ANZEIGE

MediPharms Umsätze fallen um drastische 65%

Unternehmen hat im Rahmen der Coronakrise mit starken Einnahmeverlusten zu kämpfen.

•• 4 Min
MediPharms Umsätze fallen um drastische 65%

Absauger MediPharm Labs Corp. (TSX: LABS) erlebte im ersten Quartal einen Einnahmeverlust, der seine Verluste auf die anhaltenden Wachstumsprobleme des kanadischen Marktes zurückführte. Das in Ontario ansässige Unternehmen meldete am Donnerstag Gewinne für die drei Monate, die am 31. März enden, und verbuchte einen Nettoumsatz von 11,1 Millionen US-Dollar, ein Rückgang um 65 Prozent gegenüber den 32,4 Millionen US-Dollar, die im vierten Quartal 2019 verzeichnet wurden.

Es ist das zweite Quartal in Folge mit rückläufigen Umsätzen für den Extraktor, da der Umsatz im vierten Quartal um 25,4 Prozent gegenüber den 44,3 Millionen US-Dollar, die im dritten Quartal des vergangenen Jahres verbucht wurden, zurückging. MediPharm-Vorstandsvorsitzender Pat McCutcheon machte für den erneuten Umsatzrückgang die Unfähigkeit der Industrie verantwortlich, neue Cannabis-2.0-Produkte zu produzieren und im Großhandel in großen Mengen zu bestellen. "Wie bei jedem neuen Markt zu erwarten, gab es grundlegende Wachstumsschmerzen, die auf dem kanadischen Markt auftraten, die durch Covid-19 ebenfalls verstärkt und verschlimmert wurden", sagte McCutcheon zum Gewinnanruf des Unternehmens. "Die Hersteller sind nicht in der Lage, Massenkonzentrat in großem Maßstab in fertige Verbraucherprodukte umzuwandeln.

Dies ist einfach eine Tatsache." Und wie viele andere kanadische Akteure in diesem Raum zitierte der Vorstandsvorsitzende, wie "eine quälend langsame Einführung von Cannabisläden in Ontario" ebenfalls den Umsatz beeinträchtigte. Das Unternehmen sagte, dass diese Faktoren zu einem Überangebot an Harz und Destillat in großen Mengen auf dem Markt führten, was Druck auf seine Preisgestaltung, Verkäufe und Margen ausübte. MediPharm meldete für das erste Quartal einen Nettoverlust von 22 Millionen US-Dollar, der durch eine Wertberichtigung der Lagerbestände in Höhe von 12,8 Millionen US-Dollar aufgrund der Angebotsschwemme von Konzentraten belastet wurde.

Die Führungskräfte sagten, dass die Einnahmen auch wegen des anhaltenden Streits mit dem in Ottawa ansässigen Hersteller Hexo Corp. (TSX: HEXO), der dazu führte, dass MediPharm im Januar eine Klage über 9,8 Millionen Dollar gegen Hexo einreichte. Das Unternehmen gab jedoch in seinen Einreichungen für das erste Quartal bekannt, dass Hexo am 26. Februar eine Gegenklage in Höhe von 35 Millionen Dollar eingereicht hat. Das Unternehmen hat auf die Gegenklage geantwortet und sich verteidigt und im März einen Antrag auf ein Urteil im Schnellverfahren gestellt. "Ohne so zu klingen, als ob ich eine Entschuldigung vorbringe", sagte CFO Bobby Kwon. "Im Q1, für den einen Kunden, von dem Sie wissen, dass wir in einem Rechtsstreit mit ihm stehen - wenn dieser Vertrag eingehalten worden wäre, hätte dies offensichtlich den Rückgang aufgeweicht, den wir wie berichtet im ersten Quartal gesehen haben.

Der Extraktor verzeichnete im ersten Quartal einen negativen Bruttogewinn von 10,9 Millionen US-Dollar sowie einen bereinigten Gewinn vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Amortisationsverlust von 5,7 Millionen US-Dollar. Das war, nachdem MediPharm vier Quartale in Folge ein positives bereinigtes EBIDTA im Geschäftsjahr 2019 verzeichnet hatte, was, wie McCutcheon den Analysten sagte, "keine kleine Leistung war". Aber nach der Bekanntgabe des großen Umsatzrückgangs im ersten Quartal am Donnerstag fiel die MediPharm-Aktie an der Toronto Stock Exchange um 14 Prozent und schloss bei 1,46 Dollar.

