ANZEIGE

KI gegen Lebensmittelverschwendung: Supermärkte schützen ihre Margen

Lebensmittelhändler setzen auf künstliche Intelligenz, um Verluste durch verderbliche Waren zu reduzieren und Margen zu steigern.

•• 3 Min
KI gegen Lebensmittelverschwendung: Supermärkte schützen ihre Margen

Lebensmittelketten stehen unter wachsendem Druck: Inflationsmüde Käufer verteilen ihre Einkäufe auf immer mehr Händler, Discounter wie Dollar General und Warehouse-Clubs wie Costco gewinnen Marktanteile. Als Reaktion darauf setzen immer mehr traditionelle Supermärkte auf künstliche Intelligenz, um ihre Gewinnmargen zu schützen, ohne Kunden zu verlieren. Klassische Instrumente wie pauschale Preiserhöhungen oder breite Rabattaktionen verlieren dabei an Wirksamkeit.

Besonders deutlich zeigt sich das Problem bei verderblichen Waren. Laut Branchenexperten werden in amerikanischen Supermärkten jedes Jahr rund 30 Prozent der Lebensmittel weggeworfen – ein Wertverlust von fast 18,2 Milliarden US-Dollar. Dieser sogenannte „Shrink" oder Warenverlust belastet die Rentabilität der Händler erheblich. Angesichts jahrelanger hoher Inflation und zuletzt gestiegener Benzinpreise suchen die Unternehmen nun nach Wegen, diese Verluste zu minimieren.

Dynamische Preisgestaltung als Schlüsselstrategie

Eine zentrale Rolle spielt dabei die datengestützte, dynamische Preisanpassung bei Produkten, die sich ihrem Mindesthaltbarkeitsdatum nähern. Plattformen wie Flashfood helfen Lebensmittelhändlern, solche Artikel gezielt und in Echtzeit zu bepreisen. Das Unternehmen bringt Käufer über eine App mit lokalen Geschäften zusammen: Nutzer suchen, kaufen und bezahlen rabattierte Artikel direkt in der App und holen ihre Bestellungen anschließend in einem speziellen „Flashfood-Zonen"-Kühlschrank im Geschäft ab.

Das Verkaufsargument von Flashfood ist klar: Einzelhändler müssen sich nicht zwischen Erschwinglichkeit für Kunden und höheren Margen entscheiden. Durch den gezielten Einsatz von KI zur Steuerung von Rabatten – anstatt ganze Produktkategorien im Preis zu senken – können Geschäfte den Abverkauf verbessern und gleichzeitig Abfall reduzieren. Das Endziel sind höhere Verkaufszahlen bei verderblichen Lebensmitteln und weniger Produkte, die auf Mülldeponien landen.

Messbare Erfolge bei Partnerhändlern

Die Ergebnisse bei bestehenden Partnern klingen vielversprechend. Flashfood gibt an, dass Händler wie Kroger, Piggly Wiggly, Loblaws und Gelson's den Warenverlust durch die Nutzung der Plattform um durchschnittlich 27 Prozent reduziert haben. Gleichzeitig stieg die Kundenfrequenz: App-Nutzer tätigen laut Unternehmen durchschnittlich fast vier zusätzliche Einkäufe pro Monat und geben pro Besuch rund 28 US-Dollar mehr für regulär bepreiste Artikel aus – zusätzlich zu ihren rabattierten Käufen.

Diesen Monat expandiert Flashfood in mehr als 100 weitere Kroger-Filialen und baut damit auf einer bereits bestehenden Präsenz von über 2.000 Standorten in Nordamerika auf. Die durch das System generierten Daten liefern Händlern zudem tiefere Einblicke in das Kaufverhalten: Sie zeigen, welche Produkte zu welchem Preis und in welchem Stadium ihrer Haltbarkeit am besten verkauft werden. Das ist besonders relevant in Kategorien wie Frischwaren und Backwaren, wo Margen ohnehin gering und das Verderbsrisiko hoch sind.

