ANZEIGE

Junior-Bergbau als Schlüssel für Südafrikas wirtschaftliche Zukunft

Auf der Junior Indaba in Johannesburg betonte Anglo American, dass ein starkes Explorationssystem für Wachstum und Transformation unerlässlich ist.

•• 3 Min
Junior-Bergbau als Schlüssel für Südafrikas wirtschaftliche Zukunft

JOHANNESBURG – Ein starkes und lebendiges Explorationssystem ist für die Zukunft des Bergbausektors in Südafrika unverzichtbar. Das betonte Nevashnee Naicker, Senior VP Corporate Affairs South Africa bei Anglo American, auf der Junior Indaba am 9. Juni in Johannesburg. Die Veranstaltung beleuchtet die Rolle kleinerer Bergbauunternehmen als treibende Kraft hinter Entdeckungen, Investitionen und wirtschaftlicher Entwicklung.

Naicker hob hervor, dass Junior-Bergbauunternehmen weit mehr leisten als die bloße Entdeckung von Mineralien. Jedes erfolgreiche Bergbauprojekt schaffe eine Nachfrage nach Infrastruktur, Energie, Logistik, Fachkräften und Dienstleistungen. „Ich denke manchmal, dass wir den eigentlichen Wert des Junior-Bergbaus unter Wert verkaufen. Ja, es geht um Exploration, aber es geht auch darum, die nächste wirtschaftliche Chance zu entdecken", sagte Naicker.

Untersuchungen zeigen, dass Junior-Bergbauunternehmen bis zu 70 Prozent der Neuentdeckungen von Projekten ausmachen, während größere, etablierte Konzerne für den Rest verantwortlich sind. Damit sind Juniors die eigentliche Pipeline der Branche – als Risikoträger, Innovatoren und Pioniere in neuen Chancenfeldern. Dies geschieht trotz eingeschränktem Kapitalzugang, regulatorischer Engpässe und administrativer Komplexität.

Investitionsumfeld als entscheidender Faktor

Naicker machte deutlich, dass Regierungen eine zentrale Rolle bei der Schaffung eines förderlichen Investitionsumfelds spielen müssen. Politische Sicherheit, regulatorische Effizienz und transparente Genehmigungsverfahren seien entscheidend. „In einer Welt, in der Kapital mobil ist, werden Länder, die Investitionen einfacher gestaltbar machen, besser aufgestellt sein, um Explorationsgelder anzuziehen", erklärte sie.

Südafrika verfüge zwar über das Mineralienvorkommen, die institutionelle Tiefe und die industrielle Basis, um in der Mineralexploration hochgradig wettbewerbsfähig zu sein. Doch müssten die Systeme, die Investitionen und Projektentwicklung unterstützen, weiter gestärkt werden. Ein modernes Katastersystem sei dabei keine Allzwecklösung, aber ohne ein solches lasse sich keine weltweit wettbewerbsfähige Explorationsindustrie aufbauen. „Investoren können geologische Unsicherheit tolerieren. Was sie kaum tolerieren können, ist administrative Unsicherheit", so Naicker.

Als Vorbilder nannte sie Australien und Kanada, die durch stabile politische Rahmenbedingungen, effiziente Genehmigungssysteme und gut entwickelte Kapitalmärkte gezeigt hätten, was möglich sei. „Es gibt keinen Grund, warum Südafrika und der gesamte Kontinent nicht dasselbe erreichen können", betonte Naicker.

Wachsende globale Nachfrage nach kritischen Mineralien

Die Dringlichkeit eines funktionierenden Explorationssystems wird durch die globale Nachfrageentwicklung unterstrichen. Prognosen deuten darauf hin, dass die Nachfrage nach Kupfer allein bis 2040 um rund 50 Prozent gegenüber dem aktuellen Produktionsniveau steigen wird – angetrieben durch Elektrifizierung, Energiewende, künstliche Intelligenz und Rechenzentrumsinfrastruktur. Auch Eisenerz wird in wachsendem Maß benötigt, um globale Infrastruktur auf- und auszubauen.

Die Internationale Energieagentur und die Vereinten Nationen haben zudem darauf hingewiesen, dass sich die Nachfrage nach kritischen Mineralien wie Lithium, Kobalt und Nickel bis 2030 verdreifachen und bis 2040 sogar vervierfachen könnte. „Die Botschaft ist klar: Die Welt benötigt mehr Bergbau, und aller Wahrscheinlichkeit nach deutlich mehr, als wir in den letzten Jahrzehnten gesehen haben", sagte Naicker.

