Kreml weist NYT-Bericht über Putins Friedensabkehr zurück
Moskau dementiert Behauptungen, Russland habe Friedensverhandlungen mit der Ukraine aufgegeben.

Der Kreml hat am Donnerstag einen Meinungsbeitrag der New York Times scharf zurückgewiesen. Darin wurde behauptet, Präsident Wladimir Putin strebe keinen Frieden in der Ukraine mehr an. Kreml-Sprecher Dmitri Peskow bezeichnete diese Darstellung als schlicht falsch.
Peskow betonte, Russland sei weiterhin an Friedensverhandlungen mit der Ukraine interessiert. Gleichzeitig räumte er ein, dass in den laufenden Gesprächen noch erhebliche Streitpunkte bestehen. Eine Einigung sei bislang nicht in Sicht.
Territoriale Fragen bleiben zentrales Hindernis
Als einen der Kernpunkte nannte Peskow ausdrücklich die territoriale Frage. Diese sei zwischen Moskau und Kiew weiterhin völlig ungeklärt. Damit spielte er auf die von Russland besetzten ukrainischen Gebiete an, darunter die Krim sowie Teile der Regionen Donezk, Luhansk, Saporischschja und Cherson.
Der Kreml-Sprecher fügte hinzu, dass die für Russland entscheidenden Hauptfragen in den bisherigen Ukraine-Gesprächen ungelöst geblieben seien. Dies deutet darauf hin, dass Moskau weiterhin auf seinen Maximalforderungen beharrt. Internationale Vermittlungsbemühungen, unter anderem durch die USA und mehrere europäische Staaten, haben bislang keinen Durchbruch erzielt.
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Zur AktienanalyseFür deutsche Anleger und Märkte bleibt der Ukraine-Konflikt ein bedeutender Unsicherheitsfaktor. Anhaltende Spannungen belasten weiterhin die Energiepreise und die wirtschaftliche Stabilität in Europa.


