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JPMorgan wird erste Bank als globaler Olympia-Partner 2028

JPMorgan Chase kooperiert mit dem IOC für die Spiele in Los Angeles 2028 und die Winterspiele 2030 in den französischen Alpen.

JPMorgan wird erste Bank als globaler Olympia-Partner 2028

JPMorgan Chase hat am Dienstag eine globale Partnerschaft mit dem Internationalen Olympischen Komitee (IOC) bekanntgegeben. Die Vereinbarung umfasst die Olympischen und Paralympischen Spiele 2028 in Los Angeles sowie die Winterspiele 2030 in den französischen Alpen. Laut IOC ist JPMorgan damit die erste Bank überhaupt, die als weltweiter Partner der Olympischen Spiele auftritt.

Im Rahmen der Partnerschaft übernimmt JPMorgan Chase gleich mehrere Rollen: Das Unternehmen wird offizielle Bank des US-Olympia-Teams bei den Spielen in Los Angeles und zugleich Gründungspartner der Spiele LA28. Über die finanziellen Konditionen der Vereinbarung machten die beteiligten Parteien keine Angaben.

Dimon: Athleten sind Kunden, Klienten und Mitarbeiter

JPMorgan-CEO Jamie Dimon begründete das Engagement mit der engen Verbindung des Unternehmens zu Athleten und deren Umfeld. „Wir betreuen die Gemeinden, in denen sie zu Hause sind, finanzieren die Einrichtungen, in denen sie trainieren, helfen ihnen bei der Gründung von Unternehmen und bei der Planung ihrer Zukunft", sagte Dimon. Er betonte, dass olympische und paralympische Athleten gleichzeitig Kunden, Klienten und Mitarbeiter des Unternehmens seien.

Konkret plant JPMorgan, über eine Plattform des IOC Workshops zur finanziellen Gesundheit für Athleten anzubieten. Damit soll Sportlern geholfen werden, ihre finanzielle Zukunft besser zu planen – ein Thema, das für viele Profisportler nach dem Ende ihrer aktiven Karriere besondere Relevanz hat.

Starke Präsenz in Los Angeles und Frankreich

Die Partnerschaft ist für JPMorgan auch aus geschäftlicher Sicht strategisch sinnvoll. Allein in Los Angeles, dem Austragungsort der Sommerspiele 2028, betreut das Unternehmen rund 5 Millionen Privatkunden sowie 589.000 Kleingewerbekunden und beschäftigt dort 6.000 Mitarbeiter.

Auch für die Winterspiele 2030 in den französischen Alpen bringt JPMorgan eine solide Ausgangsbasis mit. Das Unternehmen ist seit 1868 in Frankreich tätig und beschäftigt dort mehr als 1.000 Mitarbeiter. Diese langjährige Präsenz dürfte die Zusammenarbeit mit lokalen Behörden und Organisatoren erleichtern.

Die Olympischen Spiele gelten als eine der weltweit reichweitenstärksten Werbeplattformen. Für eine globale Bank wie JPMorgan Chase – mit einer Bilanzsumme von mehreren Billionen US-Dollar eine der größten Banken der Welt – bietet die Partnerschaft die Möglichkeit, die eigene Marke einem internationalen Millionenpublikum zu präsentieren. Dass bislang keine Bank diesen Schritt gewagt hatte, macht die Vereinbarung zu einem Novum in der Geschichte der Olympischen Bewegung.

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