Junior-Bergbauunternehmen spielen in diesem Kontext eine zunehmend katalytische Rolle. Sie wagen sich in unerforschte Regionen vor, investieren in geologisches Wissen, bauen frühe Infrastruktur auf und schaffen wirtschaftliche Aktivitäten, wo zuvor kaum welche existierten. Gleichzeitig generieren sie wertvolle Daten, die helfen, Investitionen zu de-risken und eine Pipeline von Projekten aufzubauen, die langfristig zu produzierenden Minen werden können.

Verantwortung der Großkonzerne und der Branche

Naicker forderte auch die großen Bergbaukonzerne auf, ihrer Verantwortung gegenüber dem Junior-Sektor gerecht zu werden. Die Unterstützung von Juniors dürfe nicht allein staatlichen Investoren oder Institutionen überlassen werden. Große Unternehmen hätten die Pflicht, Fähigkeiten zu übertragen, Fachwissen zu teilen, als Mentoren zu fungieren und Partnerschaften einzugehen.

Sie lobte die Arbeit des Junior Mining Desk des Minerals Council South Africa, mahnte jedoch: „Die Branche braucht uns alle, damit sie erfolgreich ist, nicht nur Institutionen wie den Minerals Council." Zudem wies sie darauf hin, dass alle Marktteilnehmer unter den rufschädigenden und finanziellen Folgen leiden, wenn auch nur ein Junior-Bergbauunternehmen scheitert.

Abschließend betonte Naicker, dass die künftige Wettbewerbsfähigkeit des Bergbaus nicht nur daran gemessen werde, was gefördert wird, sondern zunehmend daran, was hinterlassen wird. Die stärksten Bergbaustandorte würden diejenigen sein, die mineralischen Reichtum nutzen, um breitere wirtschaftliche Widerstandsfähigkeit aufzubauen – mit Industrien, Qualifikationen und Möglichkeiten, die noch lange nach dem Ende einer Mine Bestand haben.

Junior BergbauExploration SüdafrikaAnglo AmericanKritische MineralienJunior IndabaBergbau InvestitionenKupfernachfrage 2040

Meistgelesene News

  1. Galeria-Insolvenz: Schicksal von 12.000 Jobs hängt an BA-Entscheidung
  2. Gaming und Wetten: Krypto-Klage, GTA 6 und Aktivisten-Investor im Fokus
  3. SpaceX-Aktie: Könnte eine Investition von 5.000 Dollar Millionär machen?
  4. Take-Two-Aktie vor GTA-6-Release: Chance oder Risikofalle?
  5. Rheinmetall-Aktie legt 3 Prozent zu – Morgan Stanley beflügelt Rüstungssektor

Disclaimer


Wichtiger Hinweis auf bestehende Interessenkonflikte:

Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass im Rahmen dieser Publikation Interessenkonflikte bestehen:

1. Die Stock Market Media Ltd. und ihr nahestehende Personen besitzen Aktien der hier empfohlenen Gesellschaften und beabsichtigen, diese im Rahmen und zu jedem Zeitpunkt dieser Empfehlung zu verkaufen. Hierin besteht ein eindeutiger und konkreter Interessenkonflikt.

2. Der Herausgeber dieser Publikation, sowie die verantwortlichen Redakteure erhalten für die Erstellung eine finanzielle Vergütung. Auch hierin besteht ein eindeutiger und konkreter Interessenkonflikt.

3. Beachten Sie auch die weitergehenden Ausführungen zu bestehenden Interessenkonflikten im nachfolgenden Disclaimer, u.a. unter Ziff. 2.

Wichtige Informationen und Pflichtmitteilungen gemäß Wertpapierhandelsgesetz (WpHG) sowie gemäß Finanzanlageverordnung (FinAnV).

Stock Market Media Ltd. hat ihre Tätigkeit als Ersteller von Anlagestrategieempfehlungen im Sinne des Artikels 3 Absatz 1 Nummer 34 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014 oder von Anlageempfehlungen im Sinne des Artikels 3 Absatz 1 Nummer 35 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014, (bisher „Finanzanalysen“) der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht („BaFin“) gemäß WpHG angezeigt. Die Pflichten der Stock Market Media Ltd. regeln sich primär nach den §§ 85, 86 WpHG, der Verordnung (EU) Nr. 596/2014 und der Delegierten Verordnung (EU) 2016/958.