Breiter Kontext: Käufer auf Schnäppchenjagd

Der Hintergrund dieser Entwicklung ist eine veränderte Konsumlandschaft. Laut einer Studie von Deloitte suchen 89 Prozent der Verbraucher aktiv nach Rabatten und Sonderangeboten. Daten des Marktforschungsunternehmens Numerator zeigen zudem, dass Käufer mittlerweile 23 Prozent mehr Einzelhändler aufsuchen, um ihre Lebensmitteleinkäufe zu erledigen. Für Supermärkte bedeutet das: Die richtigen Preise zum richtigen Zeitpunkt sind wichtiger denn je.

Die Überbrückung der Lücke zwischen überschüssigen Lagerbeständen und preisbewussten Käufern gilt als eine der deutlichsten Chancen, die Lebensmittelhändler derzeit nutzen, um ihre Rentabilität nachhaltig zu steigern. KI-gestützte Lösungen wie Flashfood könnten dabei zu einem festen Bestandteil moderner Supermarktstrategien werden – auch mit Blick auf den europäischen und deutschen Markt, wo Lebensmittelverschwendung ebenfalls ein wachsendes Thema ist.

LebensmittelverschwendungKi SupermarktDynamische PreisgestaltungFlashfoodWarenverlust EinzelhandelLebensmittelhandel MargenKünstliche Intelligenz Handel

Meistgelesene News

  1. Galeria-Insolvenz: Schicksal von 12.000 Jobs hängt an BA-Entscheidung
  2. Gaming und Wetten: Krypto-Klage, GTA 6 und Aktivisten-Investor im Fokus
  3. Börsenkorrektur kommt unweigerlich: So bereiten sich Anleger richtig vor
  4. Take-Two-Aktie vor GTA-6-Release: Chance oder Risikofalle?
  5. Rheinmetall-Aktie legt 3 Prozent zu – Morgan Stanley beflügelt Rüstungssektor

Disclaimer


Wichtiger Hinweis auf bestehende Interessenkonflikte:

Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass im Rahmen dieser Publikation Interessenkonflikte bestehen:

1. Die Stock Market Media Ltd. und ihr nahestehende Personen besitzen Aktien der hier empfohlenen Gesellschaften und beabsichtigen, diese im Rahmen und zu jedem Zeitpunkt dieser Empfehlung zu verkaufen. Hierin besteht ein eindeutiger und konkreter Interessenkonflikt.

2. Der Herausgeber dieser Publikation, sowie die verantwortlichen Redakteure erhalten für die Erstellung eine finanzielle Vergütung. Auch hierin besteht ein eindeutiger und konkreter Interessenkonflikt.

3. Beachten Sie auch die weitergehenden Ausführungen zu bestehenden Interessenkonflikten im nachfolgenden Disclaimer, u.a. unter Ziff. 2.

Wichtige Informationen und Pflichtmitteilungen gemäß Wertpapierhandelsgesetz (WpHG) sowie gemäß Finanzanlageverordnung (FinAnV).

Stock Market Media Ltd. hat ihre Tätigkeit als Ersteller von Anlagestrategieempfehlungen im Sinne des Artikels 3 Absatz 1 Nummer 34 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014 oder von Anlageempfehlungen im Sinne des Artikels 3 Absatz 1 Nummer 35 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014, (bisher „Finanzanalysen“) der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht („BaFin“) gemäß WpHG angezeigt. Die Pflichten der Stock Market Media Ltd. regeln sich primär nach den §§ 85, 86 WpHG, der Verordnung (EU) Nr. 596/2014 und der Delegierten Verordnung (EU) 2016/958.

Angaben über den/die Ersteller dieser Publikation:
Verantwortlich für die Erstellung der Texte und Inhalte dieser Publikation ist Herr Roberto Gonçalves de Albuquerque, als Analyst und Chefredakteur. Herausgeber ist die Stock Market Media Ltd., 405 Kings Road, Flat 600, London; SW10 0BB, Vereinigtes Königreich, vertreten durch den Director Roberto Gonçalves de Albuquerque.

