ANZEIGEDie kleine Aktie ist aktuell gnadenlos unterbewertet. So profitieren deutsche Anleger…

IBM profitiert vom Aufschwung durch Künstliche Intelligenz

Konzern steigert Umsatz und hebt Prognose an – breites Wachstum in allen Sparten

24. Oktober 2025 2 Min
IBM profitiert vom Aufschwung durch Künstliche Intelligenz

IBM hat im dritten Quartal des Jahres ein deutliches Umsatzwachstum erzielt und profitiert zunehmend vom weltweiten Interesse an Künstlicher Intelligenz. Der Konzern meldete einen Anstieg der Erlöse um neun Prozent auf 16,3 Milliarden US-Dollar, währungsbereinigt ein Plus von sieben Prozent. Gleichzeitig wurde die Jahresprognose angehoben, sowohl für den Umsatz als auch für den freien Cashflow. Der traditionsreiche Technologiekonzern zeigt damit eine Rückkehr zu solidem Wachstum in mehreren Geschäftsbereichen.

Das Softwaresegment trug mit einem Umsatz von 7,2 Milliarden Dollar maßgeblich zum Ergebnis bei, ein Zuwachs von zehn Prozent gegenüber dem Vorjahr. Besonders stark entwickelten sich die Hybrid-Cloud-Sparte Red Hat mit einem Plus von 14 Prozent und der Bereich Automatisierung, der um 24 Prozent zulegte. Auch das Beratungsgeschäft konnte wachsen und erzielte mit 5,3 Milliarden Dollar einen Anstieg von drei Prozent. Diese Entwicklung unterstreicht die zunehmende Bedeutung von Softwarelösungen und Dienstleistungen im IBM-Portfolio.

Noch dynamischer zeigte sich die Infrastruktur-Sparte, die ein Wachstum von 17 Prozent auf 3,6 Milliarden Dollar verbuchte. Innerhalb dieses Segments verzeichneten die IBM Z-Mainframes einen außergewöhnlichen Anstieg von 61 Prozent und trugen damit wesentlich zum Gesamtwachstum bei. Selbst das kleinere Finanzierungsgeschäft des Konzerns legte mit rund 200 Millionen Dollar um zehn Prozent zu. Insgesamt konnte IBM in allen operativen Bereichen Zuwächse erzielen, was auf eine breit abgestützte Erholung hinweist.

Auch auf der Ergebnisebene verzeichnete IBM Fortschritte. Die Bruttomarge lag nach GAAP bei 57,3 Prozent, die operative Marge bei 58,7 Prozent. Der Gewinn je Aktie stieg auf 1,84 Dollar nach GAAP beziehungsweise auf 2,65 Dollar bereinigt. Seit Jahresbeginn summierte sich der freie Cashflow auf 7,2 Milliarden Dollar, der operative Cashflow erreichte 9,2 Milliarden Dollar. Die liquiden Mittel beliefen sich auf 14,9 Milliarden Dollar, während die Schulden mit 63,1 Milliarden Dollar angegeben wurden. Trotz einer einmaligen Steuerbelastung aus US-Gesetzgebung bleibt die Bilanz solide.

IBM bestätigte zudem die Quartalsdividende von 1,68 Dollar je Aktie, mit Auszahlung am 10. Dezember. Vorstandschef Arvind Krishna verwies auf ein KI-Auftragsvolumen von über 9,5 Milliarden Dollar. Finanzchef James Kavanaugh betonte, dass IBM beim bereinigten EBITDA ein zweistelliges Wachstum erzielt habe. An der Börse reagierten Anleger allerdings verhalten, obwohl die Zahlen auf eine Fortsetzung des Aufwärtstrends hindeuten.

Disclaimer