Landmaschinen-Händler: Fünfter Umsatzrückgang in Folge im Februar
DA Davidson meldet uneinheitliche Händlerdaten – Landmaschinen schwächeln, Rasenpflege wächst.

Die Same-Store Sales nordamerikanischer Landmaschinenhändler sind im Februar erneut gesunken – um 11 Prozent im Jahresvergleich. Damit verzeichnet die Branche den fünften Rückgang in Folge, wie aus Daten hervorgeht, die das Analysehaus DA Davidson am Donnerstag auswertete. Betroffen sind unter anderem Deere & Company (NYSE: DE), CNH Industrial (NYSE: CNHI) und Titan Machinery (NASDAQ: TITN).
Die ausgewerteten Februardaten erfassen die Umsatzerlöse bei Händlern für Landmaschinen und Motorgeräte für den Außenbereich. Sie gehen damit über klassische Branchenkennzahlen hinaus, die lediglich Absatzzahlen für Traktoren und Mähdrescher in Stückzahlen messen. Dieser umfassendere Blickwinkel liefert ein präziseres Bild der tatsächlichen Umsatzentwicklung im Handel.
Rasenpflege als Lichtblick
Ein anderes Bild zeigt sich im Segment der Motorgeräte für den Außenbereich: Hier stiegen die Same-Store Sales im Februar um 6 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Es handelt sich bereits um den dritten Wachstumsmonat in Folge für dieses Segment – ein positives Signal für The Toro Company (NYSE: TTC), die in diesem Bereich stark vertreten ist.
Die anhaltende Schwäche bei Landmaschinen fällt in eine Phase politischer Unsicherheit für die Landwirtschaft. Viele Landwirte warten derzeit auf Entscheidungen zu Subventionen und regulatorischen Rahmenbedingungen. DA Davidson erwartet, dass einige dieser offenen Fragen in den kommenden Tagen geklärt werden könnten.
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Zur AktienanalyseTrotz der divergierenden Trends hält DA Davidson an seinen Kaufempfehlungen fest. Deere, Toro und Titan Machinery bleiben die bevorzugten Aktien des Analysehauses im Sektor für Land- und Rasenpflegegeräte. Anleger sollten die politischen Entwicklungen in den USA genau beobachten, da diese die Nachfrage nach Landmaschinen maßgeblich beeinflussen dürften.


