Lithium Ionic verkauft Salinas-Liegenschaften in Brasilien für 37,5 Mio. Dollar
Das kanadische Unternehmen Lithium Ionic veräußert seine brasilianischen Salinas-Lithiumliegenschaften an die australische PLS Group.

Lithium Ionic, an der TSX-V notiert, hat gemeinsam mit zwei seiner Tochtergesellschaften eine endgültige Vereinbarung über den Verkauf der Salinas-Lithiumliegenschaften unterzeichnet. Käufer ist PLS Brazil Mineração, eine Tochtergesellschaft der an der australischen Börse ASX notierten PLS Group. Der vereinbarte Kaufpreis beträgt 37,5 Millionen US-Dollar in bar.
Die verkauften Liegenschaften umfassen die Baixa-Grande-Lithiumressourcen im brasilianischen „Lithium Valley" im Bundesstaat Minas Gerais. Diese Region gilt als eine der bedeutendsten Lithiumregionen Südamerikas und zieht zunehmend internationale Bergbauunternehmen an. PLS plant, das Baixa-Grande-Projekt in sein angrenzendes Colina-Projekt zu integrieren.
Lizenzgebühr sichert langfristige Beteiligung
Trotz des Verkaufs bleibt Lithium Ionic über seine hundertprozentige Tochtergesellschaft Neolit am künftigen Erfolg des Projekts beteiligt. Das Unternehmen behält eine Lizenzgebühr von 2 % auf künftige Spodumen-Verkäufe aus Baixa Grande. Spodumen ist ein Lithium-Aluminium-Silikat-Mineral und das wichtigste Ausgangsmaterial für die Lithiumproduktion aus Hartgestein.
Blake Hylands, CEO von Lithium Ionic, betonte den Wert, den das Team durch disziplinierte Exploration geschaffen habe. „Wir sind Anfang 2023 in den Distrikt eingestiegen und haben ihn in weniger als zwei Jahren von den ersten Bohrlöchern zu einer Spodumen-Mineralressource entwickelt", erklärte Hylands. „Diese Transaktion realisiert diesen Wert für die Aktionäre ohne Verwässerung zu einem konstruktiven Zeitpunkt im Lithiumzyklus."
Schnelle Entwicklung in weniger als zwei Jahren
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Zur AktienanalyseDie Aussage des CEOs unterstreicht die bemerkenswert kurze Entwicklungszeit des Projekts. Vom ersten Bohrloch bis zur ausgewiesenen Mineralressource vergingen weniger als zwei Jahre – ein Tempo, das in der Bergbaubranche als außergewöhnlich gilt. Für Aktionäre von Lithium Ionic bedeutet die Transaktion eine Wertrealisierung ohne die sonst übliche Kapitalverwässerung durch neue Aktienemissionen.
Der Verkauf fällt in eine Phase, in der der globale Lithiummarkt nach einem starken Preisrückgang in den Jahren 2023 und 2024 nach Stabilisierung sucht. Die Nachfrage nach Lithium als Schlüsselrohstoff für Elektrofahrzeugbatterien bleibt langfristig hoch, was Transaktionen wie diese für beide Seiten strategisch attraktiv macht. Für PLS bietet die Integration von Baixa Grande in das bestehende Colina-Projekt Synergien und eine Erweiterung der Ressourcenbasis im brasilianischen Lithium Valley.


