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Kalshi-Trader zweifeln an US-Beteiligung an OpenAI in 2025

Trotz Berichten über ein 5%-Angebot an die Trump-Regierung sehen Wettmärkte nur geringe Chancen für einen Deal noch in diesem Jahr.

Kalshi-Trader zweifeln an US-Beteiligung an OpenAI in 2025

OpenAI soll der Trump-Regierung eine Beteiligung von 5% am Unternehmen angeboten haben – doch Trader auf der Prognoseplattform Kalshi glauben nicht daran, dass dieser Deal noch 2025 zustande kommt. Die Wahrscheinlichkeit dafür schätzen sie auf weniger als 30%. Zuerst hatte die Financial Times vergangene Woche über den ungewöhnlichen Vorschlag berichtet.

Laut einer mit der Angelegenheit vertrauten Quelle, die gegenüber CNBC anonym bleiben wollte, hatte OpenAI-CEO Sam Altman die Idee, der US-Regierung eine Beteiligung anzubieten, bereits im Jahr 2025 gegenüber der Trump-Administration geäußert. Die Quelle bat um Anonymität, da die Details vertraulich sind. Präsident Donald Trump selbst wich einer direkten Frage von CNBC zu dem vorgeschlagenen OpenAI-Deal aus und verwies stattdessen auf eine andere staatliche Beteiligung: Im vergangenen Sommer hatte der US-Staat eine 10%-Beteiligung am Chiphersteller Intel erworben.

Quantencomputer-Unternehmen mit deutlich besseren Chancen

Während die Aussichten für eine staatliche OpenAI-Beteiligung gedämpft sind, sehen Kalshi-Trader bei anderen Unternehmen deutlich höhere Wahrscheinlichkeiten. Für die Quantencomputer-Unternehmen Rigetti Computing und D-Wave Quantum sowie den Halbleiterhersteller GlobalFoundries schätzen die Trader die Chancen auf eine US-Regierungsbeteiligung auf deutlich über 60%.

Der Hintergrund dafür ist konkret: Im Mai erklärte das US-Handelsministerium, Fördermittel in Höhe von 2 Milliarden US-Dollar an neun Firmen im Bereich Quantencomputing zu vergeben. Das National Institute of Standards and Technology (NIST) gab dabei an, eine Minderheitsbeteiligung ohne Kontrollrechte an jedem dieser Unternehmen zu übernehmen. Rigetti Computing, D-Wave Quantum und GlobalFoundries gehören zu den begünstigten Unternehmen dieses Programms.

Drohnenhersteller ebenfalls im Fokus der Trader

Auch im Bereich der Drohnenindustrie könnten staatliche Beteiligungen folgen. Das Wall Street Journal berichtete im Mai unter Berufung auf informierte Kreise, dass die Trump-Regierung Vereinbarungen mit mehreren privaten Drohnenherstellern treffen könnte – darunter Performance Drone Works und Neros Technologies. Einige dieser Deals könnten auch Kapitalbeteiligungen beinhalten.

Kalshi-Trader spiegeln diese Unsicherheit wider: Für Performance Drone Works sehen sie eine Wahrscheinlichkeit von knapp über 50% für eine staatliche Beteiligung, bei Neros Technologies liegt die Schätzung bei weniger als 40%. Beide Unternehmen sind Teil des Kalshi-Kontrakts, der staatliche Beteiligungen an verschiedenen Firmen abbildet.

Die Kalshi-Wette gilt als abgeschlossen, sobald eine staatliche Beteiligung durch offizielle Regierungsangaben, Medienberichte oder formelle Einreichungen verifiziert wurde. Für deutsche Anleger ist das Thema relevant, da staatliche Beteiligungen an KI- und Technologieunternehmen die Wettbewerbslandschaft in strategischen Zukunftsbranchen nachhaltig beeinflussen können. Hinweis: CNBC und Kalshi unterhalten eine Geschäftsbeziehung, die die Kundenakquise und eine Minderheitsbeteiligung umfasst.

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