Irische Immobilienpreise steigen um 6,6% – Wachstum verlangsamt sich
Der irische Immobilienmarkt zeigt weiterhin Wachstum, verliert aber an Tempo. Im November stiegen die Wohnimmobilienpreise um 6,6% gegenüber dem Vorjahr – nach 7,2% im Oktober.

Die Preise für Wohnimmobilien in Irland sind im November 2024 im Jahresvergleich um 6,6% gestiegen. Das geht aus aktuellen Daten des Central Statistics Office hervor, die am Mittwoch veröffentlicht wurden. Damit verlangsamt sich die Preisentwicklung gegenüber dem Vormonat Oktober, als noch ein jährliches Wachstum von 7,2% verzeichnet wurde.
Monatliche Entwicklung zeigt moderates Plus
Auf Monatsbasis legten die Immobilienpreise im November um 0,3% zu. Diese moderate Entwicklung deutet auf eine gewisse Stabilisierung des Marktes hin, nachdem die Preise in den Vormonaten deutlich stärker gestiegen waren. Die irische Statistikbehörde hatte die Oktober-Zahlen zudem leicht nach unten korrigiert – von ursprünglich gemeldeten 7,3% auf 7,2%.
Irischer Immobilienmarkt im europäischen Kontext
Irland gehört zu den europäischen Ländern mit besonders dynamischen Immobilienmärkten. Die anhaltend hohe Nachfrage nach Wohnraum, insbesondere in Dublin und anderen urbanen Zentren, treibt die Preise seit Jahren nach oben. Die aktuelle Verlangsamung könnte auf steigende Zinsen und eine vorsichtigere Haltung der Käufer zurückzuführen sein.
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Zur AktienanalyseAusblick für den irischen Wohnungsmarkt
Marktbeobachter gehen davon aus, dass sich der Trend zur Abschwächung des Preiswachstums fortsetzen könnte. Die Europäische Zentralbank hat die Zinsen in den vergangenen Monaten mehrfach angehoben, was die Finanzierungskosten für Immobilienkäufer erhöht. Dennoch bleibt der Markt aufgrund des strukturellen Wohnungsmangels in Irland angespannt.


