ANZEIGEDie kleine Aktie ist aktuell gnadenlos unterbewertet. So profitieren deutsche Anleger…

KI-Rechenzentren treiben Gasturbinen-Aufträge auf Rekordniveau

Der KI-Boom befeuert eine beispiellose Nachfrage nach Gasturbinen – mit historischen Auftragsbeständen bei den führenden Herstellern weltweit.

KI-Rechenzentren treiben Gasturbinen-Aufträge auf Rekordniveau

Der rasant wachsende Energiehunger von Rechenzentren sorgt in der Gasturbinen-Industrie für Rekordaufträge. Analysten von J. P. Morgan berichten von historischen Auftragsbeständen bei den führenden Herstellern der Branche. Die weltweite Nachfrage nach Gasturbinen erreicht demnach insgesamt rund 38 Gigawatt – ein Wert, der die Dimension des aktuellen Booms verdeutlicht.

Gasturbinen gelten in der Energiebranche als die sogenannten „schmutzigen Arbeitstiere" der Stromerzeugung. Sie liefern zuverlässig und schnell große Mengen an Strom – genau das, was energieintensive Rechenzentren für den Betrieb von KI-Systemen benötigen. Während erneuerbare Energien wie Wind und Solar wetterabhängig schwanken, bieten Gasturbinen die konstante Grundlastversorgung, die moderne KI-Infrastruktur voraussetzt.

Marktführer profitieren vom KI-Boom

Zu den großen Gewinnern des Trends zählen laut den J.-P.-Morgan-Analysten gleich mehrere international bekannte Konzerne. GE Vernova, der 2024 aus General Electric ausgegliederte Energiebereich, gehört ebenso dazu wie der Baumaschinenhersteller Caterpillar, der europäische Energietechnikkonzern Siemens Energy sowie Baker Hughes, ein Spezialist für Energietechnologie und -dienstleistungen.

Für deutsche Anleger ist dabei besonders Siemens Energy von Interesse. Das im DAX notierte Unternehmen hat in den vergangenen Jahren eine turbulente Entwicklung durchgemacht, profitiert nun aber offenbar von der strukturellen Nachfrage, die der globale KI-Ausbau erzeugt. Die Aufnahme in die Liste der Branchenführer durch J. P. Morgan unterstreicht die strategische Bedeutung des Unternehmens in diesem Wachstumsmarkt.

Rechenzentren als Wachstumstreiber der Energiebranche

Der Zusammenhang zwischen KI und Energienachfrage ist für Investoren zunehmend relevant. Große Technologiekonzerne investieren weltweit Hunderte von Milliarden Dollar in den Aufbau neuer Rechenzentrumskapazitäten. Jedes dieser Zentren benötigt eine gesicherte, unterbrechungsfreie Stromversorgung – rund um die Uhr, 365 Tage im Jahr. Gasturbinen erfüllen diese Anforderung zuverlässig und können bei Bedarf schnell hochgefahren werden.

Die Analysten von J. P. Morgan sehen in diesem Trend eine strukturelle, langfristige Verschiebung der Energienachfrage. Historische Auftragsbestände bei den Herstellern deuten darauf hin, dass der Boom nicht nur kurzfristiger Natur ist, sondern die Kapazitäten der Produzenten über mehrere Jahre hinweg auslasten dürfte. Für Anleger, die von der KI-Welle profitieren möchten, rücken damit auch klassische Industrieunternehmen aus dem Energie- und Maschinenbausektor in den Fokus.

Die Entwicklung zeigt einmal mehr, dass der KI-Boom weit über die Technologiebranche hinauswirkt. Profiteure finden sich entlang der gesamten Energieversorgungskette – von der Turbine bis zum Transformator. Für Privatanleger lohnt sich daher ein genauerer Blick auf die Zulieferer und Infrastrukturprofiteure des KI-Zeitalters.

GasturbinenKi-RechenzentrenGe VernovaSiemens EnergyCaterpillarBaker HughesEnergienachfrage

Disclaimer