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Italienische Börse schließt fester – Italy 40 erreicht neues Allzeithoch

Der Mailänder Leitindex legte am Montag um 1,43 Prozent zu, angetrieben von starken Gewinnen in Reisen, Finanzen und Industrie.

Italienische Börse schließt fester – Italy 40 erreicht neues Allzeithoch

Die italienischen Aktienmärkte haben den Handel am Montag mit deutlichen Gewinnen abgeschlossen. Der Investing.com Italy 40 stieg um 1,43 Prozent und markierte dabei ein neues Allzeithoch. Treibende Kräfte hinter der positiven Entwicklung waren vor allem die Sektoren Reisen und Freizeit, Finanzen sowie Industrie.

An der Mailänder Börse überwogen die Gewinner klar die Verlierer: 494 Aktien schlossen im Plus, 159 im Minus, während 42 Titel unverändert aus dem Handel gingen. Das breite Kursplus unterstreicht die positive Stimmung unter den Marktteilnehmern an diesem Handelstag.

Stärkste Werte im Italy 40

Größter Gewinner der Sitzung war Avio SpA (BIT: AVI), der Luft- und Raumfahrtzulieferer legte um beeindruckende 7,20 Prozent bzw. 2,60 Punkte zu und schloss bei 38,69. Auf dem zweiten Platz folgte der Zahlungsdienstleister Nexi SpA (BIT: NEXII) mit einem Plus von 6,51 Prozent oder 0,22 Punkten auf 3,60. Ebenfalls stark präsentierte sich der Hörgerätehersteller Amplifon (BIT: AMPF), der um 3,91 Prozent oder 0,41 Punkte auf 10,76 kletterte.

Auf der Verliererseite fiel der Energiekonzern Eni SpA (BIT: ENI) um 1,09 Prozent oder 0,26 Punkte auf 23,04. Der Rüstungs- und Technologiekonzern Leonardo SpA (BIT: LDOF) verlor 0,57 Prozent oder 0,30 Punkte und schloss bei 52,02. Der Erdgasnetzbetreiber Snam SpA (BIT: SRG) gab um 0,47 Prozent oder 0,03 Punkte auf 6,36 nach.

Rohölpreise unter Druck – Gold legt zu

Am Rohstoffmarkt zeigte sich ein gemischtes Bild. Rohöl zur Lieferung im Juli verlor deutlich 5,19 Prozent oder 5,01 Dollar und notierte bei 91,59 Dollar pro Barrel. Auch Brent-Öl zur Lieferung im August gab stark nach: minus 4,95 Prozent oder 4,96 Dollar auf 95,25 Dollar pro Barrel. Der ausgeprägte Rückgang bei den Ölpreisen belastete entsprechend die Aktien von Energieunternehmen wie Eni.

Gold hingegen entwickelte sich gegenläufig: Der August-Future stieg um 1,03 Prozent oder 46,85 Dollar auf 4.603,25 Dollar pro Feinunze. Das Edelmetall profitierte damit von seiner Rolle als sicherer Hafen in einem volatilen Marktumfeld.

Im Devisenmarkt blieb das Währungspaar EUR/USD mit einem minimalen Anstieg von 0,34 Prozent nahezu unverändert bei 1,16. EUR/GBP notierte ebenfalls stabil bei 0,86, ein Plus von 0,19 Prozent. Der US-Dollar-Index-Future gab leicht um 0,25 Prozent auf 98,93 nach.

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