Indonesien erlaubt Freeport vorübergehenden Kupferexport
Sechsmonatige Genehmigung soll Schmelzanlagen-Reparatur und Staatseinnahmen sichern

Indonesien wird Freeport Indonesia eine sechsmonatige Genehmigung für den Export von Kupferkonzentrat erteilen, während die Reparaturen an der Schmelzanlage durchgeführt werden. Damit soll sichergestellt werden, dass der Staat weiterhin Lizenzgebühren erhält, erklärte der Energieminister. Freeport hatte die Genehmigung beantragt, nachdem die Kupferkathodenproduktion in der neuen Schmelzanlage in Gresik in der Provinz Ost-Java nach einem Brand im Oktober eingestellt werden musste.
Energieminister Bahlil Lahadalia erklärte, dass das Unternehmen sechs Monate Zeit habe, um die Schmelzanlage instand zu setzen. Er nannte keine konkrete Menge für die erlaubten Exporte, hatte jedoch zuvor angedeutet, dass ein Kontingent von etwa einer Million Tonnen möglich sein könnte. Freeport hat seit dem Auslaufen der letzten Exportgenehmigung Ende 2024 kein Kupferkonzentrat mehr exportiert. Aufgrund des wachsenden Lagerbestands arbeitet der Bergbaubetrieb derzeit mit nur 40 Prozent der Kapazität. Die Bestände an Kupferkonzentrat haben eine Menge von 400.000 Tonnen erreicht.
Vergangene Woche erklärte Freeport, dass das Unternehmen die Genehmigung zur Ausfuhr von 1,2 Millionen Tonnen Konzentrat beantragen werde. Freeport Indonesia reagierte nicht umgehend auf eine Anfrage zur Stellungnahme. Die Regierung Indonesiens verfolgt eine Politik, die den Export unverarbeiteter Rohstoffe wie Kupfer und Nickel verbietet, um den Aufbau einer nationalen Verarbeitungsindustrie zu fördern.
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Zur AktienanalyseBahlil Lahadalia sprach bei der Einweihung der Edelmetallraffinerie von Freeport Indonesia, die sich im Schmelzkomplex in Gresik befindet. Die Raffinerie, deren Bau 630 Millionen US-Dollar kostete, verarbeitet Gold, Silber, Platin und Palladium. Dies ging aus einer Präsentation hervor, die während des live übertragenen Ereignisses gezeigt wurde.