Angaben über den/die Ersteller dieser Publikation:
Verantwortlich für die Erstellung der Texte und Inhalte dieser Publikation ist Herr Roberto Gonçalves de Albuquerque, als Analyst und Chefredakteur. Herausgeber ist die Stock Market Media Ltd., 405 Kings Road, Flat 600, London; SW10 0BB, Vereinigtes Königreich, vertreten durch den Director Roberto Gonçalves de Albuquerque.

Wichtige Hinweise zur Erstellung dieser Veröffentlichung:
Diese Veröffentlichung enthält sowohl Tatsachen und Fakten zu den besprochenen Unternehmen, als auch rein subjektive Werturteile, Interpretationen, Schätzungen, Hochrechnungen, Vorhersagen und Preisziele. Diese versuchen wir, möglichst transparent voneinander abzugrenzen, um irreführende Angaben zu vermeiden. Recherche, Aufbereitung und Formulierung erfolgen dabei unter Einsatz gängiger digitaler und KI-gestützter Hilfsmittel; die inhaltliche Prüfung und die redaktionelle Verantwortung liegen bei uns. Die wesentlichen Grundlagen und Maßstäbe unserer Werturteile und Bewertungen, der besprochenen Aktien, basieren auf folgender Vorgehensweise:

Beurteilung und Bewertung von Unternehmen nach herkömmlichen Bewertungsmethoden (grundlegender Bewertungsansatz)

  • Einschätzung des Potentials der zukünftigen Unternehmensentwicklung (Wachstumsansatz) und Hochrechnung auf das entsprechende Bewertungspotential (Kurs-Potential-Analyse) sowie einer möglichen Unternehmens-Aktien-Bewertung aufgrund potentieller Gewinnerwartungen (KGV Hochrechnung)
  • Einschätzung des von uns erwarteten Best-Case-Szenarios im absoluten Erfolgsfall des Unternehmens (Blue-Sky-Potential-Ansatz)
  • Effekt der von uns erwarteten, gesteigerten Bekanntheit der empfohlenen Aktie auf den Aktienkurs durch einen starken Anstieg der Nachfrage am Markt (insbesondere maßgeblich bei marktengen oder neu bzw. erstmals empfohlenen Aktien) aufgrund der von uns oder Dritten veröffentlichten Publikationen (meistens Kaufempfehlungen), (Multiplikator- / Momentum-Effekt, Hype), dadurch überproportional steigende Rendite/Aktienkurs bei entsprechend steigendem Risiko
  • Technische Analyse des Aktienkurses gemäß gängiger Analyse-Methoden, meist zur Voraussage von Kurs-Signalen (Kauf- oder Verkaufssignal, Ausbruch der Aktie, Festlegung von Kurszielen, Unterstützungs- oder Widerstandsbereichen, erwarteten Mindestbewegungen oder Mindest-Gegenbewegungen, Voraussage von Signalpunkten (wenn-dann), etc.), größtenteils auf der erwarteten Massenpsychologie aufbauend. (technischer Ansatz).

Herkömmliche Bewertungsansätze sind bei jungen oder noch umsatzlosen Unternehmen oft schlecht sinnvoll anwendbar. Daher stützen wir uns bei der Bewertung von solchen Unternehmen tendenziell auf die von uns errechnete Potential-Analyse, sowie die Einschätzung der Nachfrage nach solchen Aktien am Kapitalmarkt. Letztendlich entscheidet der Markt über den Aktienkurs eines Unternehmens. Entsteht durch umfangreiche Empfehlungen einer Aktie, eine exzessive Nachfrage nach dieser, ist es möglich, dass der Aktienkurs bei einem hohen Handelsvolumen überdurchschnittlich steigt. Dies führt zwar zu extremen Gewinnmöglichkeit, erhöht jedoch entsprechend das Risiko einer Blasenbildung mit entsprechendem Kursrückgang. Durch die gesteigerte Volatilität der Aktie in solchen Situationen ergeben sich überdurchschnittliche Gewinn- und Verlustmöglichkeiten, sowohl in beide Handelsrichtungen als auch bei wiederkehrenden Gegenbewegungen. Auch solche Marktentwicklungen sind ein wichtiger Teil unserer Handelsempfehlungen und Bewertungsansätze.

