ANZEIGE

Liz Truss verspricht, Fracking in England voranzutreiben, um die Energiesicherheit zu erhöhen

Die neue britische Premierministerin verspricht, das dreijährige Fracking-Verbot zu beenden und "schon in sechs Monaten Gas zu fördern"

•• 6 Min
Liz Truss verspricht, Fracking in England voranzutreiben, um die Energiesicherheit zu erhöhen

Liz Truss hat versprochen, das dreijährige Verbot von Fracking in England aufzuheben und behauptet, dass dadurch "schon in sechs Monaten Gas gefördert werden könnte". Damit widerspricht sie dem Rat ihres Vorgängers Boris Johnson, dass ein solcher Schritt die Energiekrise nicht lösen würde.

Die Entscheidung der neuen Premierministerin, das Fracking voranzutreiben, war Teil eines umfassenderen Pakets von Reformen der Energieversorgung, das am Donnerstag angekündigt wurde und darauf abzielt, die Abhängigkeit Großbritanniens von Gasimporten zu verringern. Dazu gehören mehr Öl- und Gasbohrungen in der Nordsee, die Beschleunigung des lange verzögerten britischen Atomprogramms und mehr erneuerbare Energien.

Truss leitete auch eine Überprüfung des britischen Netto-Null-Emissionsziels für 2050 ein, um sicherzustellen, dass das ehrgeizige Ziel erreicht wird, ohne Unternehmen oder Verbraucher übermäßig zu belasten. Um die Umweltschützer zu beruhigen, hat sie Chris Skidmore, einen prominenten grünen konservativen Abgeordneten, mit der Leitung der Studie beauftragt.

Die Behauptung der Premierministerin, dass Fracking innerhalb von sechs Monaten zu Ergebnissen führen könnte, erregte jedoch die Aufmerksamkeit von Energieexperten, die darauf hinwiesen, dass dies im Widerspruch zu dem steht, was der neue Kanzler Kwasi Kwarteng erst vor sechs Monaten gesagt hat.

"Selbst wenn wir das Fracking-Moratorium morgen aufheben würden, würde es bis zu einem Jahrzehnt dauern, um ausreichende Mengen zu fördern - und das zu einem hohen Preis für die Gemeinden und unsere wertvolle Landschaft", schrieb Kwarteng damals in der Daily Mail.

Truss' Entscheidung, das Moratorium aufzuheben, ist auch ein großes politisches Wagnis, das Auseinandersetzungen mit Mitgliedern ihrer eigenen Partei riskiert und Wähler in vielen Tory-Wahlkreisen verärgert.

Das effektive Verbot wurde 2019 verhängt, nachdem das in australischem Besitz befindliche Unternehmen Cuadrilla, das einzige Unternehmen, das in Großbritannien nach Schiefergas gefrackt hat, bei einer Probebohrung in der Nähe von Blackpool in Lancashire ein Erdbeben der Stärke 2,9 auf der Richterskala verursacht hatte.

Die neue Premierministerin sicherte ihre Wetten auf eine Aufhebung des Moratoriums ab, indem sie darauf bestand, dass Schiefergasunternehmen Planungsgenehmigungen beantragen könnten, "wenn es lokale Unterstützung gibt". Dieser Schritt wird einige ihrer eigenen Unterstützer wie Alexander Stafford, Abgeordneter für Rother Valley in Nordengland, die als Gegner bekannt sind, verärgern und birgt das Risiko, Wähler zu verprellen.

UKOOG, ein Branchenverband, der Fracking-Unternehmen vertritt, zitiert eine Studie des British Geological Survey aus der Mitte des letzten Jahrzehnts, die das größte Schiefergasvorkommen Großbritanniens unter einem Gebiet ausmacht, das große Teile der Midlands und Nordenglands umfasst. Diese als Bowland-Hodder-Formation bekannte Formation umfasst zahlreiche Tory-Wahlkreise, von denen viele bei den Wahlen 2019 von Labour übernommen wurden.

Eine andere kleinere, vom BGS untersuchte Formation - das Weald Basin im Südosten Englands - umfasst ebenfalls viele Tory-Wahlkreise.

