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Japanische Aktien schwächer: Nikkei 225 verliert 0,95 Prozent

Rückgänge in den Sektoren Papier & Zellstoff, Transport und Kommunikation belasteten am Donnerstag die Tokioter Börse.

Japanische Aktien schwächer: Nikkei 225 verliert 0,95 Prozent

Die japanischen Aktienmärkte schlossen am Donnerstag mit deutlichen Verlusten. Der Nikkei 225 gab zum Handelsschluss in Tokio um 0,95 Prozent nach. Besonders die Sektoren Papier & Zellstoff, Transport und Kommunikation standen unter Druck und zogen den Leitindex nach unten.

Das Stimmungsbild an der Tokioter Börse war klar negativ: Die Verlierer überwogen die Gewinner mit 2.340 zu 1.259 Titeln. Lediglich 189 Aktien schlossen unverändert. Der Nikkei Volatility, der die implizite Volatilität von Nikkei-225-Optionen misst, sank dabei um 1,98 Prozent auf 31,22 – ein Zeichen, dass die Marktteilnehmer trotz der Kursverluste keine weitere Eskalation der Unsicherheit erwarteten.

Größte Gewinner im Nikkei 225

Trotz des schwachen Gesamtmarktes gab es einige bemerkenswerte Ausreißer nach oben. Tokai Carbon Co., Ltd. (TYO: 5301) führte die Gewinnerliste mit einem Plus von 18,46 Prozent oder 247,00 Punkten an und schloss bei 1.585,00. Das Unternehmen erreichte damit gleichzeitig ein neues 3-Jahres-Hoch – ein starkes Signal für die Aktionäre.

Ebenfalls deutlich zulegen konnte Nissui Corp (TYO: 1332) mit einem Anstieg von 10,97 Prozent oder 130,00 Punkten auf 1.315,50. Sumitomo Chemical Co., Ltd. (TYO: 4005) gewann 10,77 Prozent oder 58,70 Punkte und schloss bei 603,50 – auch dieser Titel markierte ein frisches 3-Jahres-Hoch und zeigte damit relative Stärke gegenüber dem Gesamtmarkt.

Schwerste Verlierer des Handelstages

Auf der Verliererseite fiel Fujikura Ltd. (TYO: 5803) am stärksten auf. Der Titel brach um 19,10 Prozent oder 1.500,00 Punkte ein und schloss bei 6.355,00. Ein massiver Rückgang, der das Papier deutlich unter Druck setzte.

Mitsubishi Materials Corp. (TYO: 5711) verlor 12,10 Prozent oder 738,00 Punkte und beendete den Handel bei 5.362,00. Dai Nippon Printing Co., Ltd. (TYO: 7912) sank um 11,29 Prozent oder 368,50 Punkte auf 2.895,50. Beide Unternehmen gehören zu den klassischen Industriekonzernen Japans und spiegeln die Schwäche in den belasteten Sektoren wider.

Rohstoffe und Währungen im Überblick

Auch der Rohstoffmarkt lieferte am Donnerstag gemischte Signale. Rohöl der Sorte WTI zur Lieferung im Juni stieg um 0,29 Prozent auf 101,31 US-Dollar pro Barrel. Brent-Öl zur Lieferung im Juli verteuerte sich um 0,37 Prozent auf 106,02 US-Dollar pro Barrel. Der Juni-Gold-Future hingegen gab leicht nach und fiel um 0,05 Prozent auf 4.704,15 US-Dollar pro Feinunze.

Auf dem Devisenmarkt legte das Währungspaar USD/JPY um 0,01 Prozent auf 157,86 zu, während EUR/JPY um 0,07 Prozent auf 184,97 stieg. Der US Dollar Index Future notierte 0,08 Prozent tiefer bei 98,35. Für deutsche Anleger mit Japan-Engagements sind diese Währungsbewegungen relevant, da sie die tatsächliche Rendite in Euro maßgeblich beeinflussen können.

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