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Iran-Gespräche und Zentralbank-Protokoll prägen ruhige Handelswoche

Während Asien Mondneujahr feiert, richten sich Anlegerblicke auf Genfer Atomverhandlungen und Fed-Sitzungsprotokoll.

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Iran-Gespräche und Zentralbank-Protokoll prägen ruhige Handelswoche

Die Finanzmärkte zeigen sich zu Wochenbeginn in ruhigem Fahrwasser. Während ein Großteil Asiens wegen der Feierlichkeiten zum Mondneujahr geschlossen bleibt, dominieren diplomatische Entwicklungen im Nahen Osten die Marktstimmung. US-Präsident Donald Trump kündigte eine "indirekte" Beteiligung an den am Dienstag in Genf stattfindenden Gesprächen über das iranische Atomprogramm an und äußerte sich optimistisch über eine mögliche Einigung mit Teheran.

Die Hoffnung auf eine Deeskalation der geopolitischen Spannungen spiegelt sich in den Rohstoffmärkten wider. Die Ölpreise legten zu, während Gold nachgab. Anleger setzen darauf, dass eine diplomatische Lösung im Iran-Konflikt die Versorgungssicherheit bei Energierohstoffen stabilisieren könnte.

Die Handelsaktivität an den globalen Börsen bleibt deutlich gedämpft. Neben den Märkten in Festlandchina, Hongkong, Singapur, Taiwan und Südkorea sind auch die Handelsvolumina in den USA nach dem Presidents' Day reduziert. Im frühen europäischen Handel notierten die Futures leicht im Minus: Der Euro Stoxx 50 verlor 0,35 Prozent auf 5.975 Punkte, der DAX gab 0,39 Prozent auf 24.774 Punkte nach.

Fokus auf Notenbank-Kommunikation

Angesichts der ruhigen Nachrichtenlage richten Händler ihren Blick auf die wichtigen Termine dieser Woche. Am Mittwoch veröffentlicht die US-Notenbank Fed das Protokoll ihrer jüngsten Sitzung, das Aufschluss über die weitere Zinspolitik geben könnte. Am Freitag folgen die US-BIP-Zahlen für das vierte Quartal, die Hinweise auf die konjunkturelle Entwicklung der weltgrößten Volkswirtschaft liefern werden.

Zusätzliche Bedeutung erhalten die anstehenden Inflationsdaten aus Großbritannien, Kanada und Japan. Die Preisdaten gewinnen nach der überraschenden Zinsentscheidung der Reserve Bank of Australia (RBA) an Gewicht. Die australische Notenbank war Anfang Februar die erste große Zentralbank außerhalb Japans, die nach dem Post-COVID-Lockerungszyklus die Zinsen wieder anhob. Die RBA begründete den Schritt damit, dass die Inflation ohne diese Maßnahme hartnäckig hoch geblieben wäre.

Wichtige Termine am Dienstag

Für den heutigen Handelstag stehen mehrere relevante Veröffentlichungen an. Im Unternehmensbereich legen Kerry Group, InterContinental Hotels und Carrefour SA ihre Geschäftszahlen vor. Aus Deutschland werden die finalen Verbraucherpreisindex-Daten für Januar erwartet, die Aufschluss über die Inflationsentwicklung geben. Zudem veröffentlichen die ZEW-Institute ihre Konjunkturumfragen für die Eurozone und Deutschland.

Am Anleihemarkt stehen die Wiedereröffnung der Auktionen für zweijährige deutsche Bundesanleihen sowie Auktionen für zwei- und sechsjährige britische Staatsanleihen auf der Agenda. Die US-Aktienfutures notierten am Morgen 0,46 Prozent tiefer bei 6.819 Punkten, während die FTSE-Futures um 0,18 Prozent auf 10.422 Punkte nachgaben.

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