Karte des Vereinigten Königreichs mit der Lage des Untersuchungsgebiets Bowland-Hodder-Schiefer aus dem Karbon und des Weald-Beckens aus dem Jura Truss' Ankündigung wurde von der Schieferindustrie begrüßt. Francis Egan, der Vorstandsvorsitzende von Cuadrilla, betonte, die Premierministerin habe "die richtige Entscheidung getroffen". Er freue sich auf die Zusammenarbeit mit [der Regierung], um sicherzustellen, dass diese Industrie so bald wie möglich Ergebnisse erzielen könne.

Aber die Frage, ob Großbritannien eine lebensfähige Schiefergasindustrie haben könnte, ist immer noch mit großer Unsicherheit behaftet. Andy Samuel, Leiter der North Sea Transition Authority, der britischen Öl- und Gasregulierungsbehörde, die auch für Fracking zuständig ist, sagte diese Woche bei einer parlamentarischen Anhörung, dass "niemand weiß", wie viel Schiefergas wirtschaftlich gewonnen werden kann oder nicht, solange nicht mehr Bohrungen niedergebracht und die Reserven "ordnungsgemäß bewertet" worden sind.

Die BGS-Untersuchung von Bowland-Hodder deutet darauf hin, dass das Gebiet 37.600 Mrd. Kubikmeter Schiefergas enthalten könnte, was etwa der Hälfte des jährlichen britischen Gasbedarfs von 77 Mrd. m3 entspricht. Truss sagte am Donnerstag, sie werde einen aktualisierten BGS-Bericht veröffentlichen, in dem es heißt, dass "weitere Bohrungen erforderlich sind, um Daten über die Schiefergasvorkommen und die seismischen Auswirkungen zu ermitteln".

Johnson stellte in einer seiner letzten Reden als Premierminister auch in Frage, ob Fracking in Großbritannien "effektiv und billig" durchgeführt werden könne. "Ich muss sagen, dass ich ein wenig daran zweifle, dass es sich als Allheilmittel erweisen wird", sagte er letzte Woche.

Scott Flavell, Energiepartner bei der Beratungsfirma Sia Partners - der als ehemaliger Generaldirektor für Energie im australischen Bundesstaat Queensland über umfangreiche Erfahrungen mit Fracking verfügt - sagte, dass das Verfahren zur Erschließung von Schieferformationen im Gegensatz zu Offshore-Bohrungen viel weniger zeitaufwändig sei. Er fügte jedoch hinzu, dass die Regierung eine ganze Reihe lokaler Planungsgenehmigungen außer Kraft setzen müsse, damit das Gas in nur sechs Monaten fließen könne.

Es gibt noch weitere Hürden. Cuadrilla musste im Jahr 2019 bereits vor der Verhängung des Moratoriums die Bohrungen stoppen, wenn sie Erdstöße von mehr als 0,5 auf der Richterskala verursachten. Fracking-Unternehmen haben lange davor gewarnt, dass diese Regeln - bekannt als Ampelsystem - das kommerzielle Fracking nach Schiefergas in Großbritannien unmöglich machen würden.

"Das ist nicht wie bei konventionellem Gas, wo man Tausende von Bohrlöchern bohren muss, um eine annehmbare Menge an Gas zu erhalten", sagte Flavell. "Angesichts der Größe Großbritanniens - es ist ein kleines Land mit einer großen Bevölkerung - werden sie niemals in der Lage sein, die Anzahl von Bohrungen durchzuführen, die sie benötigen, um einen signifikanten Einfluss auf das Angebot oder den Preis zu haben."

Viele der anderen Möglichkeiten, die Truss zur Verbesserung der Widerstandsfähigkeit der britischen Energieversorgung vorschlug, waren bereits unter Johnsons Regierung Bestandteil der Regierungspolitik.

Die Premierministerin bestätigte, dass die Regierung bereits nächste Woche eine neue Runde von Öl- und Gaslizenzen einleiten wird - die erste seit 2019-20 -, die voraussichtlich zu mehr als 100 neuen Lizenzen führen wird.

Eine "Energiepreisgarantie" wird den Preis begrenzen, den die Versorger von ihren Kunden für eine Einheit Gas verlangen können, was bedeutet, dass ein typischer Haushalt nicht mehr als 2.500 Pfund pro Jahr für Energierechnungen zahlen wird.

Ein sechsmonatiges Programm für Unternehmen, Wohltätigkeitsorganisationen und öffentliche Arbeitgeber, wie z. B. Schulen, wird eingeführt. Im Rahmen dieses Programms wird der Staat den Energieversorgern die Differenz zwischen der neuen Obergrenze und dem Preis, den die Energieversorger ihren Kunden sonst in Rechnung stellen würden, zahlen.

