Jim Cramer lobt Fortinet und CME Group in Lightning Round
TV-Börsenexperte Jim Cramer bewertet in seiner schnellen Fragerunde mehrere Aktien – von Fortinet bis Hubbell.

Jim Cramer, Moderator der populären US-Börsensendung „Mad Money" auf CNBC, hat in seiner regelmäßigen „Lightning Round" wieder zahlreiche Aktien bewertet. In diesem Format beantwortet Cramer die Fragen von Anrufern zu verschiedenen Wertpapieren in rasantem Tempo – montags bis freitags zwischen 18 und 19 Uhr Eastern Time. Die Sendung gilt in den USA als einflussreiche Orientierungshilfe für Privatanleger.
Besonders positiv äußerte sich Cramer über den Cybersicherheitsanbieter Fortinet: „Fortinet ist gut. Sie leisten gute Arbeit, und mir gefällt der Wert." Damit rückte Fortinet in den Fokus vieler Anleger, die auf Cramers Einschätzungen achten. Das Unternehmen ist im Bereich Netzwerksicherheit tätig und gilt als einer der führenden Anbieter weltweit.
Cramers Einschätzungen im Überblick
Ebenfalls positiv beurteilte Cramer die CME Group, den weltweit größten Derivatebörsen-Betreiber: „CME Group ist sehr gut. Ich mochte Unternehmen, die im Handelsbereich tätig sind, schon immer, weil sie über Monopole oder zumindest Duopole verfügen." Diese Einschätzung unterstreicht Cramers generelle Vorliebe für Unternehmen mit starker Marktstellung und strukturellen Wettbewerbsvorteilen.
Auch Hubbell erhielt ein klares Lob: „Hubbell ist ein solides, großartiges amerikanisches Unternehmen. Man muss an der Aktie festhalten, wann immer der Kurs nachgibt." Damit empfiehlt Cramer Kursrücksetzer bei Hubbell als Kaufgelegenheit – eine klassische „Buy the Dip"-Strategie, die er häufig bei qualitativ hochwertigen Unternehmen anwendet.
Gemischter fiel das Urteil über Alcoa aus, den bekannten US-Aluminiumhersteller: „Es ist besser als früher, aber es bleibt ein Rohstoffwert." Cramer deutet damit an, dass Rohstoffunternehmen strukturell schwieriger zu bewerten sind, da ihre Ergebnisse stark von Marktpreisen abhängen, die das Unternehmen selbst kaum beeinflussen kann.
Vorsicht bei spekulativen Werten
Deutlich zurückhaltender zeigte sich Cramer bei Denison Mines, einem Uranexplorations-Unternehmen: „Ich beobachte diesen Wert nun schon seit Jahren, und die Aktie hat sich nicht gut entwickelt. Ich glaube nicht, dass sich das in absehbarer Zeit ändern wird." Eine klare Warnung für Anleger, die auf einen Turnaround spekulieren.
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Zur AktienanalyseRocket Lab bezeichnete Cramer schlicht als „reine Spekulation" und verwies stattdessen auf Voyager als bevorzugte Alternative im Raumfahrtsektor. Für HCA Holdings, einen der größten US-Krankenhausbetreiber, empfahl er Geduld: „Sie müssen noch ein Quartal abwarten. Wenn ein Quartal so enttäuschend ausfällt, muss man zumindest ein weiteres Quartal abwarten, um zu sehen, was das Unternehmen vorweisen kann."
Die „Lightning Round" ist seit Jahren ein festes Format in Cramers „Mad Money"-Sendung und wird von Millionen amerikanischer Privatanleger verfolgt. Für deutsche Anleger bietet sie einen interessanten Einblick in die Stimmung an der Wall Street – auch wenn Cramers Empfehlungen stets im Kontext der eigenen Anlagestrategie und Risikobereitschaft bewertet werden sollten.


