Kim empfängt Lukaschenko mit Pomp: Achse der Verbündeten festigt sich
Nordkoreas Machthaber begrüßte den belarussischen Präsidenten mit militärischen Ehren und Kavallerie in Pjöngjang.

Nordkoreas Machthaber Kim Jong-un hat den belarussischen Präsidenten Alexander Lukaschenko mit einem prunkvollen Staatsempfang in Pjöngjang empfangen. Die Zeremonie umfasste Soldatenreihen, Kavallerie und Salutschüsse – ein seltenes Spektakel, das die wachsende Bedeutung dieser Allianz unterstreicht. Kim begrüßte Lukaschenko persönlich mit einer Umarmung, während fahnenschwingende Menschenmassen das Bild komplettierten.
Der Besuch steht im Zeichen einer sich vertiefenden Zusammenarbeit zwischen Nordkorea, Russland und Belarus. Kim hat Moskau bereits Millionen Schuss Munition für den Krieg in der Ukraine geliefert. Darüber hinaus entsandte Nordkorea Truppen, die Russland dabei unterstützten, ukrainische Streitkräfte aus der westrussischen Region Kursk zu vertreiben.
Lukaschenko als Schlüsselfigur im russischen Kriegsnetzwerk
Lukaschenko spielte eine zentrale Rolle beim russischen Einmarsch in die Ukraine im Februar 2022. Er erlaubte Belarus, als Aufmarschgebiet für russische Truppen zu dienen, von dem aus Angriffe auf Kiew geführt wurden. Seitdem stimmte er auch der Stationierung russischer taktischer Atomraketen auf belarussischem Boden zu.
Diese Entwicklung beunruhigt die NATO besonders: Belarus grenzt an drei Mitgliedstaaten des Bündnisses – Polen, Litauen und Lettland. Die Stationierung nuklearer Waffen in unmittelbarer Nähe der NATO-Ostflanke erhöht die strategische Anspannung erheblich. Für westliche Beobachter verdeutlicht der Pjöngjang-Besuch, wie eng das Netzwerk der Russland-Verbündeten inzwischen verknüpft ist.
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Zur AktienanalyseDer Besuch Lukaschenkos in Nordkorea ist ein weiteres Signal, dass sich eine Gegenachse zu westlichen Demokratien formiert. Für deutsche und europäische Anleger sowie Sicherheitsexperten bleibt die Frage, welche konkreten Abkommen bei diesem Treffen geschlossen werden – und welche Rüstungskooperationen daraus erwachsen könnten.


