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Kupfer und Silber: Historische Marktkorrelation seit 1850

Kupfer und Silber zeigen seit Jahrhunderten eine starke Preiskorrelation. Die Société Générale führt dies auf gemeinsame geologische Vorkommen und Produktionsprozesse zurück.

Kupfer und Silber: Historische Marktkorrelation seit 1850

**Jahrhundertealte Verbindung durch gemeinsamen Abbau

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Kupfer und Silber weisen eine historische Marktbeziehung auf, die weit über moderne Handelsplätze hinausgeht. Laut einer Analyse der Société Générale im "Commodity Compass Analytics"-Bericht wurden beide Metalle häufig aus denselben polymetallischen Erzlagerstätten gewonnen. Diese gemeinsame geologische Herkunft führte zu einer strukturellen Verbindung, die bereits vor den modernen Rohstoffmärkten existierte.

Die Koproduktion beider Metalle hat zur Folge, dass Veränderungen in der Kupferbergbauaktivität historisch das Silberangebot beeinflussten. Diese Verknüpfung wurzelt weniger in der Marktstimmung als vielmehr in der Mineralgeologie und der Minenentwicklung selbst.

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Starke Korrelation seit 1850 nachweisbar

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Die Preisdatenanalyse der Société Générale, die bis ins Jahr 1850 zurückreicht, belegt eine ausgeprägte Langzeitkorrelation zwischen Kupfer- und Silberpreisen. Größere Abweichungen traten nur bei außergewöhnlichen Ereignissen auf. Dazu zählt der Silbersqueeze der Hunt-Brüder im Jahr 1980, als Spekulanten versuchten, den Silbermarkt zu manipulieren.

Während der globalen Finanzkrise zeigten sich ebenfalls Divergenzen: Kupferpreise fielen aufgrund von Rezessionsängsten, während Silber durch die Nachfrage in unsicheren Zeiten gestützt wurde. Außerhalb solcher Extremsituationen entwickelten sich beide Märkte jedoch parallel.

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Industrielle Nachfrage als gemeinsamer Treiber

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In Phasen wirtschaftlichen Wachstums steigt die Nachfrage nach Kupfer aufgrund seiner zentralen Bedeutung im Bauwesen und in der Fertigung. Gleichzeitig ziehen die Silberpreise im Einklang mit den breiteren Metallmärkten an. Die Société Générale führt dieses Muster auf überlappende industrielle Nachfrage und gemeinsame Produktionsdynamiken zurück.

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Raffinationsprozesse verstärken die Verbindung**

Ein bedeutender Teil des Silberangebots stammt aus der Kupferverarbeitung. Bei der Kupferverhüttung und elektrolytischen Raffination wird Silber als Nebenprodukt zurückgewonnen. Fortschritte in der Kupfer-Raffinationstechnologie haben die Silber-Rückgewinnungsraten im Laufe der Zeit verbessert und die Silberproduktion damit weiter an die Kupferförderung gekoppelt.

Obwohl Silber aufgrund seiner Rolle als Edelmetall periodisch eigene Wege geht, bleibt die strukturelle Beziehung zwischen beiden Märkten nach Einschätzung der Société Générale historisch stark verankert.

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