KI-Boom als Energiechance: Zwei Dividendenwerte im Fokus
NextEra Energy und Oneok profitieren vom steigenden Energiebedarf der KI-Rechenzentren und bieten Anlegern attraktive Dividendenrenditen.

Der Boom rund um Künstliche Intelligenz hat bislang vor allem Chiphersteller und Technologiekonzerne ins Rampenlicht gerückt. Doch Investoren, die nach stabilen Erträgen suchen, richten ihren Blick zunehmend auf eine andere Branche: den Energiesektor. Denn KI-Rechenzentren benötigen enorme Mengen an Strom und Gas – und genau hier kommen Unternehmen wie NextEra Energy und Oneok ins Spiel.
Beide Unternehmen gelten als solide Dividendenzahler und positionieren sich als direkte Profiteure des wachsenden Energiebedarfs, den die KI-Infrastruktur mit sich bringt. Für dividendenorientierte Anleger bieten sie damit eine interessante Alternative zu den volatilen Technologieaktien.
NextEra Energy: Marktführer mit Wachstumsambitionen
NextEra Energy ist bereits heute das nach Marktkapitalisierung größte börsennotierte Versorgungsunternehmen weltweit. Das Unternehmen könnte seine Führungsposition noch weiter ausbauen: Sollte die geplante Fusion mit Dominion vollzogen werden, würde NextEra zum insgesamt größten Versorgungsunternehmen aufsteigen – ein bedeutender Schritt in einer Branche, die durch den KI-getriebenen Strombedarf stark unter Druck steht, ihre Kapazitäten auszubauen.
Besonders bemerkenswert ist die Dividendenhistorie des Unternehmens. NextEra hat seine Quartalsdividende in 31 aufeinanderfolgenden Jahren erhöht – ein Zeichen für außergewöhnliche Kontinuität und finanzielle Stärke. Für Anleger, die auf langfristigen Vermögensaufbau durch regelmäßige Ausschüttungen setzen, ist diese Konstanz ein starkes Argument.
Oneok: Midstream-Spezialist mit attraktiver Rendite
Oneok ist als Midstream-Betreiber tätig und damit ein wichtiges Bindeglied in der Energieversorgungskette. Das Unternehmen transportiert und verarbeitet Erdgas und Erdgasflüssigkeiten – Ressourcen, die für den Betrieb von Kraftwerken und damit indirekt auch für die Versorgung von Rechenzentren unverzichtbar sind.
Die Dividendenrendite von Oneok liegt derzeit bei rund 4,8 Prozent – ein überdurchschnittlicher Wert, der das Unternehmen für einkommensorientierte Investoren besonders attraktiv macht. Im Vergleich zu deutschen Staatsanleihen oder klassischen Sparanlagen bietet Oneok damit eine deutlich höhere laufende Verzinsung.
KI als Treiber für den Energiesektor
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Zur AktienanalyseDer Zusammenhang zwischen KI und Energiebedarf ist für viele Anleger noch nicht vollständig im Bewusstsein angekommen. Rechenzentren, die große Sprachmodelle und KI-Anwendungen betreiben, verbrauchen ein Vielfaches an Strom im Vergleich zu herkömmlichen Serverfarmen. Dieser strukturelle Mehrbedarf dürfte in den kommenden Jahren weiter zunehmen.
Für deutsche Privatanleger, die bislang vor allem auf Technologieaktien gesetzt haben, um vom KI-Trend zu profitieren, eröffnet der Energiesektor eine interessante Diversifikationsmöglichkeit. Unternehmen wie NextEra Energy und Oneok verbinden das Wachstumsthema KI mit stabilen Cashflows und regelmäßigen Dividendenausschüttungen – eine Kombination, die in einem unsicheren Marktumfeld besonders wertvoll sein kann.
Zusammenfassend lässt sich sagen: Wer den KI-Boom nicht nur über Chip- und Softwareaktien spielen möchte, findet im Energiesektor mit NextEra Energy und Oneok zwei dividendenstarke Alternativen, die von der wachsenden Nachfrage nach Strom und Gas profitieren.