Nach sechs Monaten wird die Regierung von der Unternehmensregelung zu einem gezielteren Plan für gefährdete Branchen übergehen.

Es wird grünes Licht für Fracking gegeben und es werden mehr Lizenzen für die Nordsee erteilt, um die Produktion von Haushaltsenergie zu beschleunigen.

Das Paket wird auf 150 Milliarden Pfund geschätzt, die endgültigen Kosten hängen jedoch von den Entwicklungen auf dem Gasmarkt ab. Die Minister betonen, dass das Programm die Inflation senken und Milliardenbeträge für die Rückzahlung von Staatsanleihen einsparen wird.

Die britische Öl- und Gasproduktion in der Nordsee erreichte 1999-2000 ihren Höhepunkt und ist seither langfristig zurückgegangen - im letzten Jahr um 17 Prozent auf etwa 28 Mrd. Kubikmeter Gas und 45 Mio. Tonnen Öl, so die Handelsorganisation OEUK.

Die Nordsee-Übergangsbehörde hat versprochen, in der nächsten Runde vorrangig Lizenzen zu vergeben, die bereits entdeckte Vorkommen enthalten und bereits in weniger als einem Jahr in Produktion gehen könnten. Nach Angaben der NSTA dauert es jedoch im Durchschnitt fünf Jahre, bis eine Lizenz vergeben wird.

Anfang dieser Woche haben der Ausschuss für Klimawandel, der die Regierung berät, und die Nationale Infrastrukturkommission gemeinsam an Truss geschrieben und betont, dass alle Maßnahmen der Regierung zur Bewältigung der Energiekrise auch die Förderung von Effizienzmaßnahmen zur Senkung der Rechnungen umfassen sollten. "Das Vereinigte Königreich kann diese Krise nicht allein durch die Steigerung seiner Erdgasproduktion bewältigen", heißt es in dem Schreiben.

ÖlGroßbritannienEnergiepolitikLiz Truss

Meistgelesene News

  1. Galeria-Insolvenz: Schicksal von 12.000 Jobs hängt an BA-Entscheidung
  2. Gaming und Wetten: Krypto-Klage, GTA 6 und Aktivisten-Investor im Fokus
  3. SpaceX-Aktie: Könnte eine Investition von 5.000 Dollar Millionär machen?
  4. Take-Two-Aktie vor GTA-6-Release: Chance oder Risikofalle?
  5. Rheinmetall-Aktie legt 3 Prozent zu – Morgan Stanley beflügelt Rüstungssektor

Disclaimer


Wichtiger Hinweis auf bestehende Interessenkonflikte:

Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass im Rahmen dieser Publikation Interessenkonflikte bestehen:

1. Die Stock Market Media Ltd. und ihr nahestehende Personen besitzen Aktien der hier empfohlenen Gesellschaften und beabsichtigen, diese im Rahmen und zu jedem Zeitpunkt dieser Empfehlung zu verkaufen. Hierin besteht ein eindeutiger und konkreter Interessenkonflikt.

2. Der Herausgeber dieser Publikation, sowie die verantwortlichen Redakteure erhalten für die Erstellung eine finanzielle Vergütung. Auch hierin besteht ein eindeutiger und konkreter Interessenkonflikt.

3. Beachten Sie auch die weitergehenden Ausführungen zu bestehenden Interessenkonflikten im nachfolgenden Disclaimer, u.a. unter Ziff. 2.

Wichtige Informationen und Pflichtmitteilungen gemäß Wertpapierhandelsgesetz (WpHG) sowie gemäß Finanzanlageverordnung (FinAnV).

Stock Market Media Ltd. hat ihre Tätigkeit als Ersteller von Anlagestrategieempfehlungen im Sinne des Artikels 3 Absatz 1 Nummer 34 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014 oder von Anlageempfehlungen im Sinne des Artikels 3 Absatz 1 Nummer 35 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014, (bisher „Finanzanalysen“) der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht („BaFin“) gemäß WpHG angezeigt. Die Pflichten der Stock Market Media Ltd. regeln sich primär nach den §§ 85, 86 WpHG, der Verordnung (EU) Nr. 596/2014 und der Delegierten Verordnung (EU) 2016/958.

