ANZEIGE

Krypto-Börsen versuchen, die Nerven der Kunden nach dem FTX-Zusammenbruch zu beruhigen

Binance und andere Handelsplätze verpflichten sich zur Veröffentlichung von Reservennachweisen, während die Krise des Bankman-Fried-Imperiums nachhallt

•• 3 Min
Krypto-Börsen versuchen, die Nerven der Kunden nach dem FTX-Zusammenbruch zu beruhigen

Nach dem Zusammenbruch der Krypto-Börse FTX von Sam Bankman-Fried strengen sich die Börsen an, ihren Kunden zu versichern, dass ihre Gelder sicher sind.

Binance, der weltgrößte Krypto-Handelsplatz, sowie kleinere Konkurrenten wie Crypto.com, OKX und Deribit haben versprochen, Beweise dafür zu veröffentlichen, dass sie über ausreichende Rücklagen verfügen, um ihre Verbindlichkeiten gegenüber ihren Kunden zu decken. Coinbase, die in den USA börsennotierte Börse, hat ebenfalls versucht, sich von der Krise zu distanzieren, die FTX, den von Bankman-Fried gegründeten Handelsplatz für digitale Vermögenswerte, erfasst hat.

Der plötzliche Zusammenbruch von FTX und Bankman-Frieds Handelshaus Alameda Research, die einst als Säulen der Branche galten, hat das Vertrauen in den Markt für digitale Vermögenswerte stark erschüttert. FTX hatte weniger als 1 Milliarde Dollar an leicht verkäuflichen Vermögenswerten gegenüber 9 Milliarden Dollar an Verbindlichkeiten, bevor es am Freitag in Konkurs ging, berichtete die Financial Times am Samstag.

Der gleichnamige US-Dollar-Stablecoin Tether - der größte in der Branche - musste laut dem Datenanbieter CoinMarketCap in den letzten vier Tagen rund 3 Mrd. USD an Rücknahmen hinnehmen, was unterstreicht, wie die Händler dem Markt für digitale Vermögenswerte Geld entziehen.

Laut Daten der Blockchain-Analyseplattform Nansen sind die Guthaben von Ether, der zweitgrößten Kryptowährung, in den letzten zwei Wochen um 7 Prozent auf 22,9 Millionen an den großen Kryptobörsen, einschließlich FTX, gefallen. Bei den aktuellen Wechselkursen bedeutet dies einen Rückgang von etwa 2 Mrd. US-Dollar, was darauf hindeutet, dass einige Investoren ihre Coins von den zentralen Börsen abziehen und sie lieber auf ihren eigenen Systemen lagern.

Der Geschäftsführer von Binance warnte letzte Woche vor einer möglichen "kaskadierenden" Krise in der Kryptobranche nach dem Scheitern von FTX, die seiner Meinung nach der globalen Finanzkrise von 2008 ähneln könnte. FTX wurde mit 32 Milliarden Dollar bewertet, nachdem es mit namhaften Investoren Geschäfte gemacht hatte und sich durch eine Reihe von Sportsponsorings, wie z. B. die Namensrechte für die Miami Heat Arena, einen Namen gemacht hatte.

Coinbase hat am Freitag eine E-Mail an seine Kunden verschickt, die der FT vorliegt und in der beschrieben wird, "wie sich das Geschäft von Coinbase unterscheidet und wie es Kundenkonten und -vermögen besser schützt". In der E-Mail wurde auf die finanzielle Lage des Unternehmens verwiesen und erklärt, dass die Börse unter der Leitung von CEO Brian Armstrong das Vermögen der Kunden eins zu eins verwaltet. Coinbase lehnte eine Stellungnahme ab, die über einen Blog-Beitrag von letzter Woche hinausging.

Auch die Handelsplätze haben versucht, sich von den Überresten von FTX zu distanzieren, nachdem die Gruppe erklärt hatte, dass sie abnormale Transaktionen untersuchte. Elliptic, ein Unternehmen für Blockchain-Forensik, sagte am Samstag, dass es Hinweise darauf gebe, dass am späten Freitagabend 477 Millionen Dollar an Kryptowährungen von FTX entwendet worden seien.

