Kumba Iron Ore hält Gewinn trotz Preisdruck stabil
Gestiegene Verkaufszahlen gleichen schwache Stahl-Nachfrage und sinkende Exportpreise nur knapp aus

Trotz eines gestiegenen Absatzes hat der südafrikanische Eisenerzproduzent Kumba Iron Ore im ersten Halbjahr des laufenden Jahres keine Zuwächse beim Gewinn verzeichnet. Die Tochtergesellschaft des britischen Bergbaukonzerns Anglo American meldete für die sechs Monate bis zum 30. Juni nahezu identische Ergebnisse wie im Vorjahreszeitraum. Der Gewinn je Aktie lag bei 22,26 Rand – ein kaum merklicher Rückgang gegenüber den 22,27 Rand des Vorjahres.
Der um drei Prozent gestiegene Absatz konnte die Auswirkungen sinkender Preise auf dem Weltmarkt nicht kompensieren. Kumba Iron Ore gab an, dass der durchschnittlich erzielte Free-on-Board-Exportpreis bei 91 US-Dollar pro „wet metric ton“ lag. Das entspricht einem Rückgang um sechs Prozent im Vergleich zum Vorjahr, als noch 97 Dollar pro Tonne erzielt worden waren.
Die Preisentwicklung sei maßgeblich durch die schwache globale Nachfrage nach Stahl beeinflusst worden, hieß es weiter. Besonders der chinesische Markt, der als größter Importeur von Eisenerz gilt, habe sich negativ auf die Erlöse ausgewirkt. Neben einer insgesamt verhaltenen Konjunktur sei vor allem die Schwäche des chinesischen Immobiliensektors für die Entwicklung verantwortlich. Diese habe zu einem gedämpften Bedarf an Stahl und damit auch an Eisenerz geführt.
Kumba erklärte zudem, eine Zwischendividende in Höhe von 16,60 Rand je Aktie auszuschütten. Damit bleibt das Unternehmen trotz stagnierender Gewinne bei seiner Ausschüttungspolitik.
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Zur AktienanalyseDer aktuelle Wechselkurs wurde mit 17,9003 Rand je US-Dollar angegeben. Dadurch relativieren sich einige der preislichen Veränderungen für internationale Investoren, während die fundamentalen Marktbedingungen für Eisenerz weltweit herausfordernd bleiben.


