Marktüberblick: Die 10 wichtigsten Aktienthemen am Mittwoch
Von Nvidia in China bis Nike-Problemen: Diese zehn Themen bewegen den Aktienmarkt am Mittwoch, dem 13. Mai.

Der Mittwoch, der 13. Mai, bringt eine Vielzahl marktbewegender Nachrichten – von KI-Aktien über Pharma bis hin zu Einzelhandel. Die S&P-Futures gaben nach, nachdem die Inflationsdaten auf Großhandelsebene für April deutlich heißer ausfielen als erwartet. Anleger fragen sich nun, ob die jüngste Erholung bei Halbleiter- und KI-Werten bereits wieder ins Stocken gerät.
Werte wie Micron und Corning erholen sich am Morgen, nachdem sie am Vortag unter Verkaufsdruck standen. Die Frage, ob die Trendwende bei Halbleiter- und KI-Aktien bereits abgeschlossen ist, bleibt damit offen. Der Markt reagiert sensibel auf makroökonomische Signale.
Nvidia: China-Reise und neues Kursziel
Nvidia-Chef Jensen Huang wird nun doch nach China reisen, um gemeinsam mit US-Präsident Donald Trump an einem zweitägigen Gipfeltreffen teilzunehmen. Die Bank of America hat ihr Kursziel für Nvidia von 300 auf 320 US-Dollar angehoben. Nvidia legt zudem nächste Woche seine Quartalszahlen vor – ein wichtiger Termin für den gesamten KI-Sektor.
Ebenfalls im KI-Bereich sorgt Qnity Electronics für positive Schlagzeilen. Das Unternehmen übertraf gestern die Erwartungen und hob seine Prognose an – eine der wenigen KI-Aktien, die im gestrigen Ausverkauf nicht fielen. Die Deutsche Bank und BMO Capital erhöhten ihr Kursziel auf 180 US-Dollar, wobei BMO die Einstufung als „Top-Pick" bekräftigte. RBC hob das Ziel sogar auf ein Wall-Street-Hoch von 200 US-Dollar an und behielt die Kaufempfehlung bei.
Johnson & Johnson und der Pharma-Sektor
Johnson & Johnson wurde von der Investmentbank Leerink auf „Kaufen" hochgestuft. Das Kursziel stieg von 252 auf 265 US-Dollar. Leerink begründet die positive Einschätzung mit beschleunigtem Umsatzwachstum und hob die Umsatzprognosen für die Psoriasis-Tablette Icotyde für das Jahr 2032 auf 10,5 Milliarden US-Dollar an – deutlich über dem Marktkonsens von 7,4 Milliarden US-Dollar.
Im Bereich erneuerbare Energien steigen die Aktien von NextPower vorbörslich um fast 13 Prozent. Das Unternehmen meldete ein starkes Quartal und einen Anstieg des Auftragsbestands sowie einen angehobenen Umsatzausblick für das Gesamtjahr. NextPower stellt Solar-Tracker für Solarparks im Versorgungsmaßstab her und gab zudem einen Deal für den Einstieg in den Stromumwandlungsmarkt bekannt.
Alibaba enttäuscht – Nebius überrascht positiv
Alibaba liegt vorbörslich rund 2 Prozent im Minus. Der chinesische Tech-Konzern verfehlte die Umsatzschätzungen und wies zum ersten Mal seit der Covid-Pandemie einen operativen Verlust aus. Alibaba investiert massiv in KI und eine schnellere Zustellung im E-Commerce, was die Kosten kurzfristig belastet.
Im Gegensatz dazu steigen die Aktien des KI-Computing-Anbieters Nebius stark an. Das Unternehmen meldete einen höher als erwarteten Umsatz und einen geringer als befürchteten Nettoverlust. Nebius, das im März eine Investition von 2 Milliarden US-Dollar von Nvidia erhielt, sicherte sich zudem 1,2 Gigawatt Strom sowie Grundstücke für einen neuen KI-Rechenzentrumsstandort in Pennsylvania.
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Zur AktienanalyseCVS, Nike und Aramark im Fokus
Das Kursziel für CVS Health wurde bei Bernstein von 94 auf 106 US-Dollar angehoben. Hintergrund ist die laufende Sanierung des Medicare-Advantage-Geschäfts. CVS-CEO David Joyner räumte in einem Interview ein, dass das Aetna-Geschäft aus der Spur geraten sei, verwies jedoch auf fünf aufeinanderfolgende Quartale mit Verbesserungen.
Nike steht derweil unter Druck: Ein kritischer Bericht im Wall Street Journal beleuchtet die Schwierigkeiten des Sportartikelherstellers und Marktanteilsverluste in China. Es müsse sich noch viel ändern, um dort zum Wachstum zurückzukehren, so die Einschätzung.
Positiver sieht es für Aramark aus. Nach einem starken Quartal gab es mehrere Kurszielerhöhungen für das Catering-Unternehmen. Die Deutsche Bank hob das Ziel von 48 auf 54 US-Dollar an und behielt die Kaufempfehlung bei. Aramark profitiert zunehmend vom KI-Boom, da große Rechenzentrumsanlagen Gastronomie- und Personaldienstleistungen benötigen.