In der Gewinnausschreibung blieb McCutcheon weiterhin optimistisch, während er die Strategie des Unternehmens erläuterte, um einen herausfordernden nationalen Markt anzugehen. Die erste Priorität des Unternehmens sei es, sich mehr auf die Entwicklung einer eigenen Marke von fertigen Cannabis-2.0-Produkten zu konzentrieren, anstatt sich auf Verträge mit Dritten zu verlassen, sagte der CEO. Im ersten Quartal führte MediPharm drei seiner eigenen Produkte, wie z.B. topische Handlotionen, in fünf Provinzen ein. Im zweiten Quartal hat das Unternehmen bisher acht weitere Produkte eingeführt, darunter eine Reihe von Vape-Patronen und CBD-Öltropfen.

Das Unternehmen sagte, dass sein im ersten Quartal unterzeichneter Liefervertrag mit Shoppers Drug Mart ihm helfen werde, mehr seiner Markenprodukte auf den kanadischen Medizinmarkt zu bringen. "Wir waren das erste Unternehmen, das unsere Vape-SKUs tatsächlich in das Regal bei Shoppers aufgenommen hat", sagte McCutcheon. Der CEO hob auch hervor, wie sein pharmazeutischer Ansatz in Bezug auf Cannabis ihm helfen wird, mehr Verträge sowohl auf dem kanadischen als auch auf dem internationalen Markt zu erhalten. Im ersten Quartal unterzeichnete MediPharm einen White-Label-CBD-Vertrag mit Avicanna, einem medizinischen Cannabisunternehmen, das mit dem Pharmariesen Johnson & Johnson zusammenarbeitet.

Der Roth-Capital-Analyst Scott Fortune fragte das Unternehmen, ob es sich auf andere Geschäfte mit großen Pharmaunternehmen konzentriere, um den fehlenden Umsatz auf dem kanadischen Markt auszugleichen. Firmenpräsident Keith Strachan sagte, dass vier Unternehmen, darunter Purdue Pharma und Apotex Inc., an sie herangetreten seien, um zukünftige Verträge zu besprechen. "Wenn ein großes Pharmaunternehmen zu MediPharm kommt, ist das, was sie sehen, ein Spiegel dessen, was sie in ihrem eigenen Produktionsraum gewohnt sind", sagte Präsident Keith Strachan. "Es gibt ihnen einfach diesen Komfort und den Zusammenhalt, damit wir bei künftigen Verträgen zusammenarbeiten können.

McCutcheon fügte hinzu, dass sich der pharmazeutische Ansatz des Unternehmens auch auf seine Tochtergesellschaft MediPharm Labs Australia erstreckt, die sich im Jahr 2020 vier White Label-Verträge in Australien und Neuseeland gesichert hat. Er sagte, Covid-19 habe die Inspektionen in seiner Anlage in Barrie, Ontario, verlangsamt, um dem Unternehmen zu helfen, die EU-GMP-Zertifizierung zu erhalten. Dennoch habe sich das Unternehmen über seine GMP-zertifizierte australische Plattform zwei neue längerfristige Verträge in Großbritannien und Deutschland gesichert, stellte der CEO fest.

CannabisKolumbien

Meistgelesene News

  1. Galeria-Insolvenz: Schicksal von 12.000 Jobs hängt an BA-Entscheidung
  2. Gaming und Wetten: Krypto-Klage, GTA 6 und Aktivisten-Investor im Fokus
  3. SpaceX-Aktie: Könnte eine Investition von 5.000 Dollar Millionär machen?
  4. Take-Two-Aktie vor GTA-6-Release: Chance oder Risikofalle?
  5. Rheinmetall-Aktie legt 3 Prozent zu – Morgan Stanley beflügelt Rüstungssektor

Disclaimer


Wichtiger Hinweis auf bestehende Interessenkonflikte:

Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass im Rahmen dieser Publikation Interessenkonflikte bestehen:

1. Die Stock Market Media Ltd. und ihr nahestehende Personen besitzen Aktien der hier empfohlenen Gesellschaften und beabsichtigen, diese im Rahmen und zu jedem Zeitpunkt dieser Empfehlung zu verkaufen. Hierin besteht ein eindeutiger und konkreter Interessenkonflikt.

2. Der Herausgeber dieser Publikation, sowie die verantwortlichen Redakteure erhalten für die Erstellung eine finanzielle Vergütung. Auch hierin besteht ein eindeutiger und konkreter Interessenkonflikt.

3. Beachten Sie auch die weitergehenden Ausführungen zu bestehenden Interessenkonflikten im nachfolgenden Disclaimer, u.a. unter Ziff. 2.

Wichtige Informationen und Pflichtmitteilungen gemäß Wertpapierhandelsgesetz (WpHG) sowie gemäß Finanzanlageverordnung (FinAnV).

