ANZEIGEDie kleine Aktie ist aktuell gnadenlos unterbewertet. So profitieren deutsche Anleger…

HYPE-Token, Commvault und Corning: Tech-Marktgeflüster im Überblick

Grayscale sieht Aufwärtspotenzial beim HYPE-Token, Commvault leidet unter Chip-Engpässen, und Corning profitiert von KI-Nachfrage.

HYPE-Token, Commvault und Corning: Tech-Marktgeflüster im Überblick

Die neuesten Market Talks aus dem Bereich Technologie, Medien und Telekommunikation beleuchten drei spannende Entwicklungen: den Krypto-Token HYPE von Hyperliquid, Herausforderungen beim Datenschutz-Spezialisten Commvault sowie die wachsenden KI-Chancen für den Glasfaserhersteller Corning.

HYPE-Token: Grayscale sieht günstige Bewertung

Der native Token HYPE der Perpetual-Futures-Börse Hyperliquid könnte trotz eines bereits starken Jahres weiteres Aufwärtspotenzial besitzen. Zach Pandl von Grayscale Research geht in einer aktuellen Mitteilung davon aus, dass der HYPE-Token bis zum nächsten Jahr etwa das 15- bis 18-Fache des Unternehmensgewinns wert sein wird. Zum Vergleich: Die Aktie der Krypto-Börse Coinbase wird derzeit mit dem fast 35-Fachen des Gewinns bewertet, während der Stablecoin-Anbieter Circle bei rund dem 40-Fachen liegt.

„Die Handelsaktivität auf der Plattform schafft Wert für den HYPE-Token, und wie viele andere Krypto-Assets kann der Token auf Basis von Cashflows bewertet werden", erklärt Pandl. „Auf dieser Grundlage halten wir ihn für günstig." Trotz dieser positiven Einschätzung notierte HYPE laut Daten von CoinGlass zuletzt mit einem Minus von 4,4 Prozent bei 55,31 US-Dollar – gemessen über die vergangenen 24 Stunden. Für deutsche Krypto-Anleger ist Hyperliquid eine noch vergleichsweise junge Plattform, die sich auf den Handel mit unbefristeten Futures spezialisiert hat.

Commvault unter Druck: Speicherchip-Mangel belastet Geschäft

Deutlich schlechtere Nachrichten kommen vom Datenschutz-Softwareanbieter Commvault. CFO Gary Merrill warnte in einem Analystengespräch, dass Engpässe bei Speicherchips den Zeitplan einiger Geschäftsabschlüsse des Unternehmens beeinflussen könnten. Commvault bietet Software an, die Unternehmen dabei hilft, Daten nach Cyber-Vorfällen zu schützen und wiederherzustellen – ein Markt, der angesichts zunehmender Cyberangriffe auch in Deutschland stark wächst.

Das Problem liegt im On-Premise-Segment: Die Software des Unternehmens ist dort an Hardware gebunden, was sie direkt von der Verfügbarkeit von Speicherchips abhängig macht. „Wir steuern die verschiedenen Faktoren in der Pipeline und navigieren durch die spezifischen Probleme, die im Zusammenhang mit der Hardware-Verfügbarkeit auftreten", sagte Merrill. Die Märkte reagierten deutlich: Die Commvault-Aktie verlor in der Folge rund 16 Prozent an Wert.

Corning setzt auf KI-Rechenzentren als Wachstumstreiber

Positiver ist die Lage beim US-amerikanischen Glasfaser- und Spezialglas-Konzern Corning. CEO Wendell Weeks erläuterte in einer Analystenkonferenz, wie das Unternehmen von der wachsenden Nachfrage nach KI-Rechenzentren profitieren will. Konkret erklärte Weeks, dass Netzwerkarchitekturen bei KI-Clustern mit mehr als 130.000 GPUs eine dritte optische Schicht benötigen, was „50 Prozent mehr Content pro GPU für sehr große Cluster" bedeute.

Darüber hinaus wird prognostiziert, dass der optische Anteil im Enterprise-Bereich mit zunehmender Bandbreite bis 2028 auf das 1,3- bis 1,5-Fache pro GPU ansteigen wird. Auch der Übergang von Kupfer- zu optischen Scale-up-Verbindungen biete Rückenwind: Ein vollständig optisches Setup bedeute laut Weeks „160 Glasfasern pro GPU – das Zehnfache der Menge" aktueller Scale-out-Netzwerke.

Besonders interessant ist die Verlagerung der Optik ins Innere von KI-Servern. Dort werden optische Komponenten und Glasfaser-Routing direkt in den Geräten verbaut, was Corning die Möglichkeit eröffnet, passive Photonik zu liefern. Weeks bezeichnete diesen Bereich als potenzielle „10-Milliarden-Dollar-Marktzugangsplattform bis 2030" – ein ambitioniertes Ziel, das die strategische Bedeutung von Glasfasertechnologie im KI-Zeitalter unterstreicht.

Hype TokenHyperliquidCommvault AktieCorning Ki RechenzentrenGrayscale ResearchSpeicherchip MangelGlasfaser Ki

Disclaimer