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Immer mehr Anleger ziehen Bitcoins von den Kryptobörsen ab

Der Prozess dürfte dafür sorgen, dass den Exchanges die Liquidität abhanden kommt.

Immer mehr Anleger ziehen Bitcoins von den Kryptobörsen ab

Immer mehr BTC werden von den Börsen zurückgezogen. Droht jetzt ein Bitcoin-Mangel? Ein Blick auf das, was noch übrig ist. Der anhaltende Bitcoin-Boom sorgt dafür, dass das digitale Gold an den Handelsplätzen immer knapper wird. Selbst der Sprung über die Marke von 30.000 USD führte nicht zu einem Massenzustrom von BTC-Einheiten auf Wechselkonten. HODLN, die unerschütterliche Beteiligung von BTC, scheint gegenüber kurzfristigen Gewinnmitnahmen immer beliebter zu werden. Wie aus den Daten des Blockchain-Analyseportals ViewBase hervorgeht, sind die Bitcoin-Bestände an Börsen im vergangenen Jahr stetig zurückgegangen. Zum Zeitpunkt des Schreibens sind noch 1.515.145 BTC in Brieftaschen gespeichert, die von ViewBase verfolgt werden. Insbesondere die US-Börse Coinbase verzeichnete in den letzten 30 Tagen ein erhebliches Blutvergießen in ihrer Bitcoin-Reserve. Von den rund 91.907 BTC, die aus Geldbörsen entnommen wurden, entfallen rund 83.700 BTC auf Abhebungen aus Coinbase-Geldbörsen. Nur Bitfinex (+10.576 BTC), Bitstamp (+1.028 BTC), Poloniex (1.022 BTC) und der Bergbaupool BTC.top (+124 BTC) verzeichneten einen Zufluss. Laut ViewBase-Daten verfügt Coinbase jedoch immer noch über die größte Bitcoin-Reserve. So halten Krypto-Börsen immer noch nur etwa 7,2 Prozent des Angebots, was auf 21 Millionen Einheiten begrenzt ist. Daten von Blockchain-Analysten Glassnode stützen auch den Eindruck schwindender BTC-Reserven an den Börsen. Erst im Zuge des Corona-Crashs Mitte März 2020 kam es zu einem deutlichen Zustrom von Geldbörsen.

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