Stock Market Media Ltd. hat ihre Tätigkeit als Ersteller von Anlagestrategieempfehlungen im Sinne des Artikels 3 Absatz 1 Nummer 34 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014 oder von Anlageempfehlungen im Sinne des Artikels 3 Absatz 1 Nummer 35 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014, (bisher „Finanzanalysen“) der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht („BaFin“) gemäß WpHG angezeigt. Die Pflichten der Stock Market Media Ltd. regeln sich primär nach den §§ 85, 86 WpHG, der Verordnung (EU) Nr. 596/2014 und der Delegierten Verordnung (EU) 2016/958.

Angaben über den/die Ersteller dieser Publikation:
Verantwortlich für die Erstellung der Texte und Inhalte dieser Publikation ist Herr Roberto Gonçalves de Albuquerque, als Analyst und Chefredakteur. Herausgeber ist die Stock Market Media Ltd., 405 Kings Road, Flat 600, London; SW10 0BB, Vereinigtes Königreich, vertreten durch den Director Roberto Gonçalves de Albuquerque.

Wichtige Hinweise zur Erstellung dieser Veröffentlichung:
Diese Veröffentlichung enthält sowohl Tatsachen und Fakten zu den besprochenen Unternehmen, als auch rein subjektive Werturteile, Interpretationen, Schätzungen, Hochrechnungen, Vorhersagen und Preisziele. Diese versuchen wir, möglichst transparent voneinander abzugrenzen, um irreführende Angaben zu vermeiden. Recherche, Aufbereitung und Formulierung erfolgen dabei unter Einsatz gängiger digitaler und KI-gestützter Hilfsmittel; die inhaltliche Prüfung und die redaktionelle Verantwortung liegen bei uns. Die wesentlichen Grundlagen und Maßstäbe unserer Werturteile und Bewertungen, der besprochenen Aktien, basieren auf folgender Vorgehensweise:

Beurteilung und Bewertung von Unternehmen nach herkömmlichen Bewertungsmethoden (grundlegender Bewertungsansatz)

  • Einschätzung des Potentials der zukünftigen Unternehmensentwicklung (Wachstumsansatz) und Hochrechnung auf das entsprechende Bewertungspotential (Kurs-Potential-Analyse) sowie einer möglichen Unternehmens-Aktien-Bewertung aufgrund potentieller Gewinnerwartungen (KGV Hochrechnung)
  • Einschätzung des von uns erwarteten Best-Case-Szenarios im absoluten Erfolgsfall des Unternehmens (Blue-Sky-Potential-Ansatz)
  • Effekt der von uns erwarteten, gesteigerten Bekanntheit der empfohlenen Aktie auf den Aktienkurs durch einen starken Anstieg der Nachfrage am Markt (insbesondere maßgeblich bei marktengen oder neu bzw. erstmals empfohlenen Aktien) aufgrund der von uns oder Dritten veröffentlichten Publikationen (meistens Kaufempfehlungen), (Multiplikator- / Momentum-Effekt, Hype), dadurch überproportional steigende Rendite/Aktienkurs bei entsprechend steigendem Risiko
  • Technische Analyse des Aktienkurses gemäß gängiger Analyse-Methoden, meist zur Voraussage von Kurs-Signalen (Kauf- oder Verkaufssignal, Ausbruch der Aktie, Festlegung von Kurszielen, Unterstützungs- oder Widerstandsbereichen, erwarteten Mindestbewegungen oder Mindest-Gegenbewegungen, Voraussage von Signalpunkten (wenn-dann), etc.), größtenteils auf der erwarteten Massenpsychologie aufbauend. (technischer Ansatz).

Herkömmliche Bewertungsansätze sind bei jungen oder noch umsatzlosen Unternehmen oft schlecht sinnvoll anwendbar. Daher stützen wir uns bei der Bewertung von solchen Unternehmen tendenziell auf die von uns errechnete Potential-Analyse, sowie die Einschätzung der Nachfrage nach solchen Aktien am Kapitalmarkt. Letztendlich entscheidet der Markt über den Aktienkurs eines Unternehmens. Entsteht durch umfangreiche Empfehlungen einer Aktie, eine exzessive Nachfrage nach dieser, ist es möglich, dass der Aktienkurs bei einem hohen Handelsvolumen überdurchschnittlich steigt. Dies führt zwar zu extremen Gewinnmöglichkeit, erhöht jedoch entsprechend das Risiko einer Blasenbildung mit entsprechendem Kursrückgang. Durch die gesteigerte Volatilität der Aktie in solchen Situationen ergeben sich überdurchschnittliche Gewinn- und Verlustmöglichkeiten, sowohl in beide Handelsrichtungen als auch bei wiederkehrenden Gegenbewegungen. Auch solche Marktentwicklungen sind ein wichtiger Teil unserer Handelsempfehlungen und Bewertungsansätze.