Wichtige Hinweise zur Erstellung dieser Veröffentlichung:
Diese Veröffentlichung enthält sowohl Tatsachen und Fakten zu den besprochenen Unternehmen, als auch rein subjektive Werturteile, Interpretationen, Schätzungen, Hochrechnungen, Vorhersagen und Preisziele. Diese versuchen wir, möglichst transparent voneinander abzugrenzen, um irreführende Angaben zu vermeiden. Recherche, Aufbereitung und Formulierung erfolgen dabei unter Einsatz gängiger digitaler und KI-gestützter Hilfsmittel; die inhaltliche Prüfung und die redaktionelle Verantwortung liegen bei uns. Die wesentlichen Grundlagen und Maßstäbe unserer Werturteile und Bewertungen, der besprochenen Aktien, basieren auf folgender Vorgehensweise:

Beurteilung und Bewertung von Unternehmen nach herkömmlichen Bewertungsmethoden (grundlegender Bewertungsansatz)

  • Einschätzung des Potentials der zukünftigen Unternehmensentwicklung (Wachstumsansatz) und Hochrechnung auf das entsprechende Bewertungspotential (Kurs-Potential-Analyse) sowie einer möglichen Unternehmens-Aktien-Bewertung aufgrund potentieller Gewinnerwartungen (KGV Hochrechnung)
  • Einschätzung des von uns erwarteten Best-Case-Szenarios im absoluten Erfolgsfall des Unternehmens (Blue-Sky-Potential-Ansatz)
  • Effekt der von uns erwarteten, gesteigerten Bekanntheit der empfohlenen Aktie auf den Aktienkurs durch einen starken Anstieg der Nachfrage am Markt (insbesondere maßgeblich bei marktengen oder neu bzw. erstmals empfohlenen Aktien) aufgrund der von uns oder Dritten veröffentlichten Publikationen (meistens Kaufempfehlungen), (Multiplikator- / Momentum-Effekt, Hype), dadurch überproportional steigende Rendite/Aktienkurs bei entsprechend steigendem Risiko
  • Technische Analyse des Aktienkurses gemäß gängiger Analyse-Methoden, meist zur Voraussage von Kurs-Signalen (Kauf- oder Verkaufssignal, Ausbruch der Aktie, Festlegung von Kurszielen, Unterstützungs- oder Widerstandsbereichen, erwarteten Mindestbewegungen oder Mindest-Gegenbewegungen, Voraussage von Signalpunkten (wenn-dann), etc.), größtenteils auf der erwarteten Massenpsychologie aufbauend. (technischer Ansatz).

Herkömmliche Bewertungsansätze sind bei jungen oder noch umsatzlosen Unternehmen oft schlecht sinnvoll anwendbar. Daher stützen wir uns bei der Bewertung von solchen Unternehmen tendenziell auf die von uns errechnete Potential-Analyse, sowie die Einschätzung der Nachfrage nach solchen Aktien am Kapitalmarkt. Letztendlich entscheidet der Markt über den Aktienkurs eines Unternehmens. Entsteht durch umfangreiche Empfehlungen einer Aktie, eine exzessive Nachfrage nach dieser, ist es möglich, dass der Aktienkurs bei einem hohen Handelsvolumen überdurchschnittlich steigt. Dies führt zwar zu extremen Gewinnmöglichkeit, erhöht jedoch entsprechend das Risiko einer Blasenbildung mit entsprechendem Kursrückgang. Durch die gesteigerte Volatilität der Aktie in solchen Situationen ergeben sich überdurchschnittliche Gewinn- und Verlustmöglichkeiten, sowohl in beide Handelsrichtungen als auch bei wiederkehrenden Gegenbewegungen. Auch solche Marktentwicklungen sind ein wichtiger Teil unserer Handelsempfehlungen und Bewertungsansätze.

Diese Publikation befasst sich ausschließlich mit überdurchschnittlich volatilen Werten mit hohem Gewinn- und auch Verlustpotential.