Angaben über den/die Ersteller dieser Publikation:
Verantwortlich für die Erstellung der Texte und Inhalte dieser Publikation ist Herr Roberto Gonçalves de Albuquerque, als Analyst und Chefredakteur. Herausgeber ist die Stock Market Media Ltd., 405 Kings Road, Flat 600, London; SW10 0BB, Vereinigtes Königreich, vertreten durch den Director Roberto Gonçalves de Albuquerque.

Wichtige Hinweise zur Erstellung dieser Veröffentlichung:
Diese Veröffentlichung enthält sowohl Tatsachen und Fakten zu den besprochenen Unternehmen, als auch rein subjektive Werturteile, Interpretationen, Schätzungen, Hochrechnungen, Vorhersagen und Preisziele. Diese versuchen wir, möglichst transparent voneinander abzugrenzen, um irreführende Angaben zu vermeiden. Recherche, Aufbereitung und Formulierung erfolgen dabei unter Einsatz gängiger digitaler und KI-gestützter Hilfsmittel; die inhaltliche Prüfung und die redaktionelle Verantwortung liegen bei uns. Die wesentlichen Grundlagen und Maßstäbe unserer Werturteile und Bewertungen, der besprochenen Aktien, basieren auf folgender Vorgehensweise:

Beurteilung und Bewertung von Unternehmen nach herkömmlichen Bewertungsmethoden (grundlegender Bewertungsansatz)

  • Einschätzung des Potentials der zukünftigen Unternehmensentwicklung (Wachstumsansatz) und Hochrechnung auf das entsprechende Bewertungspotential (Kurs-Potential-Analyse) sowie einer möglichen Unternehmens-Aktien-Bewertung aufgrund potentieller Gewinnerwartungen (KGV Hochrechnung)
  • Einschätzung des von uns erwarteten Best-Case-Szenarios im absoluten Erfolgsfall des Unternehmens (Blue-Sky-Potential-Ansatz)
  • Effekt der von uns erwarteten, gesteigerten Bekanntheit der empfohlenen Aktie auf den Aktienkurs durch einen starken Anstieg der Nachfrage am Markt (insbesondere maßgeblich bei marktengen oder neu bzw. erstmals empfohlenen Aktien) aufgrund der von uns oder Dritten veröffentlichten Publikationen (meistens Kaufempfehlungen), (Multiplikator- / Momentum-Effekt, Hype), dadurch überproportional steigende Rendite/Aktienkurs bei entsprechend steigendem Risiko
  • Technische Analyse des Aktienkurses gemäß gängiger Analyse-Methoden, meist zur Voraussage von Kurs-Signalen (Kauf- oder Verkaufssignal, Ausbruch der Aktie, Festlegung von Kurszielen, Unterstützungs- oder Widerstandsbereichen, erwarteten Mindestbewegungen oder Mindest-Gegenbewegungen, Voraussage von Signalpunkten (wenn-dann), etc.), größtenteils auf der erwarteten Massenpsychologie aufbauend. (technischer Ansatz).

Herkömmliche Bewertungsansätze sind bei jungen oder noch umsatzlosen Unternehmen oft schlecht sinnvoll anwendbar. Daher stützen wir uns bei der Bewertung von solchen Unternehmen tendenziell auf die von uns errechnete Potential-Analyse, sowie die Einschätzung der Nachfrage nach solchen Aktien am Kapitalmarkt. Letztendlich entscheidet der Markt über den Aktienkurs eines Unternehmens. Entsteht durch umfangreiche Empfehlungen einer Aktie, eine exzessive Nachfrage nach dieser, ist es möglich, dass der Aktienkurs bei einem hohen Handelsvolumen überdurchschnittlich steigt. Dies führt zwar zu extremen Gewinnmöglichkeit, erhöht jedoch entsprechend das Risiko einer Blasenbildung mit entsprechendem Kursrückgang. Durch die gesteigerte Volatilität der Aktie in solchen Situationen ergeben sich überdurchschnittliche Gewinn- und Verlustmöglichkeiten, sowohl in beide Handelsrichtungen als auch bei wiederkehrenden Gegenbewegungen. Auch solche Marktentwicklungen sind ein wichtiger Teil unserer Handelsempfehlungen und Bewertungsansätze.

Diese Publikation befasst sich ausschließlich mit überdurchschnittlich volatilen Werten mit hohem Gewinn- und auch Verlustpotential.

