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Jim Cramers Marktausblick: Die 10 wichtigsten Aktien am Donnerstag

Von Arm Holdings bis Marriott: Jim Cramer analysiert die entscheidenden Bewegungen und Quartalszahlen am US-Aktienmarkt.

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Jim Cramers Marktausblick: Die 10 wichtigsten Aktien am Donnerstag

Der US-Aktienmarkt startet ruhig in den Donnerstag, den 7. Mai. Die Aktien-Futures zeigen sich stabil, während der Ölpreis um rund 5% nachgibt. Der S&P 500 schloss zuletzt auf einem weiteren Rekordstand – getragen von Hoffnungen auf ein baldiges Ende des Iran-Krieges. Laut dem S&P-Oszillator, einem bewährten Momentum-Indikator, ist der Markt noch nicht überkauft, bewegt sich aber zunehmend in diese Richtung.

Jim Cramer, bekannter CNBC-Moderator und Börsenstratege, hat seine zehn wichtigsten Beobachtungspunkte für den heutigen Handelstag zusammengestellt. Sie decken ein breites Spektrum ab – von Halbleitern über Fast Food bis hin zu Cybersicherheit und Sportwetten.

Arm Holdings enttäuscht trotz starker Rechenzentrum-Nachfrage

Das Geschäft mit CPUs für Rechenzentren boomt – das zeigt der gestern Abend veröffentlichte Quartalsbericht von Arm Holdings deutlich. Dennoch fallen die Aktien heute Morgen um 8%. Cramer nennt zwei Gründe: Erstens war die Aktie bereits sehr hoch bewertet, was einen Rücksetzer wahrscheinlich machte. Zweitens konnte Arm in der Analystenkonferenz keine Anhebung der offiziellen Umsatzprognose ankündigen, da das Unternehmen nicht genügend Produktionskapazitäten für seine neuen, energieeffizienten CPUs gesichert hat – obwohl diese effizienter sind als die x86-Prozessoren von AMD und Intel.

Ebenfalls im Fokus steht eine bedeutende Partnerschaft: Corning und Nvidia kooperieren bei der Glasfaserversorgung für KI-Infrastruktur. Beide CEOs sind heute Abend in Cramers Sendung „Mad Money" zu Gast. Cramer hält beide Aktien in seinem Charitable Trust und hob gestern das Kursziel für Corning an.

McDonald's, Fortinet und CVS mit starken Quartalszahlen

McDonald's übertraf die Erwartungen bei Umsatz und Gewinn. Die Aktie legte vorbörslich um 3% zu, gab die Gewinne aber wieder ab. Das flächenbereinigte Umsatzwachstum lag mit 3,8% im Rahmen der Konsenserwartungen. Die Rückkehr zu einer wertorientierten Kommunikation scheint sich für den Fast-Food-Riesen auszuzahlen, auch wenn Rindfleischpreise und kriegsbedingte Konsumzurückhaltung weiterhin belasten.

Fortinet hingegen begeisterte den Markt: Die Aktien des Firewall-Spezialisten legen um 15% zu. Analysten von BTIG stuften die Aktie von „Halten" auf „Kaufen" hoch und bezeichneten das Quartalsergebnis als herausragend. Fortinet hält 50% des globalen Firewall-Marktes. Der positive Schwung strahlte auch auf andere Cybersicherheitswerte aus – darunter CrowdStrike und Palo Alto Networks.

CVS entwickelt sich zunehmend zu einem reinen Gesundheitsunternehmen. Nach starken Quartalszahlen äußerte sich CEO Dave Joyner optimistisch über Verbesserungen bei der Krankenversicherungstochter Aetna. Die Bank of America hob das Kursziel von 95 auf 100 US-Dollar an. Die Aktie zeigt sich nach einer gestrigen Rallye von 7,6% stabil.

Carlyle, Kraft Heinz und Flutter unter Druck

Die Carlyle Group verfehlte die Quartalserwartungen und verliert heute Morgen über 5%. Der Private-Equity-Riese steht vor der Frage, ob er Portfoliounternehmen veräußern wird. Cramer betont, dass Software nicht das Kerngeschäft von Carlyle ist – was er als positiv wertet.

Kraft Heinz bleibt ein Sanierungsfall, doch Cramer rät, das Unternehmen nicht abzuschreiben. CEO Steve Cahillane investiert gezielt in Marken wie Kraft Mac and Cheese, um Kunden zurückzugewinnen. Die schlechte Unternehmensführung seit der Megafusion im Jahr 2015 hat das Unternehmen stark geschwächt – doch Cahillane verfolgt einen klaren Restrukturierungsplan.

Bei Flutter, der Muttergesellschaft von FanDuel, sorgt ein Führungswechsel für Unruhe. CEO Amy Howe wurde nach fünf Jahren abgelöst. Die Aktie fiel gestern um 4%, nachdem CNBC die Nachricht exklusiv gemeldet hatte. Flutter hat allein in diesem Jahr die Hälfte seines Börsenwertes verloren. Die Bank of America senkte das Kursziel von 140 auf 130 US-Dollar, behielt aber die Einstufung „Halten" bei.

Marriott als bevorzugter Hotelwert

Marriott übertraf die Gewinnerwartungen und hob den Ausblick für das laufende Quartal an. Cramer sieht darin eine Bestätigung, dass Marriott die einzige Hotelaktie ist, die es wert ist, gehalten zu werden. Baird senkte das Kursziel leicht von 388 auf 386 US-Dollar – was aber weiterhin nahe am oberen Ende der Analystenschätzungen liegt. Die Jahresprognose von Marriott fiel etwas schwächer als erwartet aus, da das Unternehmen mit anhaltenden kriegsbedingten Reiseunterbrechungen rechnet.

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