Diese Publikation befasst sich ausschließlich mit überdurchschnittlich volatilen Werten mit hohem Gewinn- und auch Verlustpotential.

Hinweis zu Informationsquellen:
Die Zuverlässigkeit von Informationsquellen wird von uns vor deren Verwendung ausführlich geprüft und von uns entsprechend ihrer Glaubwürdigkeit und Bedeutung subjektiv bewertet. Dabei entscheiden wir nach eigenen Maßstäben, welche Quellen wir für relevant, zu konservativ oder zu optimistisch halten. Letztendlich legen wir unsere Empfehlungen aufgrund unserer persönlichen Einschätzungen fest. Bei der Informationsbeschaffung greifen wir auf zahlreiche öffentlich zugängliche Quellen zurück wie z.B. Pressemitteilungen, Ad-Hoc-Mitteilungen, Unternehmensmeldungen, Firmenpräsentationen, Publikationen und Artikeln zum besprochenen Unternehmen, gängige Finanzmedien im In- und Ausland sowie auf Unternehmens- oder Branchen-Analysen Dritter.

In unseren Publikationen werden ausschließlich öffentlich verfügbare Informationen und Quellen, sowie vom Unternehmen selbst verbreitete Informationen verwendet.

Hinweis zu bestehenden Interessenkonflikten:
Wir weisen hiermit darauf hin, dass Gesellschafter, Redakteure, Mitarbeiter sowie Personen bzw. Unternehmen die an der Erstellung dieser Veröffentlichung beteiligt sind, sowie Auftraggeber (Dritte) der Publikation von Stock Market Media Ltd. zum Zeitpunkt dieser Veröffentlichung direkt oder indirekt Anteile an Wertpapieren, welche im Rahmen der jeweiligen Publikation besprochen werden, halten. und daher an einer Kurs- und/oder Umsatzsteigerung, d.h. auch einer erhöhten Handelsliquidität interessiert sind, da die Absicht besteht, in unmittelbarem Zusammenhang mit dieser Veröffentlichung diese Wertpapiere zu verkaufen und an steigenden Kursen und Umsätzen zu partizipieren. Ein Kurszuwachs der Aktien der vorgestellten Unternehmen kann zu einem Vermögenszuwachs bei diesen Personen führen. Durch die Besprechung des Unternehmens können jedenfalls der Aktienkurs des Unternehmens erheblich beeinflusst werden. Insbesondere wird auch durch Wertpapiertransaktionen der Aktienkurs der besprochenen Unternehmen maßgeblich beeinflusst. Dies gilt insbesondere, wenn es sich um Unternehmen handelt deren Aktien keine breite Marktkapitalisierung haben und bei denen nur ein enger Markt besteht. Hier können auch nur geringe Auftragsvolumen erhebliche Auswirkungen auf die Kurse haben. Sie sind aber auch daran interessiert, dass der Kurs des besprochenen Unternehmens sinkt, wenn sie deren Aktien günstiger erwerben wollen. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen.

Stock Market Media Ltd. und seine Mitarbeiter werden zudem für die Vorbereitung, elektronische Verbreitung und Veröffentlichung dieser Publikation sowie für andere Dienstleitungen entgeltlich entlohnt. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen.

Diese Vergütung kann durch das Unternehmen über das die Stock Market Media Ltd. Informationen veröffentlicht, durch mit diesen Unternehmen verbundene Dritte oder sonstige Dritte, die ein Interesse in Bezug auf die im Zusammenhang mit dieser Veröffentlichung besprochenen Unternehmen verfolgen, erfolgen. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen. Dieser wird zunächst dadurch begründet, dass die Stock Market Media Ltd. im Interesse ihres Auftraggebers ihre Ausführungen vornehmen könnte. Die Stock Market Media Ltd. und/oder mit ihr verbundene Unternehmen haben mit der gegenständlichen Gesellschaft bzw. mit deren Aktionären eine kostenpflichtige Vereinbarung zur Erstellung der redaktionellen Besprechung getroffen. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen.

Hinweis zur Handhabe der internen Organisationspflichten:
Aufgrund der geringen Unternehmensgröße des Herausgebers, ist eine interne Kontrolle der Compliance Prozesse der an dieser Publikation mitwirkenden Mitarbeiter und sonstigen Beteiligten überschaubar.

Verantwortliche Aufsichtsbehörde:
Die Stock Market Media Ltd. hat ihre Tätigkeit gemäß § 86 WpHG bei der BaFin angezeigt.