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Jim Cramers Trust kauft Intel-Aktien wegen KI-Wachstumspotenzial

Jim Cramers Charitable Trust stockt Intel-Position auf 2,5 % auf – wegen steigender CPU-Nachfrage durch agentische KI.

Jim Cramers Trust kauft Intel-Aktien wegen KI-Wachstumspotenzial

Jim Cramers Charitable Trust erwirbt kurz nach Handelsbeginn 280 weitere Intel-Aktien zu je rund 125,38 US-Dollar. Damit steigt der Gesamtbestand auf 780 Intel-Aktien, und die Gewichtung im Portfolio erhöht sich von 1,6 % auf 2,5 %. Der Zukauf unterstreicht das anhaltende Vertrauen in die langfristigen Wachstumsaussichten des Chip-Konzerns.

Die Intel-Aktie hat seit der Eröffnung der Position vor zwei Wochen bereits um 13 US-Dollar zugelegt. Dennoch sieht Cramer weiteres Aufwärtspotenzial – insbesondere durch das Wachstum im CPU-Geschäft für Rechenzentren sowie durch die Foundry-Sparte. Bereits am 5. Juni hatte der Trust weitere Intel-Aktien zu je 101,80 US-Dollar erworben.

Agentische KI verschiebt das CPU-GPU-Verhältnis

Ein zentrales Argument für den Kauf ist der Aufstieg der sogenannten agentischen KI. Agentische Systeme sind in der Lage, Aufgaben mit wenig oder gar keinem menschlichen Eingreifen zu erledigen. Diese Technologie verändert die Zusammensetzung von KI-Server-Racks grundlegend – und das zugunsten von CPUs.

In der Frühphase der KI-Revolution lag das typische Verhältnis von CPUs zu Grafikprozessoren (GPUs) in KI-Servern bei 1:8. Durch den Aufstieg agentischer KI hat sich dieses Verhältnis bereits auf 1:4 verschoben. Viele Experten gehen davon aus, dass langfristig eine Parität von 1:1 erreicht wird. Cramers Team geht sogar noch weiter und erwartet, dass sich das Verhältnis angesichts der explodierenden Nachfrage nach agentischen Servern noch stärker zugunsten der CPUs verschieben könnte.

Das sind strukturell positive Nachrichten für Intels Kerngeschäft. Da das Angebot in der Branche knapp bleibt, dürfte die Preismacht bei CPUs in den kommenden Quartalen stark bleiben – ein wichtiger Faktor für die Margenentwicklung des Unternehmens.

Intel als Alternative zu TSMC im Foundry-Geschäft

Neben dem CPU-Geschäft setzt Cramer auch auf Intels Foundry-Sparte. Der Trust sieht Intel als logischen Gewinner für Kunden, die nach Alternativen zur Taiwan Semiconductor Manufacturing Co. (TSMC) suchen. TSMC arbeitet nahe an der Kapazitätsgrenze, weshalb Kunden zunehmend andere Fertigungsquellen benötigen.

Jüngste Medienberichte deuten darauf hin, dass namhafte Kunden bereits die Packaging- und Fertigungsdienstleistungen von Intel testen. Zudem hat Intels Foundry-Sparte eine bedeutende Zusage im Rahmen von Elon Musks sogenanntem Terafab-Projekt erhalten. Das 119-Milliarden-Dollar-Projekt in Austin, Texas, soll Chips für Tesla, SpaceX und xAI herstellen und auf Intels zukünftigem 14A-Chip-Fertigungsverfahren basieren. Intel-Chef Tan erwartet die Volumenproduktion für den 14A-Prozess im Jahr 2029.

Jim Cramer will am Mittwoch um 12:00 Uhr ET während des monatlichen Club-Treffens weitere Details zu seinem langfristigen Ausblick für Intel erläutern. Abonnenten des CNBC Investing Club erhalten vor jeder Transaktion eine Handelsbenachrichtigung. Nach dem Versenden einer solchen Benachrichtigung wartet Cramer mindestens 45 Minuten, bevor er eine Transaktion ausführt.

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