der Konzern rund 11.000 Stellen strich.
Die nun gemeldeten Pläne zeigen, dass der Konzern seinen Sparkurs fortsetzt. Ob und in welchem Ausmaß die angekündigten weiteren Kürzungen in der zweiten Jahreshälfte tatsächlich umgesetzt werden, bleibt abzuwarten. Reuters stützt seine Berichterstattung auf drei unabhängige Quellen, die mit den internen Planungen vertraut sind.


