Kia warnt vor steigenden Kosten durch Platin-Preisanstieg
Der südkoreanische Autobauer Kia Corp sieht sich mit erheblichen Kostensteigerungen konfrontiert. Grund sind deutlich gestiegene Preise für Edelmetalle wie Platin, Palladium und Rhodium.

Der südkoreanische Automobilhersteller Kia Corp hat am Mittwoch vor erheblichen Kostenbelastungen durch steigende Rohstoffpreise gewarnt. Besonders die Preisentwicklung bei den Edelmetallen Platin, Palladium und Rhodium bereitet dem Unternehmen Sorgen.
Edelmetalle belasten Produktionskosten
Die genannten Edelmetalle sind unverzichtbare Bestandteile moderner Katalysatoren in Fahrzeugen. Platin und Palladium werden zur Reduzierung von Schadstoffemissionen in Benzin- und Dieselmotoren eingesetzt, während Rhodium vor allem in Drei-Wege-Katalysatoren Verwendung findet. Die aktuellen Preissteigerungen bei diesen Materialien treffen die Automobilindustrie zu einem ungünstigen Zeitpunkt.
Speicherchips noch ohne Auswirkung
Positiv äußerte sich Kia hingegen zu den Entwicklungen bei Halbleitern. Trotz deutlich gestiegener Preise für Speicherchips habe das Unternehmen bislang keine spürbaren Auswirkungen auf die eigenen Kosten festgestellt. Dies könnte auf bestehende Lieferverträge oder ausreichende Lagerbestände zurückzuführen sein.
Lesen Sie alles zur aktuellen Aktie der Stunde
Erfahren Sie, worum es geht und warum sich ein genauer Blick jetzt lohnt.
Zur AktienanalyseMarktumfeld bleibt herausfordernd
Die Ankündigung von Kia erfolgt in einem volatilen Marktumfeld. Während der Goldpreis ein Rekordhoch von 5.262 US-Dollar pro Unze erreichte und auch Silber im Fokus der Anleger steht, müssen Automobilhersteller mit den Auswirkungen steigender Rohstoffpreise auf ihre Margen kämpfen. Für deutsche Anleger, die in asiatische Autowerte investiert sind, könnte dies ein Warnsignal für möglicherweise unter Druck geratende Gewinnmargen sein.


