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Israel und Iran vereinbaren Waffenruhe

Raketenangriffe enden nach schwersten Angriffen auf israelisches Gebiet

Israel und Iran vereinbaren Waffenruhe

Zwölf Tage nach Beginn des offenen Krieges zwischen Israel und dem Iran haben beide Seiten eine Waffenruhe bestätigt. Die israelische Regierung erklärte, dass alle Kriegsziele erreicht und sogar übertroffen worden seien. Ministerpräsident Benjamin Netanjahu informierte sein Kabinett darüber, dass Israel dem Waffenstillstandsvorschlag des US-Präsidenten Donald Trump zugestimmt habe. Trump selbst verkündete die Feuerpause über seine Plattform Truth Social und appellierte an alle Beteiligten, diese nicht zu brechen. Auch der iranische staatliche Rundfunk bestätigte die Einigung.

Kurz vor Inkrafttreten der Waffenruhe starteten die iranischen Revolutionsgarden die längste Raketenangriffswelle seit Beginn des Konflikts. Insgesamt wurden sechs Salven auf Israel abgefeuert. Dabei kamen mindestens fünf Menschen ums Leben, und 20 weitere wurden verletzt. Die israelische Armee gab anschließend bekannt, dass die Schutzräume wieder verlassen werden könnten.

Trotz der vereinbarten Feuerpause blieben militärische Aktivitäten nicht aus. Die israelische Luftwaffe griff in den Stunden vor der Waffenruhe Raketenabschussrampen im Westen des Irans an und zerstörte sie. In der offiziellen Mitteilung Israels wurde betont, dass durch diese Operationen eine „doppelte existenzielle Bedrohung“ beseitigt worden sei, nämlich sowohl im Bereich des iranischen Atomprogramms als auch bei den ballistischen Raketen.

Darüber hinaus habe Israel die vollständige Lufthoheit über Teheran erlangt und die militärische Führung sowie zentrale Regierungsziele im Iran schwer getroffen. Die israelische Regierung dankte den USA und Präsident Trump für ihre Unterstützung bei der Verteidigung und der Beseitigung der iranischen Atombedrohung.

Die Bevölkerung Israels wurde aufgefordert, weiterhin die Anweisungen des Heimatschutzkommandos zu befolgen, bis die vollständige Umsetzung der Waffenruhe bestätigt sei. Gleichzeitig warnte die israelische Armee, bei Verletzungen der Feuerpause mit aller Härte zu reagieren. Unklar bleibt, ob die Waffenruhe dauerhaft Bestand haben wird, da die komplexen politischen und militärischen Verhältnisse in der Region ein bleibendes Friedensabkommen erschweren.

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