Laurion Mineral plant Privatplatzierung zur Finanzierung des Bohrprogramms 2026
Das kanadische Goldexplorationsunternehmen Laurion Mineral Exploration will bis zu eine Million kanadische Dollar einsammeln.

Das kanadische Mineralexplorationsunternehmen Laurion Mineral Exploration Inc. (TSX.V: LME | OTC: LMEFF | FSE: 5YD) hat eine geplante Privatplatzierung auf vermittlerfreier Basis angekündigt. Ziel ist es, einen Bruttoerlös von bis zu rund einer Million Dollar zu erzielen. Die Mittel sollen primär das laufende Bohrprogramm 2026 auf dem Vorzeigeprojekt Ishkōday im Norden Ontarios finanzieren.
Die Platzierung kombiniert zwei Wertpapierkategorien: sogenannte Flow-Through-Einheiten (FT-Einheiten) zu einem Preis von 0,26 Dollar pro Einheit sowie Nicht-Flow-Through-Stammaktien (Nicht-FT-Aktien) zu einem Preis von 0,21 Dollar pro Aktie. Jede FT-Einheit besteht aus einer Flow-Through-Stammaktie sowie einem Warrant zum Kauf einer weiteren Stammaktie.
Flow-Through-Struktur und steuerliche Besonderheiten
Das Konzept der Flow-Through-Aktien ist in Kanada ein gängiges Finanzierungsinstrument für Explorationsunternehmen. Dabei können Investoren bestimmte Explorationsausgaben des Unternehmens steuerlich geltend machen. Im vorliegenden Fall werden die Erlöse aus den FT-Einheiten zur Deckung förderfähiger kanadischer Explorationsausgaben (Canadian Exploration Expenses, CEE) verwendet, die als sogenannte Flow-Through-Bergbauausgaben gemäß dem kanadischen Einkommensteuergesetz (Income Tax Act) qualifizieren.
Jeder im Rahmen der Privatplatzierung ausgegebene Warrant berechtigt den Inhaber, innerhalb von 24 Monaten ab dem Ausgabedatum eine weitere Nicht-FT-Aktie zu einem Preis von 0,35 Dollar zu erwerben. Damit bietet die Struktur Investoren neben dem direkten Aktienerwerb auch ein Aufwärtspotenzial über die Warrants.
Der Nettoerlös aus der Ausgabe der Nicht-FT-Aktien ist für allgemeine Explorationsaktivitäten sowie für Betriebsmittelzwecke vorgesehen. Im Zusammenhang mit der Transaktion kann das Unternehmen Vermittlungsprovisionen in Form von Barprovisionen und/oder Vermittler-Warrants zahlen. Der Abschluss der Privatplatzierung steht unter dem Vorbehalt der Genehmigung durch die TSX Venture Exchange (TSXV).
Das Projekt Ishkōday im Fokus
Das Goldprojekt Ishkōday befindet sich zu 100 Prozent im Eigentum von Laurion und liegt im Norden der kanadischen Provinz Ontario. Das Projektgebiet umfasst rund 57 Quadratkilometer innerhalb der produktiven Grünsteingürtel Beardmore–Geraldton und Onaman–Tashota. Diese geologischen Strukturen gelten als besonders goldführend und beherbergen zahlreiche bedeutende Lagerstätten in der Region.
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Zur AktienanalyseDas Projekt weist einen mineralisierten Korridor von regionalem Ausmaß auf, der sich über mehr als sechs Kilometer erstreckt. Historische und moderne Explorationsprogramme umfassten Bohrungen über mehr als 98.000 Meter, die ein großes und sich entwickelndes goldreiches polymetallisches Mineralsystem bestätigten. Langfristiges Ziel von Laurion ist die Positionierung des Projekts für eine Mineralressourcenschätzung (MRE) gemäß dem kanadischen Standard NI 43-101.
Die Strategie des Unternehmens setzt auf datengesteuerte Exploration, systematischen technischen Fortschritt sowie integrierte geologische Modellierung. Laurion prüft zudem nicht verwässernde Initiativen, darunter die Bewertung der Verarbeitung historischer Oberflächenhalden. Präsidentin und CEO Cynthia Le Sueur-Aquin ist mit 17.221.306 Stammaktien die größte Einzelaktionärin des Unternehmens, was die enge Interessenübereinstimmung zwischen Management und Aktionären unterstreicht.
Alle im Rahmen der Privatplatzierung ausgegebenen Wertpapiere unterliegen einer Haltefrist von vier Monaten und einem Tag gemäß den geltenden kanadischen Wertpapiergesetzen. Laurion ist neben der TSX Venture Exchange auch an der Frankfurter Wertpapierbörse unter dem Kürzel 5YD notiert und damit auch für deutsche Privatanleger handelbar.