Die Krypto-Handelsplattform Kraken fror am Sonntag nach Gesprächen mit den Strafverfolgungsbehörden eine Handvoll Konten der FTX Group, ihrer Schwesterfirma Alameda Research und deren Führungskräften ein. "Diese Konten wurden zum Schutz ihrer Gläubiger eingefroren", teilte das Unternehmen auf Twitter mit und fügte hinzu, dass andere Kraken-Kunden nicht betroffen seien.

Die Marktaufsichtsbehörde der Bahamas erklärte außerdem, dass sie "FTX Digital Markets Ltd. nicht angewiesen, genehmigt oder vorgeschlagen hat, Abhebungen für bahamaische Kunden zu priorisieren". FTX, das in dem Inselstaat ansässig ist, sagte, nachdem es letzte Woche die Abhebungen von Kunden gestoppt hatte, dass es Rücknahmen von bahamaischen Geldern "gemäß den Vorschriften der bahamaischen Zentrale und der Regulierungsbehörden" erlauben würde.

Die Royal Bahamas Police erklärte am Sonntag in einer Stellungnahme: "Angesichts des Zusammenbruchs von FTX global und der vorläufigen Liquidation von FTX Digital Markets Ltd. arbeitet ein Team von Finanzermittlern der Financial Crimes Investigation Branch eng mit der Bahamas Securities Commission zusammen, um zu untersuchen, ob ein kriminelles Fehlverhalten vorliegt."

Binance pausierte unterdessen die Einzahlungen von FTT, einem von FTX ausgegebenen Token, um die Nutzer zu schützen. "Wir haben eine verdächtige Bewegung einer großen Menge von $FTT durch die Vertragspartner des Tokens bemerkt", teilte die Börse am Sonntag mit und bot Vorschläge an, wie sie ihr digitales Vermögen sicher aufbewahren können.

KryptowährungenFTX Sam Bankman-FriedBinance

Meistgelesene News

  1. Galeria-Insolvenz: Schicksal von 12.000 Jobs hängt an BA-Entscheidung
  2. Gaming und Wetten: Krypto-Klage, GTA 6 und Aktivisten-Investor im Fokus
  3. SpaceX-Aktie: Könnte eine Investition von 5.000 Dollar Millionär machen?
  4. Take-Two-Aktie vor GTA-6-Release: Chance oder Risikofalle?
  5. Rheinmetall-Aktie legt 3 Prozent zu – Morgan Stanley beflügelt Rüstungssektor

Disclaimer


Wichtiger Hinweis auf bestehende Interessenkonflikte:

Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass im Rahmen dieser Publikation Interessenkonflikte bestehen:

1. Die Stock Market Media Ltd. und ihr nahestehende Personen besitzen Aktien der hier empfohlenen Gesellschaften und beabsichtigen, diese im Rahmen und zu jedem Zeitpunkt dieser Empfehlung zu verkaufen. Hierin besteht ein eindeutiger und konkreter Interessenkonflikt.

2. Der Herausgeber dieser Publikation, sowie die verantwortlichen Redakteure erhalten für die Erstellung eine finanzielle Vergütung. Auch hierin besteht ein eindeutiger und konkreter Interessenkonflikt.

3. Beachten Sie auch die weitergehenden Ausführungen zu bestehenden Interessenkonflikten im nachfolgenden Disclaimer, u.a. unter Ziff. 2.

Wichtige Informationen und Pflichtmitteilungen gemäß Wertpapierhandelsgesetz (WpHG) sowie gemäß Finanzanlageverordnung (FinAnV).

Stock Market Media Ltd. hat ihre Tätigkeit als Ersteller von Anlagestrategieempfehlungen im Sinne des Artikels 3 Absatz 1 Nummer 34 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014 oder von Anlageempfehlungen im Sinne des Artikels 3 Absatz 1 Nummer 35 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014, (bisher „Finanzanalysen“) der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht („BaFin“) gemäß WpHG angezeigt. Die Pflichten der Stock Market Media Ltd. regeln sich primär nach den §§ 85, 86 WpHG, der Verordnung (EU) Nr. 596/2014 und der Delegierten Verordnung (EU) 2016/958.

