Israel tötet Irans Sicherheitschef Ali Laridschani bei Luftangriff
Israelische Luftangriffe haben offenbar den iranischen Sicherheitschef Ali Laridschani getötet – iranische Staatsmedien wollen bald reagieren.

Israel hat am Montag bei gezielten Luftangriffen den iranischen Sicherheitschef Ali Laridschani ins Visier genommen. Laut einem Bericht des Wall Street Journal (WSJ) geht Israel davon aus, dass Laridschani bei den Angriffen getötet wurde. Iranische Staatsmedien kündigten am Dienstag an, in Kürze eine Botschaft von Laridschani zu veröffentlichen.
Das israelische Militär bestätigte zudem den Tod von Brigadegeneral Gholamreza Soleimani. Soleimani kommandierte in den vergangenen sechs Jahren die Basidsch-Miliz, eine weitgehend aus Freiwilligen bestehende paramilitärische Truppe mit Einheiten im gesamten Iran. Er wurde ebenfalls bei den Angriffen am Montag getötet.
Strategie gegen Irans Sicherheitsapparat
Israels Angriffe richten sich gezielt gegen den iranischen Sicherheitsapparat. Ziel ist es laut WSJ, die Voraussetzungen für einen Volksaufstand gegen das iranische Regime zu schaffen. Zu den anvisierten Strukturen gehören die iranische Polizei, die paramilitärischen Islamischen Revolutionsgarden (IRGC) sowie die in Zivil operierende Basidsch-Miliz.
Die Basidsch gilt als eine der wichtigsten Stützen des iranischen Regimes. Die Miliz ist bekannt dafür, Proteste im Inland brutal niederzuschlagen – zuletzt bei den landesweiten Unruhen nach dem Tod von Mahsa Amini im Jahr 2022. Ihre Zerschlagung hätte erhebliche Auswirkungen auf die innere Stabilität des Irans.
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Zur AktienanalyseDie Entwicklungen markieren eine deutliche Eskalation im Konflikt zwischen Israel und dem Iran. Für internationale Finanzmärkte und Energiepreise bleibt die Lage im Nahen Osten ein zentraler Risikofaktor, da der Iran als bedeutender Ölproduzent gilt und eine weitere Destabilisierung der Region die Rohstoffmärkte belasten könnte.