Hinweis zu Informationsquellen:
Die Zuverlässigkeit von Informationsquellen wird von uns vor deren Verwendung ausführlich geprüft und von uns entsprechend ihrer Glaubwürdigkeit und Bedeutung subjektiv bewertet. Dabei entscheiden wir nach eigenen Maßstäben, welche Quellen wir für relevant, zu konservativ oder zu optimistisch halten. Letztendlich legen wir unsere Empfehlungen aufgrund unserer persönlichen Einschätzungen fest. Bei der Informationsbeschaffung greifen wir auf zahlreiche öffentlich zugängliche Quellen zurück wie z.B. Pressemitteilungen, Ad-Hoc-Mitteilungen, Unternehmensmeldungen, Firmenpräsentationen, Publikationen und Artikeln zum besprochenen Unternehmen, gängige Finanzmedien im In- und Ausland sowie auf Unternehmens- oder Branchen-Analysen Dritter.

In unseren Publikationen werden ausschließlich öffentlich verfügbare Informationen und Quellen, sowie vom Unternehmen selbst verbreitete Informationen verwendet.

Hinweis zu bestehenden Interessenkonflikten:
Wir weisen hiermit darauf hin, dass Gesellschafter, Redakteure, Mitarbeiter sowie Personen bzw. Unternehmen die an der Erstellung dieser Veröffentlichung beteiligt sind, sowie Auftraggeber (Dritte) der Publikation von Stock Market Media Ltd. zum Zeitpunkt dieser Veröffentlichung direkt oder indirekt Anteile an Wertpapieren, welche im Rahmen der jeweiligen Publikation besprochen werden, halten. und daher an einer Kurs- und/oder Umsatzsteigerung, d.h. auch einer erhöhten Handelsliquidität interessiert sind, da die Absicht besteht, in unmittelbarem Zusammenhang mit dieser Veröffentlichung diese Wertpapiere zu verkaufen und an steigenden Kursen und Umsätzen zu partizipieren. Ein Kurszuwachs der Aktien der vorgestellten Unternehmen kann zu einem Vermögenszuwachs bei diesen Personen führen. Durch die Besprechung des Unternehmens können jedenfalls der Aktienkurs des Unternehmens erheblich beeinflusst werden. Insbesondere wird auch durch Wertpapiertransaktionen der Aktienkurs der besprochenen Unternehmen maßgeblich beeinflusst. Dies gilt insbesondere, wenn es sich um Unternehmen handelt deren Aktien keine breite Marktkapitalisierung haben und bei denen nur ein enger Markt besteht. Hier können auch nur geringe Auftragsvolumen erhebliche Auswirkungen auf die Kurse haben. Sie sind aber auch daran interessiert, dass der Kurs des besprochenen Unternehmens sinkt, wenn sie deren Aktien günstiger erwerben wollen. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen.

Stock Market Media Ltd. und seine Mitarbeiter werden zudem für die Vorbereitung, elektronische Verbreitung und Veröffentlichung dieser Publikation sowie für andere Dienstleitungen entgeltlich entlohnt. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen.

Diese Vergütung kann durch das Unternehmen über das die Stock Market Media Ltd. Informationen veröffentlicht, durch mit diesen Unternehmen verbundene Dritte oder sonstige Dritte, die ein Interesse in Bezug auf die im Zusammenhang mit dieser Veröffentlichung besprochenen Unternehmen verfolgen, erfolgen. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen. Dieser wird zunächst dadurch begründet, dass die Stock Market Media Ltd. im Interesse ihres Auftraggebers ihre Ausführungen vornehmen könnte. Die Stock Market Media Ltd. und/oder mit ihr verbundene Unternehmen haben mit der gegenständlichen Gesellschaft bzw. mit deren Aktionären eine kostenpflichtige Vereinbarung zur Erstellung der redaktionellen Besprechung getroffen. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen.

Hinweis zur Handhabe der internen Organisationspflichten:
Aufgrund der geringen Unternehmensgröße des Herausgebers, ist eine interne Kontrolle der Compliance Prozesse der an dieser Publikation mitwirkenden Mitarbeiter und sonstigen Beteiligten überschaubar.

Verantwortliche Aufsichtsbehörde:
Die Stock Market Media Ltd. hat ihre Tätigkeit gemäß § 86 WpHG bei der BaFin angezeigt.