Diese Publikation befasst sich ausschließlich mit überdurchschnittlich volatilen Werten mit hohem Gewinn- und auch Verlustpotential.

Hinweis zu Informationsquellen:
Die Zuverlässigkeit von Informationsquellen wird von uns vor deren Verwendung ausführlich geprüft und von uns entsprechend ihrer Glaubwürdigkeit und Bedeutung subjektiv bewertet. Dabei entscheiden wir nach eigenen Maßstäben, welche Quellen wir für relevant, zu konservativ oder zu optimistisch halten. Letztendlich legen wir unsere Empfehlungen aufgrund unserer persönlichen Einschätzungen fest. Bei der Informationsbeschaffung greifen wir auf zahlreiche öffentlich zugängliche Quellen zurück wie z.B. Pressemitteilungen, Ad-Hoc-Mitteilungen, Unternehmensmeldungen, Firmenpräsentationen, Publikationen und Artikeln zum besprochenen Unternehmen, gängige Finanzmedien im In- und Ausland sowie auf Unternehmens- oder Branchen-Analysen Dritter.

In unseren Publikationen werden ausschließlich öffentlich verfügbare Informationen und Quellen, sowie vom Unternehmen selbst verbreitete Informationen verwendet.

Hinweis zu bestehenden Interessenkonflikten:
Wir weisen hiermit darauf hin, dass Gesellschafter, Redakteure, Mitarbeiter sowie Personen bzw. Unternehmen die an der Erstellung dieser Veröffentlichung beteiligt sind, sowie Auftraggeber (Dritte) der Publikation von Stock Market Media Ltd. zum Zeitpunkt dieser Veröffentlichung direkt oder indirekt Anteile an Wertpapieren, welche im Rahmen der jeweiligen Publikation besprochen werden, halten. und daher an einer Kurs- und/oder Umsatzsteigerung, d.h. auch einer erhöhten Handelsliquidität interessiert sind, da die Absicht besteht, in unmittelbarem Zusammenhang mit dieser Veröffentlichung diese Wertpapiere zu verkaufen und an steigenden Kursen und Umsätzen zu partizipieren. Ein Kurszuwachs der Aktien der vorgestellten Unternehmen kann zu einem Vermögenszuwachs bei diesen Personen führen. Durch die Besprechung des Unternehmens können jedenfalls der Aktienkurs des Unternehmens erheblich beeinflusst werden. Insbesondere wird auch durch Wertpapiertransaktionen der Aktienkurs der besprochenen Unternehmen maßgeblich beeinflusst. Dies gilt insbesondere, wenn es sich um Unternehmen handelt deren Aktien keine breite Marktkapitalisierung haben und bei denen nur ein enger Markt besteht. Hier können auch nur geringe Auftragsvolumen erhebliche Auswirkungen auf die Kurse haben. Sie sind aber auch daran interessiert, dass der Kurs des besprochenen Unternehmens sinkt, wenn sie deren Aktien günstiger erwerben wollen. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen.

Stock Market Media Ltd. und seine Mitarbeiter werden zudem für die Vorbereitung, elektronische Verbreitung und Veröffentlichung dieser Publikation sowie für andere Dienstleitungen entgeltlich entlohnt. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen.

Diese Vergütung kann durch das Unternehmen über das die Stock Market Media Ltd. Informationen veröffentlicht, durch mit diesen Unternehmen verbundene Dritte oder sonstige Dritte, die ein Interesse in Bezug auf die im Zusammenhang mit dieser Veröffentlichung besprochenen Unternehmen verfolgen, erfolgen. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen. Dieser wird zunächst dadurch begründet, dass die Stock Market Media Ltd. im Interesse ihres Auftraggebers ihre Ausführungen vornehmen könnte. Die Stock Market Media Ltd. und/oder mit ihr verbundene Unternehmen haben mit der gegenständlichen Gesellschaft bzw. mit deren Aktionären eine kostenpflichtige Vereinbarung zur Erstellung der redaktionellen Besprechung getroffen. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen.

Hinweis zur Handhabe der internen Organisationspflichten:
Aufgrund der geringen Unternehmensgröße des Herausgebers, ist eine interne Kontrolle der Compliance Prozesse der an dieser Publikation mitwirkenden Mitarbeiter und sonstigen Beteiligten überschaubar.

Verantwortliche Aufsichtsbehörde:
Die Stock Market Media Ltd. hat ihre Tätigkeit gemäß § 86 WpHG bei der BaFin angezeigt.