Angaben über den/die Ersteller dieser Publikation:
Verantwortlich für die Erstellung der Texte und Inhalte dieser Publikation ist Herr Roberto Gonçalves de Albuquerque, als Analyst und Chefredakteur. Herausgeber ist die Stock Market Media Ltd., 405 Kings Road, Flat 600, London; SW10 0BB, Vereinigtes Königreich, vertreten durch den Director Roberto Gonçalves de Albuquerque.

Wichtige Hinweise zur Erstellung dieser Veröffentlichung:
Diese Veröffentlichung enthält sowohl Tatsachen und Fakten zu den besprochenen Unternehmen, als auch rein subjektive Werturteile, Interpretationen, Schätzungen, Hochrechnungen, Vorhersagen und Preisziele. Diese versuchen wir, möglichst transparent voneinander abzugrenzen, um irreführende Angaben zu vermeiden. Recherche, Aufbereitung und Formulierung erfolgen dabei unter Einsatz gängiger digitaler und KI-gestützter Hilfsmittel; die inhaltliche Prüfung und die redaktionelle Verantwortung liegen bei uns. Die wesentlichen Grundlagen und Maßstäbe unserer Werturteile und Bewertungen, der besprochenen Aktien, basieren auf folgender Vorgehensweise:

Beurteilung und Bewertung von Unternehmen nach herkömmlichen Bewertungsmethoden (grundlegender Bewertungsansatz)

  • Einschätzung des Potentials der zukünftigen Unternehmensentwicklung (Wachstumsansatz) und Hochrechnung auf das entsprechende Bewertungspotential (Kurs-Potential-Analyse) sowie einer möglichen Unternehmens-Aktien-Bewertung aufgrund potentieller Gewinnerwartungen (KGV Hochrechnung)
  • Einschätzung des von uns erwarteten Best-Case-Szenarios im absoluten Erfolgsfall des Unternehmens (Blue-Sky-Potential-Ansatz)
  • Effekt der von uns erwarteten, gesteigerten Bekanntheit der empfohlenen Aktie auf den Aktienkurs durch einen starken Anstieg der Nachfrage am Markt (insbesondere maßgeblich bei marktengen oder neu bzw. erstmals empfohlenen Aktien) aufgrund der von uns oder Dritten veröffentlichten Publikationen (meistens Kaufempfehlungen), (Multiplikator- / Momentum-Effekt, Hype), dadurch überproportional steigende Rendite/Aktienkurs bei entsprechend steigendem Risiko
  • Technische Analyse des Aktienkurses gemäß gängiger Analyse-Methoden, meist zur Voraussage von Kurs-Signalen (Kauf- oder Verkaufssignal, Ausbruch der Aktie, Festlegung von Kurszielen, Unterstützungs- oder Widerstandsbereichen, erwarteten Mindestbewegungen oder Mindest-Gegenbewegungen, Voraussage von Signalpunkten (wenn-dann), etc.), größtenteils auf der erwarteten Massenpsychologie aufbauend. (technischer Ansatz).

Herkömmliche Bewertungsansätze sind bei jungen oder noch umsatzlosen Unternehmen oft schlecht sinnvoll anwendbar. Daher stützen wir uns bei der Bewertung von solchen Unternehmen tendenziell auf die von uns errechnete Potential-Analyse, sowie die Einschätzung der Nachfrage nach solchen Aktien am Kapitalmarkt. Letztendlich entscheidet der Markt über den Aktienkurs eines Unternehmens. Entsteht durch umfangreiche Empfehlungen einer Aktie, eine exzessive Nachfrage nach dieser, ist es möglich, dass der Aktienkurs bei einem hohen Handelsvolumen überdurchschnittlich steigt. Dies führt zwar zu extremen Gewinnmöglichkeit, erhöht jedoch entsprechend das Risiko einer Blasenbildung mit entsprechendem Kursrückgang. Durch die gesteigerte Volatilität der Aktie in solchen Situationen ergeben sich überdurchschnittliche Gewinn- und Verlustmöglichkeiten, sowohl in beide Handelsrichtungen als auch bei wiederkehrenden Gegenbewegungen. Auch solche Marktentwicklungen sind ein wichtiger Teil unserer Handelsempfehlungen und Bewertungsansätze.

Diese Publikation befasst sich ausschließlich mit überdurchschnittlich volatilen Werten mit hohem Gewinn- und auch Verlustpotential.