Hinweis zu Informationsquellen:
Die Zuverlässigkeit von Informationsquellen wird von uns vor deren Verwendung ausführlich geprüft und von uns entsprechend ihrer Glaubwürdigkeit und Bedeutung subjektiv bewertet. Dabei entscheiden wir nach eigenen Maßstäben, welche Quellen wir für relevant, zu konservativ oder zu optimistisch halten. Letztendlich legen wir unsere Empfehlungen aufgrund unserer persönlichen Einschätzungen fest. Bei der Informationsbeschaffung greifen wir auf zahlreiche öffentlich zugängliche Quellen zurück wie z.B. Pressemitteilungen, Ad-Hoc-Mitteilungen, Unternehmensmeldungen, Firmenpräsentationen, Publikationen und Artikeln zum besprochenen Unternehmen, gängige Finanzmedien im In- und Ausland sowie auf Unternehmens- oder Branchen-Analysen Dritter.

In unseren Publikationen werden ausschließlich öffentlich verfügbare Informationen und Quellen, sowie vom Unternehmen selbst verbreitete Informationen verwendet.

Hinweis zu bestehenden Interessenkonflikten:
Wir weisen hiermit darauf hin, dass Gesellschafter, Redakteure, Mitarbeiter sowie Personen bzw. Unternehmen die an der Erstellung dieser Veröffentlichung beteiligt sind, sowie Auftraggeber (Dritte) der Publikation von Stock Market Media Ltd. zum Zeitpunkt dieser Veröffentlichung direkt oder indirekt Anteile an Wertpapieren, welche im Rahmen der jeweiligen Publikation besprochen werden, halten. und daher an einer Kurs- und/oder Umsatzsteigerung, d.h. auch einer erhöhten Handelsliquidität interessiert sind, da die Absicht besteht, in unmittelbarem Zusammenhang mit dieser Veröffentlichung diese Wertpapiere zu verkaufen und an steigenden Kursen und Umsätzen zu partizipieren. Ein Kurszuwachs der Aktien der vorgestellten Unternehmen kann zu einem Vermögenszuwachs bei diesen Personen führen. Durch die Besprechung des Unternehmens können jedenfalls der Aktienkurs des Unternehmens erheblich beeinflusst werden. Insbesondere wird auch durch Wertpapiertransaktionen der Aktienkurs der besprochenen Unternehmen maßgeblich beeinflusst. Dies gilt insbesondere, wenn es sich um Unternehmen handelt deren Aktien keine breite Marktkapitalisierung haben und bei denen nur ein enger Markt besteht. Hier können auch nur geringe Auftragsvolumen erhebliche Auswirkungen auf die Kurse haben. Sie sind aber auch daran interessiert, dass der Kurs des besprochenen Unternehmens sinkt, wenn sie deren Aktien günstiger erwerben wollen. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen.

Stock Market Media Ltd. und seine Mitarbeiter werden zudem für die Vorbereitung, elektronische Verbreitung und Veröffentlichung dieser Publikation sowie für andere Dienstleitungen entgeltlich entlohnt. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen.

Diese Vergütung kann durch das Unternehmen über das die Stock Market Media Ltd. Informationen veröffentlicht, durch mit diesen Unternehmen verbundene Dritte oder sonstige Dritte, die ein Interesse in Bezug auf die im Zusammenhang mit dieser Veröffentlichung besprochenen Unternehmen verfolgen, erfolgen. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen. Dieser wird zunächst dadurch begründet, dass die Stock Market Media Ltd. im Interesse ihres Auftraggebers ihre Ausführungen vornehmen könnte. Die Stock Market Media Ltd. und/oder mit ihr verbundene Unternehmen haben mit der gegenständlichen Gesellschaft bzw. mit deren Aktionären eine kostenpflichtige Vereinbarung zur Erstellung der redaktionellen Besprechung getroffen. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen.

Hinweis zur Handhabe der internen Organisationspflichten:
Aufgrund der geringen Unternehmensgröße des Herausgebers, ist eine interne Kontrolle der Compliance Prozesse der an dieser Publikation mitwirkenden Mitarbeiter und sonstigen Beteiligten überschaubar.

Verantwortliche Aufsichtsbehörde:
Die Stock Market Media Ltd. hat ihre Tätigkeit gemäß § 86 WpHG bei der BaFin angezeigt.