Iran greift VAE an: Über 268 Raketen abgefangen
Die Vereinigten Arabischen Emirate stehen im Zentrum iranischer Vergeltungsangriffe – mit massivem Raketenabwehreinsatz.

Die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) gehören zu den am härtesten getroffenen Zielen iranischer Angriffe im laufenden Konflikt. Mindestens elf Länder wurden vom Iran als Reaktion auf anhaltende US-amerikanische und israelische Militäroperationen attackiert – doch außer Israel traf es kein Land so stark wie die Emirate.
Laut offiziellen Angaben des Verteidigungsministeriums der VAE hat die Luftabwehr bis zum 12. März – dem 13. Kriegstag – insgesamt 268 ballistische Raketen sowie 15 Marschflugkörper abgefangen. Die Emirate beziffern ihre Abfangquote auf über 90 Prozent aller aus dem Iran kommenden Raketen- und Drohnenbedrohungen.
Strategische Bedeutung der VAE im Konflikt
Die VAE gelten als wirtschaftliches Herzstück der Golfregion und beherbergen wichtige westliche Militärbasen. Diese strategische Bedeutung macht das Land zu einem bevorzugten Ziel iranischer Vergeltungsschläge. Dubai und Abu Dhabi sind zudem globale Finanz- und Handelszentren, deren Destabilisierung weitreichende wirtschaftliche Folgen hätte.
Die Intensität der Angriffe verdeutlicht, wie stark der Iran bereit ist, regionale Akteure unter Druck zu setzen, die als Verbündete oder Unterstützer des Westens wahrgenommen werden. Die VAE unterhalten seit Jahren enge Wirtschafts- und Sicherheitsbeziehungen zu den USA und normalisierten 2020 im Rahmen der Abraham-Abkommen ihre Beziehungen zu Israel.
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Zur AktienanalyseFür internationale Investoren und Unternehmen mit Engagements in der Golfregion stellt die Eskalation ein erhebliches geopolitisches Risiko dar. Die Märkte beobachten die Lage genau, da die VAE als wichtiger Knotenpunkt für Handel, Energie und Kapitalflüsse in der Region fungieren.

