Iran-Konflikt und Fed-Sitzung belasten globale Finanzmärkte
Geopolitische Spannungen im Nahen Osten und die erwartete Fed-Entscheidung dominieren das Marktgeschehen zu Wochenbeginn.

Die globalen Finanzmärkte stehen unter doppeltem Druck: Der eskalierende Konflikt zwischen den USA, Israel und dem Iran sowie die bevorstehende Sitzung der US-Notenbank Federal Reserve (Fed) am 17. und 18. März halten Anleger in Atem. US-Aktienindex-Futures legten am Montagmorgen trotzdem leicht zu – nach einer schwachen Vorwoche mit deutlichen Verlusten.
Der S&P 500-Future stieg um 0,4 % auf 6.709,50 Punkte, der Nasdaq 100-Future gewann ebenfalls 0,4 % auf 24.700,75 Punkte, und der Dow-Jones-Future legte 0,3 % auf 47.031,0 Punkte zu. Dies folgt auf Wochenverluste von 1,6 % beim S&P 500, 2,0 % beim Dow Jones und 1,3 % beim Nasdaq. Die Erholung fällt damit eher verhalten aus.
Ölpreis über 100 Dollar – Inflationssorgen nehmen zu
Im Zentrum der geopolitischen Sorgen steht der Angriff auf einen wichtigen iranischen Exportterminal am Wochenende. US-Präsident Donald Trump drohte mit weiteren Schlägen gegen die Infrastruktur auf der Insel Kharg und wies Berichte über ein baldiges Konfliktende zurück. Der Iran blockiert die Straße von Hormus – über die rund ein Fünftel der weltweiten Ölversorgung transportiert wird –, was Brent-Rohöl auf über 105 US-Dollar pro Barrel getrieben hat.
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Zur AktienanalyseDiese Energiepreisrallye schürt Inflationsängste und erschwert der Fed die geldpolitische Steuerung erheblich. Für die anstehende Sitzung wird zwar allgemein eine Zinspause erwartet, doch Investoren fürchten eine hawkishe Rhetorik der Notenbank. Eine „Higher-for-longer


