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Jersey Mike's beantragt Börsengang mit starkem Umsatzwachstum

Die US-Sandwich-Kette Jersey Mike's plant den Gang an die New York Stock Exchange und meldet beeindruckendes flächenbereinigtes Wachstum.

Jersey Mike's beantragt Börsengang mit starkem Umsatzwachstum

Die amerikanische Sandwich-Kette Jersey Mike's hat am Donnerstag offiziell die Unterlagen für ihren Börsengang (IPO) eingereicht. Das Unternehmen plant, künftig an der New York Stock Exchange (NYSE) unter dem Tickersymbol „JMKE" gehandelt zu werden. Der Schritt markiert einen bedeutenden Meilenstein für die Fastfood-Kette, die sich in den vergangenen Jahren zu einem ernstzunehmenden Wettbewerber im US-amerikanischen Sandwich-Markt entwickelt hat.

Besonders auffällig ist das Wachstum, das Jersey Mike's in den Börsengang-Unterlagen ausweist: Die flächenbereinigten Umsätze – also das Wachstum ohne den Effekt neu eröffneter Filialen – stiegen von 2020 bis 2025 kumuliert um 50 Prozent. Dieser Wert gilt in der Gastronomiebranche als wichtiger Indikator für die organische Stärke einer Kette, da er zeigt, wie gut bestehende Standorte performen, unabhängig von Expansion.

Deutliche Gewinnsteigerung im Jahresvergleich

Die Finanzzahlen, die Jersey Mike's im Rahmen des IPO-Antrags offenlegte, zeigen eine deutliche Verbesserung der Profitabilität. Für das vergangene Geschäftsjahr wies das Unternehmen einen Jahresüberschuss von 55 Millionen US-Dollar bei einem Gesamtumsatz von 724 Millionen US-Dollar aus. Das ist ein erheblicher Sprung gegenüber dem Vorjahr 2024, als der Jahresüberschuss lediglich 5 Millionen US-Dollar bei einem Umsatz von 653 Millionen US-Dollar betrug.

Die Umsatzsteigerung von 653 auf 724 Millionen US-Dollar entspricht einem Zuwachs von rund 11 Prozent. Noch beeindruckender ist jedoch die Entwicklung beim Nettogewinn: Dieser verzehnfachte sich nahezu von 5 auf 55 Millionen US-Dollar. Solche Zahlen dürften das Interesse institutioneller und privater Investoren gleichermaßen wecken.

Was deutsche Anleger wissen sollten

Für deutsche Privatanleger ist Jersey Mike's möglicherweise weniger bekannt als andere US-amerikanische Fastfood-Konzerne wie McDonald's oder Subway. Jersey Mike's ist eine Sandwich-Kette, die in den USA vor allem für ihre frisch belegten U-Boot-Sandwiches bekannt ist und in direktem Wettbewerb zu Subway steht. Das Unternehmen betreibt zahlreiche Franchise-Standorte quer durch die Vereinigten Staaten.

Ein Börsengang an der NYSE macht die Aktie grundsätzlich auch für internationale Investoren zugänglich. Unter dem Kürzel „JMKE" könnten Anleger weltweit – darunter auch Deutsche über entsprechende Broker mit US-Marktzugang – Anteile erwerben, sobald der IPO vollzogen ist. Wann genau der Handel aufgenommen wird und zu welchem Ausgabepreis die Aktien angeboten werden, geht aus den bislang veröffentlichten Unterlagen nicht hervor.

Die Einreichung der IPO-Unterlagen ist der formale erste Schritt im US-amerikanischen Börsengang-Prozess. In der Regel folgen darauf eine Roadshow, bei der das Management institutionelle Investoren überzeugt, sowie die finale Preisfindung, bevor die Aktie erstmals gehandelt wird. Angesichts der soliden Wachstumszahlen dürfte das Interesse am Jersey Mike's-IPO erheblich sein.

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