Mannheim nutzt Rheinwasser zur klimafreundlichen Wärmeversorgung
Innovative Technologie revolutioniert die Fernwärme und trägt zur CO2-Reduzierung bei

In Mannheim setzen 3.500 Haushalte auf emissionsfreie Wärme aus dem Rhein, dank Deutschlands größter Flusswärmepumpe. Diese Technologie könnte Vorbild für viele Kommunen sein, die auf grüne Wärme umstellen wollen.
Die neue Flusswärmepumpe, die sich in einer unscheinbaren Halle verbirgt, ist Teil des ehrgeizigen Plans des Mannheimer Energieversorgers MVV, bis 2030 die Fernwärme in der Region komplett auf erneuerbare Energien umzustellen. Die XXL-Wärmepumpe nutzt das warme Rheinwasser, um Fernwärme zu erzeugen. Selbst bei einer Wassertemperatur von nur fünf Grad im Winter kann sie effizient heizen.
Experten wie Fabian Ahrendts vom Fraunhofer-Institut sehen ein riesiges Potenzial für solche Großwärmepumpen in Deutschland und betonen ihre Rolle in einer grünen Energiewende. Die Voraussetzung für klimaneutralen Betrieb ist jedoch grüner Strom aus erneuerbaren Quellen.
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Zur AktienanalyseDie steigenden CO2-Preise und wachsende Umweltbewusstsein machen den Einsatz solcher Technologien nun wirtschaftlich attraktiv. Die in Mannheim betriebene Flusswärmepumpe versorgt 3.500 Haushalte mit grüner Fernwärme und spart jährlich 10.000 Tonnen CO2 ein. Dieses Projekt könnte als Vorbild für andere Kommunen dienen, vorausgesetzt, sie verfügen über Wasserressourcen.


