Irak verhaftet vier Verdächtige nach Raketenangriff auf Syrien
Bagdad reagiert mit schnellen Festnahmen auf den Beschuss eines Militärstützpunkts im Nordosten Syriens.

Der Irak hat am Dienstag vier Verdächtige festgenommen, die für den Raketenangriff vom Montag auf einen Militärstützpunkt im Nordosten Syriens verantwortlich sein sollen. Das Büro des irakischen Ministerpräsidenten bestätigte die Verhaftungen. Die schnelle Reaktion der irakischen Behörden signalisiert den Willen Bagdads, grenzüberschreitende Angriffe von irakischem Territorium aus zu unterbinden.
Nach Angaben zweier irakischer Sicherheitsquellen gegenüber Reuters wurden am Montag mindestens sieben Raketen von der irakischen Stadt Rabi'a aus abgefeuert. Das Ziel war demnach ein US-Militärstützpunkt im Nordosten Syriens. Rabi'a liegt im Grenzgebiet zwischen dem Irak und Syrien und gilt als strategisch bedeutsamer Korridor in der Region.
Unklarheit über das genaue Ziel
Die syrische Armee meldete einige Stunden nach dem Angriff, dass einer ihrer Militärstützpunkte in der nordöstlichen Stadt Hasaka unter Raketenbeschuss geraten sei. Dabei ließ Damaskus offen, ob es sich bei dem getroffenen Stützpunkt um eine amerikanische Basis handelte oder ob dort US-Truppen stationiert waren. Diese Unklarheit erschwert eine eindeutige Zuordnung des Angriffs.
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Zur AktienanalyseDer Nordosten Syriens ist ein komplexes Konfliktgebiet, in dem US-Streitkräfte gemeinsam mit kurdischen Partnertruppen operieren. Angriffe auf dortige Stützpunkte haben in der Vergangenheit wiederholt zu diplomatischen Spannungen zwischen Washington, Bagdad und regionalen Akteuren geführt. Die USA haben mehrfach betont, dass sie Angriffe auf ihr Militärpersonal nicht tolerieren werden.


