Jubilee Metals sichert sich 1,5-Mio.-Dollar-Investment für Kupferstrategie
Der sambische Kupferproduzent Jubilee Metals erhält frisches Kapital über eine Wandelschuldverschreibung zur Erschließung der Region Greater Molefe.

Der an der AIM und der AltX notierte Kupferproduzent Jubilee Metals hat eine unbesicherte Wandelschuldverschreibung in Höhe von 1,5 Millionen US-Dollar gesichert. Das Kapital ist gezielt für die beschleunigte Erschließung der Region Greater Molefe in Sambia vorgesehen. Jubilee versteht sich als integrierter Kupferproduzent und Ressourcenentwickler mit Fokus auf den afrikanischen Markt.
Der Investor, dessen Name nicht genannt wurde, bringt laut Unternehmensangaben eine nachgewiesene Erfolgsbilanz in der Kupferprojektentwicklung mit. Er war Teil des Teams, das hinter der Entwicklung von Mantos Copper und der anschließenden Fusion mit Capstone Copper stand – einem bedeutenden Zusammenschluss in der internationalen Kupferbranche. Die Beteiligung dieses erfahrenen Investors unterstreicht das wachsende Interesse an Jubilees sambischem Portfolio.
Strategische Partnerschaft mit Wachstumspotenzial
Das Unternehmen betonte, dass die Anfangsinvestition das große Interesse des Investors widerspiegelt, die Kupferexplorations- und Bergbaustrategie von Jubilee in Sambia langfristig zu unterstützen. Konkret geht es um die Erschließung der Region Greater Molefe über das derzeitige Abbaugebiet hinaus. Der Investor erkennt dabei ausdrücklich den potenziellen Wert der Explorations- und Bergbaustrategie des Unternehmens an.
Die Strategie zielt darauf ab, den oberflächennahen Bergbaubetrieb Molefe erheblich auszuweiten und gleichzeitig ähnliche oberflächennahe Kupfervorkommen in der gesamten Region Greater Molefe zu erschließen. Oberflächennaher Bergbau – auch als Open-Pit- oder Tagebau bekannt – gilt als kosteneffizienter als Tiefbau und ermöglicht schnellere Produktionssteigerungen. Dies macht das Projekt besonders attraktiv für Investoren, die auf rasche Skalierbarkeit setzen.
Besonders bedeutsam ist, dass bereits Gespräche über eine weitere gestaffelte Investition in Höhe von 10 Millionen US-Dollar laufen. Diese mögliche Folgefinanzierung würde das Gesamtinvestment des strategischen Partners auf bis zu 11,5 Millionen US-Dollar erhöhen und Jubilee erhebliche Mittel für den Ausbau seiner sambischen Plattform bereitstellen.
CEO Coetzer sieht ausgewogenes Wachstumsmodell
Jubilee-CEO Leon Coetzer kommentierte die Transaktion mit deutlichen Worten: „Wir freuen uns über diese erste Investition, die das wachsende Vertrauen in unsere Kupferstrategie und die umfassenderen Möglichkeiten innerhalb unseres sambischen Portfolios widerspiegelt." Die Fazilität biete kurzfristige finanzielle Flexibilität, um zusätzliche Explorations- und Bergbauchancen in der Region Greater Molefe offensiv zu verfolgen.
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Zur AktienanalyseCoetzer hob dabei das differenzierte Geschäftsmodell von Jubilee hervor, das laufende Kupferproduktion aus bestehenden Verarbeitungsbetrieben mit dem gleichzeitigen Aufbau einer skalierbaren Ressourcenbasis in der Mine Molefe kombiniert. „Dieser ausgewogene Ansatz untermauert sowohl die kurzfristige Performance als auch die langfristige Wertschöpfung, während der Umfang der Ressource schrittweise definiert wird", so der CEO.
Das Unternehmen verfolgt damit eine Strategie, die in der Bergbaubranche als besonders nachhaltig gilt: Ressourcen parallel zur laufenden Produktion aufzubauen reduziert das Risiko von Produktionsausfällen und schafft gleichzeitig die Grundlage für künftiges Wachstum. Für deutsche Anleger, die im Rohstoffsektor engagiert sind, bietet Jubilee Metals damit ein Beispiel für einen integrierten Ansatz im Kupferbergbau – einem Metall, das angesichts der globalen Energiewende und des steigenden Bedarfs durch Elektromobilität und erneuerbare Energien zunehmend strategische Bedeutung erlangt.


