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Inflation: Experten befürchten Langzeitfolgen

Warum Experten eine Lohn-Preis-Spirale fürchten und warum die Inflation noch nicht verschwinden wird

Inflation: Experten befürchten Langzeitfolgen

Die aktuellen Zahlen zu Lebensmitteln wie Butter lassen es nicht vermuten, aber die Inflation bleibt auf hohem Niveau. Trotz gesunkener Energiepreise und einiger Preisrückgänge bleibt die Teuerungsrate bei hohen 7,2 Prozent. Experten warnen vor einer Lohn-Preis-Spirale, die die Inflation weiter anheizen könnte. Auch die sogenannte Kerninflation, also die Inflation ohne Energie und Lebensmittel, bleibt mit fünf bis sechs Prozent hoch.

Die Energiepreise sind zuletzt gesunken, was sich positiv auf die Zapfsäulenpreise auswirkt. Doch Veränderungen bei Strom und Gas könnten sich zeitlich verzögert auswirken. Die Tendenz zeigt jedoch eindeutig nach unten, so Wirtschaftsminister Robert Habeck. Die Bundesregierung rechnet für 2024 noch mit einer Inflation von 2,7 Prozent, doch Tarifabschlüsse könnten zu Zweit- und Drittrundeneffekten führen und die Inflation weiter anheizen.

Experten betonen, dass kräftige Lohn- und Gehaltszuwächse das beste Mittel gegen steigende Lebenshaltungskosten sind. Doch auch hohe Tarifabschlüsse haben eine Kehrseite und können zu höheren Abgaben und Gebühren führen, die die Inflation weiter hochhalten. Die Entwicklung bleibt spannend und zeigt, dass die Inflation schnell da sein kann, aber nur schwer zu bekämpfen ist.

Finanzminister Christian Lindner bringt es auf den Punkt: Die Inflation ist ohnehin ein zähes Biest.

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