Larvotto Resources: Erstes Erz in Hillgrove-Mine erfolgreich gefördert
Das australische Unternehmen Larvotto Resources erreicht einen wichtigen Meilenstein vor der geplanten Inbetriebnahme im August.

Larvotto Resources, an der australischen Börse ASX notiert, hat einen bedeutenden Fortschritt in seinem Antimon-Gold-Projekt Hillgrove in New South Wales erzielt. Das erste Erz wurde erfolgreich unter Tage abgebaut und an die Halde über Tage gefördert. Dieser Schritt gilt als wichtiger Meilenstein auf dem Weg zur vollständigen Wiederaufnahme der Produktion.
Die Untertagearbeiten sowie die Sanierungsmaßnahmen an der Anlage verlaufen nach Unternehmensangaben planmäßig – sowohl innerhalb des Zeitrahmens als auch des Kostenrahmens. Das Unternehmen betont, dass der Personalbestand auf der Anlage nahezu täglich wächst und die Vorbereitungen für die Inbetriebnahme im August auf Kurs liegen.
„Die erste Erzlieferung an die Über-Tage-Halde ist ein weiterer bedeutender Meilenstein bei der Wiederaufnahme der Produktion in Hillgrove, um die weltweite Nachfrage nach diesem kritischen Metall zu decken", erklärte Ron Heeks, Managing Director von Larvotto. „Das Team vor Ort hat hervorragende Arbeit geleistet, um diesen Punkt termingerecht und budgetkonform für den Beginn der Inbetriebnahme der Anlage im August zu erreichen."
Australiens künftig größter Antimonproduzent
Larvotto Resources hat ambitionierte Ziele für das Hillgrove-Projekt. Das Unternehmen strebt an, nicht nur Australiens nächster Produzent kritischer Mineralien zu werden, sondern auch der größte Antimonproduzent des Landes. Antimon gilt weltweit als kritisches Metall, da es in zahlreichen industriellen Anwendungen – darunter Batterietechnologie, Flammschutzmittel und Halbleiter – eingesetzt wird.
Über die gesamte Minenlaufzeit wird erwartet, dass Hillgrove durchschnittlich rund 85.710 Unzen Goldäquivalent pro Jahr produziert. Davon entfallen 40.556 Unzen auf Gold sowie 4.878 Tonnen auf Antimon pro Jahr. Diese Produktionszahlen unterstreichen die wirtschaftliche Bedeutung des Projekts sowohl für das Unternehmen als auch für die australische Rohstoffversorgung.
Strategische Bedeutung von Antimon
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Zur AktienanalyseAntimon steht auf den Kritischen-Mineralien-Listen zahlreicher Industrienationen, darunter der Europäischen Union und der USA. Die globale Versorgung wird derzeit stark von wenigen Ländern dominiert, was die Bedeutung neuer Produktionsstandorte wie Hillgrove für die Diversifizierung der Lieferketten erhöht. Für Investoren und Rohstoffmärkte ist die termingerechte Entwicklung des Projekts daher von besonderem Interesse.
Mit dem erfolgreichen ersten Erzaustrag und der planmäßigen Sanierung der Anlage setzt Larvotto Resources ein klares Signal: Das Unternehmen ist auf dem Weg, seine Produktionsziele fristgerecht zu erreichen und sich als relevanter Akteur im globalen Antimon- und Goldmarkt zu etablieren.


