Iran dementiert Militärübungen der Revolutionsgarden in Straße von Hormus
Iranischer Beamter widerspricht Medienberichten über geplante Manöver mit scharfer Munition am Wochenende.

Ein hochrangiger iranischer Vertreter hat am Sonntag Berichte über geplante Militärübungen der Revolutionsgarden in der strategisch wichtigen Straße von Hormus dementiert. Entgegen Meldungen des staatlich kontrollierten Senders Press TV seien keine Manöver mit scharfer Munition vorgesehen gewesen, teilte der Beamte gegenüber Reuters mit.
"Es gab keinen Plan für die Garden, dort Militärübungen abzuhalten, und es gab auch keine offizielle Ankündigung dazu. Es handelte sich lediglich um falsche Medienberichte", erklärte der iranische Vertreter. Die Klarstellung erfolgte, nachdem Press TV am Donnerstag berichtet hatte, die Seestreitkräfte der Revolutionsgarden würden am 1. und 2. Februar Übungen in der Meerenge durchführen.
Die Straße von Hormus gilt als eine der wichtigsten Wasserstraßen weltweit. Durch die nur 55 Kilometer breite Meerenge zwischen Iran und Oman fließt etwa ein Fünftel der globalen Ölproduktion. Jede militärische Aktivität in dieser Region wird von den internationalen Märkten und westlichen Regierungen aufmerksam beobachtet.
Hintergrund der Verwirrung
Die widersprüchlichen Aussagen zwischen dem staatlichen Fernsehsender und dem iranischen Beamten werfen Fragen über die interne Kommunikation in Teheran auf. Press TV hatte in seiner ursprünglichen Meldung konkrete Daten für die angeblichen Manöver genannt, was nun als Fehlinformation bezeichnet wird.
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Zur AktienanalyseDie Revolutionsgarden kontrollieren die iranischen Seestreitkräfte im Persischen Golf und haben in der Vergangenheit wiederholt Militärübungen in der strategischen Meerenge abgehalten. Solche Manöver werden international oft als Machtdemonstration gewertet und können zu Spannungen in der ölreichen Region führen.


