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Jim Cramers Marktausblick: Diese 10 Aktien im Fokus

Dow-Futures fallen 500 Punkte, Ölpreis steigt – Jim Cramer analysiert die wichtigsten Börsenthemen des Montags.

Jim Cramers Marktausblick: Diese 10 Aktien im Fokus

Die Aktienmärkte starten unter Druck in die neue Woche. Die Dow-Futures notieren am Montagmorgen fast 500 Punkte im Minus, während der WTI-Rohölpreis wieder die Marke von 100 US-Dollar pro Barrel überschritten hat. Auslöser ist die Ankündigung von US-Präsident Donald Trump, eine Blockade der Straße von Hormus umzusetzen. Die Friedensgespräche zwischen Washington und Teheran verliefen am Wochenende erfolglos.

Jim Cramer, bekannter Börsenmoderator bei CNBC, hatte bereits in der Vorwoche gewarnt, dass der Markt zu siegessicher agiere. In seiner Sonntagskolumne für Abonnenten des CNBC Investing Club analysierte er die drei zentralen Konfliktfelder der Wall Street: den Iran-Krieg, den Ausverkauf bei Software-Aktien und die laufende Berichtssaison. Als Hauptgrund für die bisherige Widerstandsfähigkeit des Marktes nennt Cramer den Anleihenmarkt.

Goldman Sachs übertrifft Erwartungen – Best Buy unter Druck

Club-Wert Goldman Sachs meldete für das erste Quartal einen Gewinn, der die Analystenerwartungen übertraf. Highlights waren höhere Umsätze im Investmentbanking sowie ein Rekordwert im Aktienhandel. Die Eigenkapitalrendite fiel exzellent aus, lediglich der Anleihenhandel erwies sich als Schwachpunkt. Die Aktie gibt nach den Zahlen nach, notiert aber immer noch rund 16 Prozent über ihrem Tief von Mitte März.

Deutlich schlechter ergeht es Best Buy: Goldman Sachs stufte den US-Elektronikhändler in einer doppelten Herabstufung von „Buy" direkt auf „Sell" herab und senkte das Kursziel von 76 auf 59 US-Dollar. Die Analysten zeigen sich besorgt über die Auswirkungen hoher Speicherpreise auf Computerverkäufe sowie anhaltende Schwierigkeiten im Bereich Haushaltsgeräte. Zwar hat Best Buy seine Dividende erhöht – bei einer Rendite von bereits 6 Prozent stellt sich jedoch die Frage nach der Nachhaltigkeit dieser Ausschüttung.

Im Gegenzug stufte Goldman Sachs Williams-Sonoma von „Hold" auf „Buy" hoch. Die Aktie liegt rund 14 Prozent unter ihren Höchstständen vom Februar, was die Analysten als attraktiven Einstiegszeitpunkt werten. Positiv hervorgehoben werden die Verbesserungen bei der Marke West Elm, neue Standorteröffnungen im gesamten Portfolio sowie der bevorstehende Relaunch der College-Dekor-Marke Dormify.

Hochstufungen bei Constellation Brands, Hausbauern und Starbucks

TD Cowen stufte den Modelo-Brauer Constellation Brands von „Hold" auf „Buy" hoch. Die Analysten gehen davon aus, dass die zuletzt veröffentlichte Prognose des Unternehmens für das Geschäftsjahr 2027 konservativ ausfällt. Als zusätzlichen Umsatztreiber sehen sie die Fußball-Weltmeisterschaft im Sommer. Zudem soll der Druck auf hispanische Kunden nachlassen – ein Faktor, den Cramer auch für Club-Wert Home Depot als potenziell positiv einschätzt.

Evercore hob gleich mehrere Hausbauunternehmen hoch und erklärte, dass ein Großteil der negativen Nachrichten rund um den stagnierenden Immobilienmarkt bereits eingepreist sei. Konkret wurden Pultegroup und Toll Brothers von „Hold" auf „Buy" angehoben. Auch Masco, Hersteller von Behr-Farben und Sanitärprodukten, erhielt eine „Buy"-Einstufung.

Jefferies stufte Starbucks von „Sell" auf „Hold" hoch, nachdem das Unternehmen sein Joint Venture für das China-Geschäft abgeschlossen hat und sich das US-Geschäft stabilisiert. Die Bewertung der Aktie erscheint den Analysten jedoch weiterhin etwas zu hoch. Cramer selbst glaubt an die Revitalisierungsvision von CEO Brian Niccol.

Adobe und Maschinenbauer im Blick

BTIG nahm die Beobachtung von Adobe mit einer „Hold"-Bewertung auf und verwies auf Bedenken zur langfristigen Umsatz- und Margenentwicklung. Künstliche Intelligenz werfe laut den Analysten „eine Vielzahl von Fragen über die Zukunft des kreativen Ökosystems auf". Cramer sieht das Geschäftsmodell von Adobe einem größeren Verdrängungsrisiko ausgesetzt als etwa Club-Wert Salesforce.

Citi hob das Kursziel für Cummins vor den Quartalszahlen von 630 auf 710 US-Dollar an und verwies auf einen sich verbessernden nordamerikanischen Lkw-Markt. In derselben Mitteilung wurde auch das Kursziel für Caterpillar von 785 auf 905 US-Dollar erhöht. Cramer betont, dass die Wall Street diese Maschinenbauunternehmen noch immer zu stark als reine Lkw-Werte einordnet und dabei deren Bedeutung für den Ausbau von Rechenzentren unterschätzt.

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