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Iamgold startet stark ins Jahr 2026 mit 183.600 Unzen Gold

Der kanadische Goldproduzent meldet ein EBITDA von 666 Millionen Dollar und plant technische Berichte für alle Standorte.

Iamgold startet stark ins Jahr 2026 mit 183.600 Unzen Gold

Das kanadische Bergbauunternehmen Iamgold hat einen „robusten" Start in das Geschäftsjahr 2026 vermeldet. Im ersten Quartal, den drei Monaten bis zum 31. März, produzierte das Unternehmen 183.600 Unzen Gold. Die Ergebnisse unterstreichen die starke operative Leistung des Konzerns im aktuellen Goldpreisumfeld.

Das EBITDA (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) belief sich im ersten Quartal auf beachtliche 666 Millionen US-Dollar. Zusätzlich erwirtschaftete Iamgold einen Free Cashflow auf Minenebene von 525 Millionen US-Dollar. Diese Zahlen spiegeln laut Unternehmen den erheblichen Hebel wider, den Iamgold im derzeitigen Goldpreisumfeld besitzt.

Die starke Cashflow-Generierung ermöglichte es dem Konzern, sein Kapital aktiv einzusetzen. Über das laufende Aktienrückkaufprogramm schüttete Iamgold 260 Millionen US-Dollar an die Aktionäre aus. Gleichzeitig wurden Schulden in Höhe von 100 Millionen US-Dollar zurückgezahlt – ein deutliches Signal für die finanzielle Stärke des Unternehmens.

Jahresprognose bleibt im Blick

Iamgold bestätigt, weiterhin auf Kurs zu sein, die Jahresprognose von 720.000 bis 820.000 Unzen Gold zu erreichen. Besonders die Minen Westwood in der kanadischen Provinz Québec sowie Essakane im westafrikanischen Burkina Faso lieferten im Jahresvergleich verbesserte Quartalszahlen. Höhere Erzgrade und eine gesteigerte betriebliche Effizienz werden als Hauptgründe für die Verbesserungen genannt.

Weniger reibungslos verlief das Quartal hingegen an der Goldmine Côté in Ontario. Ungeplante Stillstandszeiten der Förderanlage begrenzten den Durchsatz: Ein erhöhtes Volumen an zerkleinertem Erz aus dem zusätzlichen sekundären Kegelbrecher beschleunigte den Verschleiß und führte zu Rissen am Förderband. Nach durchgeführten Reparaturen hat sich die Leistung der Anlage jedoch wieder verbessert.

Iamgold zeigt sich zuversichtlich, dass Côté sein Produktionsziel für das Gesamtjahr von 270.000 bis 310.000 Unzen erreichen wird. Das Unternehmen erwartet zudem, dass sich die Kosten in der Mine im Jahresverlauf verbessern werden, sobald der Durchsatz steigt und der temporäre Brecherkreislauf für Zuschlagstoffe schrittweise eingestellt wird.

Technische Berichte für alle Standorte geplant

Für das zweite Quartal plant Iamgold die Veröffentlichung einer aktualisierten Mineralressourcenerklärung für die Mine Côté. Ein umfassender technischer Bericht soll bis zum Jahresende folgen. Dieser Bericht wird eine großflächigere Mine skizzieren, die sowohl die Zonen Côté als auch Gosselin umfasst – ein potenziell bedeutender Schritt für die langfristige Entwicklung des Standorts.

Darüber hinaus sind technische Berichte auch für die Standorte Westwood, Essakane sowie den Nelligan-Minenkomplex in Québec geplant. In Kombination sollen diese Berichte ein bedeutendes Potenzial für Produktionswachstum, eine Verlängerung der Minenlebensdauer und eine Wertsteigerung aufzeigen. Für Anleger, die den Goldsektor beobachten, dürften diese Veröffentlichungen im weiteren Jahresverlauf wichtige Orientierungspunkte liefern.

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