London Metal Exchange: Rekordhandelsvolumen durch Trumps Politik
Die London Metal Exchange (LME) verzeichnet im vierten Quartal 2025 ein Rekordhandelsvolumen von durchschnittlich 777.016 Kontrakten täglich. Spekulanten profitieren von den Marktturbulenzen unter US-Präsident Donald Trump.

Die London Metal Exchange (LME), im Besitz der Hong Kong Exchanges and Clearing, hat im vierten Quartal 2025 einen neuen Quartalsrekord beim Handelsvolumen aufgestellt. Mit durchschnittlich 777.016 gehandelten Kontrakten pro Tag übertraf die Börse den bisherigen Höchststand aus dem zweiten Quartal deutlich, als 735.604 Kontrakte den Besitzer wechselten.
Trumps Politik als Treiber
Die Turbulenzen auf den physischen Rohstoffmärkten, die ein prägendes Merkmal der aktuellen Amtszeit von US-Präsident Donald Trump sind, haben der traditionsreichen Londoner Metallbörse unerwarteten Auftrieb verliehen. Die Handelspolitik der Trump-Administration sorgt für erhöhte Volatilität bei Basismetallen wie Kupfer, Aluminium und Zink.
Spekulationswelle erfasst Basismetalle
Im vierten Quartal strömte eine massive Welle spekulativer Käufe in den LME-Basismetallkomplex. Investoren und Hedgefonds nutzen die Unsicherheit auf den Märkten, um auf Preisbewegungen zu setzen. Die gestiegene Volatilität macht den Handel mit Metallderivaten für spekulativ orientierte Anleger besonders attraktiv.
Bedeutung für deutsche Investoren
Für deutsche Anleger bietet die LME wichtige Referenzpreise für Industriemetalle. Die erhöhten Handelsvolumina signalisieren gestiegene Liquidität, können aber auch auf zunehmende Unsicherheit in der Weltwirtschaft hindeuten. Besonders die deutsche Industrie ist als großer Abnehmer von Basismetallen von den Preisentwicklungen betroffen.
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Zur AktienanalyseAusblick
Die Frage bleibt, ob sich der Trend hoher Handelsvolumina im Jahr 2026 fortsetzen wird. Dies hängt maßgeblich von der weiteren Entwicklung der US-Handelspolitik und den daraus resultierenden Auswirkungen auf die globalen Rohstoffmärkte ab.


