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Jefferies empfiehlt 18 europäische Mid-Cap-Aktien für 2026

Das US-Investmenthaus Jefferies hat 18 europäische Mid-Cap-Aktien identifiziert, die von sechs Megatrends profitieren sollen. Schwerpunkte sind Automatisierung, Rechenzentren und die deutsche Konjunkturerholung.

Jefferies empfiehlt 18 europäische Mid-Cap-Aktien für 2026

Das US-Investmenthaus Jefferies sieht großes Potenzial in europäischen Mid-Cap-Aktien und hat eine Liste mit 18 Unternehmen veröffentlicht, die von strukturellen Trends profitieren sollen. Die Analysten gruppieren ihre Favoriten in sechs Themenbereiche, die unterschiedliche Wachstumschancen bieten.

Fabrikautomation: Drei deutsche Profiteure

Im Bereich Fabrikautomation hebt Jefferies drei Unternehmen hervor: Kontron, Interroll und Krones. Die Analysten sehen steigende Nachfrage nach Automatisierungslösungen, getrieben durch Fachkräftemangel und den Druck zu höherer Betriebseffizienz. Diese Unternehmen sind nach Einschätzung der Experten gut positioniert, um von der Modernisierung europäischer Produktionsanlagen zu profitieren.

Stimmungswandel bei unterbewerteten Titeln

InPost, Sweco und Redcare Pharmacy werden als Profiteure eines Stimmungswandels eingestuft. Nach einer Phase gedrückter Bewertungen kehrt laut Jefferies das Anlegervertrauen zurück. Die Analysten sehen hier Chancen für Investoren, die auf eine Neubewertung setzen.

Rechenzentren und Elektrifizierung im Fokus

Der Boom bei Rechenzentren und die fortschreitende Elektrifizierung treiben drei weitere Empfehlungen: Belimo, Munters und Nordex. Belimo und Munters profitieren von der steigenden Nachfrage nach Klimatisierungs- und Kühlsystemen für energieintensive Rechenzentren. Nordex ist als Windkraftanlagenhersteller im Bereich erneuerbare Energien positioniert.

Deutschland-Erholung: Bechtle und Atoss im Blick

Mit Bechtle und Atoss Software nennt Jefferies zwei Unternehmen, die von einer deutschen Konjunkturerholung profitieren sollen. Die Analysten verweisen auf fiskalische Anreize und Reformbemühungen, die Investitionen im deutschen Mittelstand ankurbeln könnten. Beide Unternehmen sind stark auf den heimischen Markt ausgerichtet.

Strukturelle Gewinner mit Bewertungspotenzial

Arcadis, IMCD, Do&Co und Sixt werden als "falsch bewertete strukturelle Gewinner" eingestuft. Jefferies argumentiert, dass die Marktvolatilität Chancen bei Unternehmen geschaffen hat, die in langfristigen Wachstumsmärkten tätig sind. Die aktuellen Bewertungen würden das strukturelle Potenzial dieser Titel nicht vollständig widerspiegeln.

Überverkaufte Zykliker als Turnaround-Kandidaten

Sulzer, Burckhardt Compression und Thule Group runden die Liste als überverkaufte Zykliker ab. Die Analysten sehen hier Unternehmen, deren Bewertungen durch Zollsorgen und konjunkturelle Unsicherheit unter Druck geraten sind. Bei einer wirtschaftlichen Erholung 2026 könnte sich hier Aufholpotenzial ergeben.

Jefferies betont, dass die Positionierung dieser Mid-Caps auf sich ändernde wirtschaftliche Rahmenbedingungen in Europa ausgerichtet ist. Die Analysten sehen 2026 als Jahr der Erholung, in dem gut positionierte mittelgroße Unternehmen überproportional profitieren könnten.

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