Manhattan Uranium erhält Bohrerlaubnis für Nevadas größte historische Uranmine
Der US Forest Service genehmigt das Bohrprogramm für das Apex-Uranprojekt – Nevadas ehemals größter Produktionsstandort wird neu erschlossen.

Manhattan Uranium Discovery Corporation, notiert an der TSX-V, hat die behördliche Genehmigung für Bohrungen auf ihrem Uranprojekt Apex in Nevada erhalten. Der US Forest Service erteilte am 21. Mai die Zustimmung zum Betriebsplan – ein bedeutender Meilenstein für das Unternehmen und für die US-amerikanische Uranbranche insgesamt.
Die Genehmigung ebnet den Weg für den Bau von bis zu sieben Bohrplätzen, einer Bereitstellungsfläche sowie neuer temporärer Zufahrtswege. Das Programm ist auf ein Jahr angelegt und soll die Oberflächenstörung auf lediglich 0,93 Acres begrenzen – ein Zeichen dafür, dass das Bohrprogramm bewusst mit Blick auf geringe Umweltauswirkungen konzipiert wurde.
Historisch bedeutsamer Standort mit beeindruckenden Bohrergebnissen
Das Apex-Projekt ist kein gewöhnliches Explorationsprojekt. Historisch gesehen lieferte die Mine 50 Prozent der gesamten Uranproduktion des Bundesstaates Nevada – eine Dimension, die den Standort zu einem der bedeutendsten in der Geschichte des US-amerikanischen Uranbergbaus macht. Bisherige historische Bohrergebnisse unterstreichen das Potenzial: So wurden unter anderem 34 Meter mit einem Gehalt von 0,37 % Triuranoctoxid (U₃O₈) sowie 15,2 Meter mit einem Gehalt von 0,51 % U₃O₈ verzeichnet.
Manhattan beabsichtigt nun, diese hochgradige historische Uranmineralisierung zu testen und weiter auszudehnen. Bemerkenswert ist dabei, dass der Standort trotz seiner historischen Bedeutung bislang noch nie ein modernes Bohrprogramm erlebt hat. Genau das soll sich jetzt ändern.
William Sheriff, Vorsitzender von Manhattan, kommentierte die Genehmigung mit deutlichen Worten: „Nevada hat an seinem historisch größten Uranproduktionsstandort noch nie ein modernes Bohrprogramm erlebt, und wir sind nun in der Lage, das zu ändern. Nach jahrelanger Vorbereitung kommt diese Genehmigung zu einem kritischen Zeitpunkt, da die heimische Uranversorgung zu einer nationalen Priorität wird." Sheriff betonte zudem, dass das Apex-Projekt aufgrund seiner hohen historischen Bohrergebnisse innerhalb des Manhattan-Portfolios schon immer hervorgestochen habe.
Rückenwind durch US-Präsidialerlasse zur Energieunabhängigkeit
Die Bohrerlaubnis fällt in eine Zeit, in der die USA die heimische Uranproduktion strategisch ausbauen wollen. Manhattan selbst erklärte, dass die jüngste Genehmigung die aktuellen US-Präsidialerlasse unterstützt, die darauf abzielen, die heimische Uranversorgung zu stärken, die Lieferkette für Kernbrennstoffe zu sichern sowie Energieunabhängigkeit und nationale Sicherheit voranzutreiben. Für Investoren und Beobachter des Uranmarktes ist dies ein relevanter geopolitischer Kontext.
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Zur AktienanalyseManhattan verfügt über ein Portfolio von 15 ehemals produzierenden Uranminen auf insgesamt 25 unterexplorierten US-Liegenschaften. Das Unternehmen positioniert sich damit als Spezialist für die Reaktivierung historischer Produktionsstandorte in den Vereinigten Staaten – einem Segment, das angesichts der wachsenden globalen Nachfrage nach Kernenergie und der Diskussion um Versorgungssicherheit zunehmend in den Fokus von Investoren rückt.
Für deutsche Anleger ist das Thema Uran vor allem im Kontext der globalen Energiewende und der Renaissance der Kernkraft relevant. Länder wie Frankreich, aber auch zunehmend Deutschland mit Blick auf die europäische Energiepolitik, diskutieren die Rolle von Kernenergie als CO₂-arme Grundlastquelle. Die Sicherung heimischer Uranvorkommen in den USA könnte langfristig auch Auswirkungen auf die globalen Uranpreise und Lieferketten haben.