Hinweis zu Informationsquellen:
Die Zuverlässigkeit von Informationsquellen wird von uns vor deren Verwendung ausführlich geprüft und von uns entsprechend ihrer Glaubwürdigkeit und Bedeutung subjektiv bewertet. Dabei entscheiden wir nach eigenen Maßstäben, welche Quellen wir für relevant, zu konservativ oder zu optimistisch halten. Letztendlich legen wir unsere Empfehlungen aufgrund unserer persönlichen Einschätzungen fest. Bei der Informationsbeschaffung greifen wir auf zahlreiche öffentlich zugängliche Quellen zurück wie z.B. Pressemitteilungen, Ad-Hoc-Mitteilungen, Unternehmensmeldungen, Firmenpräsentationen, Publikationen und Artikeln zum besprochenen Unternehmen, gängige Finanzmedien im In- und Ausland sowie auf Unternehmens- oder Branchen-Analysen Dritter.

In unseren Publikationen werden ausschließlich öffentlich verfügbare Informationen und Quellen, sowie vom Unternehmen selbst verbreitete Informationen verwendet.

Hinweis zu bestehenden Interessenkonflikten:
Wir weisen hiermit darauf hin, dass Gesellschafter, Redakteure, Mitarbeiter sowie Personen bzw. Unternehmen die an der Erstellung dieser Veröffentlichung beteiligt sind, sowie Auftraggeber (Dritte) der Publikation von Stock Market Media Ltd. zum Zeitpunkt dieser Veröffentlichung direkt oder indirekt Anteile an Wertpapieren, welche im Rahmen der jeweiligen Publikation besprochen werden, halten. und daher an einer Kurs- und/oder Umsatzsteigerung, d.h. auch einer erhöhten Handelsliquidität interessiert sind, da die Absicht besteht, in unmittelbarem Zusammenhang mit dieser Veröffentlichung diese Wertpapiere zu verkaufen und an steigenden Kursen und Umsätzen zu partizipieren. Ein Kurszuwachs der Aktien der vorgestellten Unternehmen kann zu einem Vermögenszuwachs bei diesen Personen führen. Durch die Besprechung des Unternehmens können jedenfalls der Aktienkurs des Unternehmens erheblich beeinflusst werden. Insbesondere wird auch durch Wertpapiertransaktionen der Aktienkurs der besprochenen Unternehmen maßgeblich beeinflusst. Dies gilt insbesondere, wenn es sich um Unternehmen handelt deren Aktien keine breite Marktkapitalisierung haben und bei denen nur ein enger Markt besteht. Hier können auch nur geringe Auftragsvolumen erhebliche Auswirkungen auf die Kurse haben. Sie sind aber auch daran interessiert, dass der Kurs des besprochenen Unternehmens sinkt, wenn sie deren Aktien günstiger erwerben wollen. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen.

Stock Market Media Ltd. und seine Mitarbeiter werden zudem für die Vorbereitung, elektronische Verbreitung und Veröffentlichung dieser Publikation sowie für andere Dienstleitungen entgeltlich entlohnt. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen.

Diese Vergütung kann durch das Unternehmen über das die Stock Market Media Ltd. Informationen veröffentlicht, durch mit diesen Unternehmen verbundene Dritte oder sonstige Dritte, die ein Interesse in Bezug auf die im Zusammenhang mit dieser Veröffentlichung besprochenen Unternehmen verfolgen, erfolgen. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen. Dieser wird zunächst dadurch begründet, dass die Stock Market Media Ltd. im Interesse ihres Auftraggebers ihre Ausführungen vornehmen könnte. Die Stock Market Media Ltd. und/oder mit ihr verbundene Unternehmen haben mit der gegenständlichen Gesellschaft bzw. mit deren Aktionären eine kostenpflichtige Vereinbarung zur Erstellung der redaktionellen Besprechung getroffen. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen.

Hinweis zur Handhabe der internen Organisationspflichten:
Aufgrund der geringen Unternehmensgröße des Herausgebers, ist eine interne Kontrolle der Compliance Prozesse der an dieser Publikation mitwirkenden Mitarbeiter und sonstigen Beteiligten überschaubar.

Verantwortliche Aufsichtsbehörde:
Die Stock Market Media Ltd. hat ihre Tätigkeit gemäß § 86 WpHG bei der BaFin angezeigt.