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Japanische Versicherer profitieren von neuen Bilanzierungsregeln für Staatsanleihen

Neue Buchhaltungsvorschriften sollen Abschreibungen bei steigenden Zinsen verhindern und JGB-Markt stabilisieren.

Japanische Versicherer profitieren von neuen Bilanzierungsregeln für Staatsanleihen

Das japanische Institut für Wirtschaftsprüfer hat einen wegweisenden Entwurf zur Bilanzierung von Staatsanleihen im Versicherungssektor zur öffentlichen Kommentierung freigegeben. Die geplanten Regelungen könnten japanische Lebensversicherer künftig vor Wertberichtigungen auf ihre JGB-Bestände schützen, selbst wenn die Kurse durch steigende Zinsen fallen.

Laut Analysten von J.P. Morgan Global Markets Strategy markiert dieser Schritt einen wichtigen Fortschritt in den laufenden Diskussionen zur Behandlung von deckungsstockgebundenen Anleihen. Die neue Regelung betrifft speziell japanische Staatsanleihen (JGBs), die von Versicherern in der Kategorie "Policy Reserve Matching Bonds" gehalten werden. "Die diesmal angekündigte Unterstützung von der Buchhaltungsseite sollte eine gute Nachricht für den JGB-Markt sein", betonen die Experten.

Australische Banken im Fokus

Die National Australia Bank (NAB) konnte im Dezember-Quartal mit einem Cash-Gewinn von 2,02 Milliarden australischen Dollar die Erwartungen übertreffen. Das Ergebnis entspricht 58 Prozent der Halbjahresprognose von Jarden und führte zu einer Anhebung der Gesamtjahresprognose um fünf Prozent. Die Analysten verweisen auf ein verbessertes Marktumfeld, höhere Provisionserträge und eine stärkere Nettozinsmarge.

Trotz der positiven Zahlen bleiben die Jarden-Analysten skeptisch. Sie sehen die Marktführerschaft der NAB im Firmenkundengeschäft durch zunehmenden Wettbewerb der Commonwealth Bank und Westpac gefährdet. Zudem müsse die Bank mit dem attraktiven Einlagenangebot von Macquarie mithalten können. Das Kursziel wurde zwar um 3,4 Prozent auf 30,00 australische Dollar angehoben, die Verkaufsempfehlung bleibt jedoch bestehen.

Bewertungsrisiken im Bankensektor

Die jüngste Erholung australischer Bankaktien wird nach Einschätzung von Jarden eher durch Enttäuschungen in anderen Sektoren als durch die eigene Performance getrieben. Die vier größten Kreditinstitute des Landes verzeichneten im laufenden Monat Kursgewinne zwischen 6,5 und 19 Prozent. Die Analysten vermuten computergesteuerte Kapitalflüsse hinter dieser Entwicklung.

Die Bewertungsmultiplikatoren des Sektors liegen mittlerweile zwischen dem 20- und 28-fachen des Gewinns – deutlich über dem langfristigen Durchschnitt vom 12-fachen. Diese überhöhten Bewertungen bergen nach Ansicht der Experten erhebliche Risiken für Anleger.

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