ANZEIGEDie kleine Aktie ist aktuell gnadenlos unterbewertet. So profitieren deutsche Anleger…

Lyft startet Teenager-Accounts mit Verspätung – Uber zwei Jahre voraus

Der Fahrdienstvermittler Lyft hat am Montag landesweit Konten für Jugendliche eingeführt und zieht damit mehr als zwei Jahre nach dem Konkurrenten Uber nach. CEO David Risher rechtfertigt die Verzögerung mit dem Anspruch, die Funktion besonders sicher und

Lyft startet Teenager-Accounts mit Verspätung – Uber zwei Jahre voraus

Lyft ermöglicht ab sofort Jugendlichen zwischen 13 und 17 Jahren die Nutzung des Fahrdienstes über spezielle Teenager-Accounts. Die Einführung erfolgt mehr als zwei Jahre nach dem Rivalen Uber, der bereits im Mai 2023 ein vergleichbares Angebot startete und mittlerweile in über 50 Ländern verfügbar ist.

Sicherheit steht im Mittelpunkt

CEO David Risher betonte, Lyft habe sich bewusst Zeit gelassen, um "es richtig zu machen". Das Unternehmen hebt sich nach eigenen Angaben durch erweiterte Kommunikationstools für Eltern und Fahrer von der Konkurrenz ab. Zu den Sicherheitsfunktionen gehören PIN-Verifizierung, Echtzeit-Tracking und vollständige Fahrtaufzeichnungen.

Nicht jeder Lyft-Fahrer darf Teenager befördern. Risher erklärte, dass nur Fahrer mit hoher Sternebewertung zugelassen werden, die zudem nicht von einer "erheblichen" Anzahl von Fahrgästen blockiert wurden. Diese Auswahlkriterien sollen zusätzliche Sicherheit für minderjährige Nutzer gewährleisten.

Expansion trotz harter Konkurrenz

Lyft expandiert derzeit in neue Märkte. Im vergangenen Jahr erwarb das Unternehmen die europäische Taxi-App Freenow für rund 200 Millionen US-Dollar und kaufte einen globalen Chauffeurservice. Dennoch steht Lyft vor erheblichen Herausforderungen durch die zunehmende Integration autonomer Fahrzeuge im Ridesharing-Segment.

Das von Alphabet unterstützte Unternehmen Waymo hat bereits die Führung bei fahrerlosen Fahrten in den USA übernommen und ist in wichtigen Märkten wie San Francisco, Los Angeles und Phoenix aktiv. Waymo meldete im Dezember über 450.000 bezahlte Fahrten und startete bereits im vergangenen Sommer eigene Teenager-Accounts.

Autonome Fahrzeuge als Zukunftsstrategie

Uber hat sich bereits mit Waymo zusammengeschlossen und im Juli einen sechsjährigen Robotaxi-Vertrag unterzeichnet. Auch Tesla startete ein Robotaxi-Pilotprojekt in Austin und begann kürzlich mit Testfahrten ohne menschliche Sicherheitsüberwachung.

Lyft verfolgt eigene Partnerschaften mit Mobileye und arbeitet mit Tensor Robocar zusammen, das auf Nvidia-Technologie basiert. Der Servicestart ist für 2027 geplant. Zudem wird Lyft in diesem Jahr Waymo-Fahrten in Nashville einführen.

CEO Risher zeigte sich optimistisch über Lyfts Position im autonomen Fahrzeugmarkt, dämpfte jedoch die Erwartungen. Er bezeichnete es als "ziemlich außergewöhnlich", wenn autonome Fahrten bis 2030 zehn Prozent des Lyft-Geschäfts ausmachen würden. Die Einführung befinde sich noch in einem frühen Stadium mit zahlreichen regulatorischen und technologischen Hürden.

LyftTeenager-AccountsUberFahrdienstAutonome Fahrzeuge

Disclaimer