Macquarie-Konsortium verkauft Cleco Power für bis zu 6 Milliarden Dollar
Ein von Macquarie geführtes Konsortium steht kurz vor dem Verkauf des US-Versorgers Cleco Power an Stonepeak und Bernhard Capital.

Ein Konsortium unter Führung der australischen Macquarie Group Ltd. steht kurz vor dem Abschluss eines milliardenschweren Deals. Laut einem Bericht von Bloomberg News soll das Louisiana-Versorgungsunternehmen Cleco Power an die Investoren Stonepeak Partners LP und Bernhard Capital Partners verkauft werden. Der Transaktionswert wird auf 5,75 bis 6 Milliarden US-Dollar geschätzt.
Bloomberg beruft sich dabei auf mit der Angelegenheit vertraute Personen. Demnach könnte die Transaktion bereits am Tag der Berichterstattung offiziell bekannt gegeben werden. Eine Bestätigung von offizieller Seite steht jedoch noch aus.
Die beteiligten Parteien
Neben Macquarie zählen auch die British Columbia Investment Management Corp. (BCI) und Manulife Investment Management zu den aktuellen Eigentümern von Cleco Power. Damit sind sowohl ein australisches Finanzinstitut als auch zwei kanadische Investmentgesellschaften an dem Verkaufsprozess beteiligt – ein Hinweis auf die internationale Bedeutung des Deals.
Vertreter von Macquarie, BCI, Stonepeak und Bernhard Capital lehnten gegenüber Bloomberg eine Stellungnahme ab. Vertreter von Cleco Power und Manulife reagierten zunächst nicht auf entsprechende Anfragen. Die Nachrichtenlage basiert damit ausschließlich auf Angaben aus informierten Kreisen.
Cleco Power und der US-Energiemarkt
Cleco Power ist ein Versorgungsunternehmen mit Sitz im US-Bundesstaat Louisiana und versorgt Privat- und Geschäftskunden in der Region mit Strom. Versorgungsunternehmen dieser Art gelten als stabile, cashflow-starke Investitionen und stehen daher regelmäßig im Fokus von Infrastrukturinvestoren wie Macquarie oder Stonepeak.
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Zur AktienanalyseStonepeak Partners LP ist ein auf Infrastruktur und Sachwerte spezialisierter Investmentmanager mit Sitz in New York. Bernhard Capital Partners ist eine Private-Equity-Gesellschaft, die sich ebenfalls auf den Energie- und Infrastruktursektor konzentriert. Beide Käufer verfügen damit über einschlägige Erfahrung im Bereich der Energieversorgung.
Für deutsche Anleger ist der Deal vor allem als Indikator für die anhaltend hohe Nachfrage nach Infrastrukturanlagen im nordamerikanischen Energiemarkt relevant. Investoren wie Macquarie sind auch in Europa und Deutschland aktiv und gelten als Maßstab für Bewertungen in diesem Segment. Ein Transaktionsvolumen von knapp 6 Milliarden US-Dollar unterstreicht, wie attraktiv regulierte Versorgungsunternehmen für institutionelle Investoren nach wie vor sind.

